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Zwei Überfälle in 20 Minuten gestern Abend in Hamm

In Hamm sind am späten gestrigen Abend im Abstand von 20 Minuten zwei Männer auf offener Straße überfallen worden. Einer der beiden, ein 63Jähriger, wurde dabei verletzt. Die Täter – einmal ein Duo auf Fahrrädern, einmal ein bewaffnetes Trio – sind in beiden Fällen flüchtig.

Der erste Überfall passierte gegen 23.10 Uhr auf dem Fußweg entlang der Bahnlinie zwischen Westausgang Bahnhof und Hafenstraße. Das Opfer, ein 63jähriger Mann, war dort zu Fuß in Richtung Hafenstraße unterwegs, als sich von hnten zwei Radfahrer näherten. Im Vorbeifahren schlug einer der beide auf den Fußgänger ein – so heftig, dass das Opfer zu Boden stürzte. Der andere Täter forderte die Herausgabe von Geldbörse und Handy.

Doch der 63-Jährige wollte trotz seiner leichten Verletzung nicht einfach klein beigeben: Er holte tatsächlich wie gefordert sein Mobiltelefon hervor – kündigte jedoch an, damit jetzt die Polizei zu alarmieren. Darauf ergriffen beide Räuber ohne Beute die Flucht in Richtung Hafenstraße. Der couragierte 63-Jährige ließ sich am Tatort ambulant behandeln.

Die Gesuchten sind 20 bis 30 Jahre alt, größer als 1,77 Meter und schlank. Einer hatte kurze, dunkle Haare und sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Die Fahrräder können nicht näher beschrieben werden.

Überfall Nummer zwei passierte einem 56-Jährigen knapp 20 Minuten später auf der Südstraße. Gegen 23.30 Uhr ging er in Richtung Werler Straße – als plötzlich drei Männer auf ihn zutraten. Einer von ihnen bedrohte den 56Jährigen mit einer Pistole und verlangte die Herausgabe seiner Geldbörse. Mit der Beute entfernten sich die Räuber in unbekannte Richtung.

Zu den Tätern notiert hier die Polizei Hamm: „Sie können nicht näher beschrieben werden.“

Hinweise zum Tathergang und zu verdächtigen Personen nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.

 

Kommentare (7)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Schrecklich, daß solche Vorfälle sich häufen. Kulturell bedingte Einzelfälle.

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    • Ferenc

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      Als Osteuropäer frage ich mal: welche genauen Differenzen meinen Sie?

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  • Cindy Kuncz via Facebook

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    Und wie immer…..?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Auch wenn Sarkasmus inzwischen verständlich ist, finden wir grinsende Smileys bei solchen Überfällen mit Rücksicht auf die Gefühle der Opfer unpassend. Cindy Kuncz. Danke fürs Verständnis. Es passiert sehr oft, dass die Betroffenen hier mitlesen.

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  • Mike

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    No Go Area Hamm, mit den Fahrraddieben ist mir ja selber auch inzwischen zweimal aufgefallen, die fahrne beim ersten Mal vorbei und kundschaften aus, beim nächsten Mal schlagen sie dann zu, ich hatte mich ja gewundert warum mitten in der Nacht jemand langsam mit dem Fahrrad spazieren fährt und ich hatte wohl zum Glück zu aufmerksam geschaut, daß bei der zweiten Runde als ich dann noch direkter kuckte sofort kehrt gemacht wurde.

    Schade, daß für die Sicherheit der Bürger kein Geld da ist, zur Griechenlandrettung hingegen schon.

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    • Ferenc

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      Nach langem, langem lesen freue ich mich, dass endlich mal jemand anspricht, dass unser Geld eben nicht „nur“ bei den Flüchtling eingespart werden sollte. Als Ökonom halte ich zwar die Greichenlandrettung (oder den Versuch) durchaus für sinnvoll, aber es ist mal ein sinnvollerer Ansatz als das Geld bei bedürftigeren abzuholen. Warum meckert eigentlich keiner darüber, dass Milliarden für einen Flughafen in Berlin oder die Elbphilharmonie ausgegeben werden? Von dem Geld ließen sich einige Menschen unterstützen…

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  • fürst

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    „Rettung“, Mike?
    Da ist nichts zu retten. Das Geld ist rausgeworfen.

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