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Zwei Raubüberfälle mit Schusswaffe, Schlagstock und Messer

Bei zwei bewaffneten Raubüberfällen kamen am gestrigen Sonntag in Dortmund Schusswaffe, Schlagstock und Messer zum Einsatz. Die Räuber sind in beiden Fällen flüchtig.

Tatort 1: Eine Tankstelle an der Flughafenstraße in Scharnhorst, nachmittags 15.30 Uhr. Ein ca. 20 Jahre alter Mann betrat den Verkaufsraum und fragte nach den Preisen für Gasflaschen. Ohne etwas zu kaufen, ging er jedoch wieder.

Rund fünf Minuten später tauchte der Mann erneut in der Tankstelle auf, verwickelte den 33-jährigen Mitarbeiter in ein Gespräch – und zückte plötzlich ein Messer. Er fing an, an der Kassenschublade zu reißen,  entnahm schließlich die Kassenschublade misamt darunter angebrachtem Holzbrett und lief aus dem Verkaufsraum. Er erbeutete Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Beschreibung: ca. 20 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß, schlank und unrasiert, bekleidet mit schwarzer Jacke und schwarzer Cappy, wobei er den Schirm nach hinten trug. Laut Zeugenangaben handelte es sich offenbar um einen Südländer.

Tatort 1: ein Kiosk in der Nordstadt (Brunnenstraße), ca. 18 Uhr. Zwei maskierte Männer das Geschäft und bedrohten den Inhaber mit einer Schusswaffe und einem Teleskopschlagstock. Sie forderten lautstark die Herausgabe von Bargeld, griffen dann selbst in die Kasse und flohen mit einigen erbeuteten Euroscheinen.

Das Duo wird als 17 bis 21 Jahre alt und circa 175 cm groß beschrieben, beide waren schlank und trugen Tücher vor den Gesichtern. Nach Zeugenangaben sprachen sie in einem gebrochenen Deutsch und hatten ein nordafrikanisches Aussehen. Die Pistole soll einen weißen Schlitten gehabt haben.

 

 

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