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Zwei Radunfälle mit Kindern in Hamm – Mutter radelte Radweg falsch herum

Weil die Mama den Radweg in falscher Richtung beradelte, wurde das 3jährige Mädchen im Fahrrad-Kindersitz verletzt – zum Glück nicht allzu schwer, denn das Kind trug (vorbildlich, lobt die Polizei) einen Helm.

Also nochmal glimpflich ausgegangen: gestern Mittag gegen 13 Uhr auf der Münsterstraße in Hamm. Die Mutter war mit ihrem Kind im Fahrrad-Kindersitz auf der falschen Radwegseite in Richtung Norden unterwegs, als ein PKW vom Parkplatz des dortigen Verbrauchermarktes herunterfuhr. Der Fahrer übersah die Radlerin mit ihrem Kind: Beide stürzten.

Bei dem kleinen Mädchen wurden schlimmere Kopfverletzungen durch den Helm vermieden, das es trug. Dennoch wurde es vorsorglich im Rettungswagen zur Kinderklinik gebracht, wo es ambulant behandelt wurde.

„Zur Vermeidung solcher Unfälle ist es besonders wichtig, dass sich besonders auch Radfahrer an die Verkehrsregeln halten und nicht entgegen der Fahrrichtung Radwege nutzen. Trotzdem müssen aber auch insbesondere Autofahrer mit Radlern als Falschfahrer rechnen!“, warnt die Polizei.

Ebenfalls übersehen wurde heute Mittag eine 10-jährige Radfahrerin, die den Gehweg des Engernweges stadtauswärts fuhr. Ein 52-jähriger Autofahrer übersah die Schülerin beim Rechtsabbiegen in den Engernweg. Das Mädchen stürzte zu Boden und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Hammer Krankenhaus gebracht.

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