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Zugbegleiterin in Eurobahn angepöbelt und bespuckt

Weil sie weder Ticket noch Bargeld dabei hatten, sollten zwei Fahrgäste die Eurobahn verlassen. Deswegen pöbelte ein bislang Unbekannter die 39-jährige Zugbegleiterin an und bespuckte sie beim Verlassen des Zuges. Die Bundespolizei sucht Zeugen des Vorfalls, der sich am Mittwochnachmittag in einer Eurobahn der Strecke Dortmund-Unna-Soest abspielte.-

Die 39-jährige Bedienstete überprüfte Fahrausweise. Weil zwei Reisende ihre Füße auf die Sitzbank gelegt hatten, forderte die Mitarbeiterin das Paar auf, diese herunter zu nehmen. Anschließend wollte sie die Fahrausweise der Beiden prüfen.

Während sich die Frau schlafend stellte, reagierte der Mann sofort verbal aggressiv und beschimpfte die 39-Jährige auf Deutsch und Rumänisch. Wie sich herausstellte, war das Paar weder im Besitz von Fahrausweisen noch von Bargeld und sollte daher den Zug am Bahnhof Dortmund-Sölde verlassen.

Das taten sie dann auch. Doch bevor sie den Zug verließen, soll der Mann die Zugbegleiterin unter anderem in das Gesicht gespuckt haben. Anschließend flüchteten sie aus dem Zug.

Die Bundespolizei veranlasste die Sicherung von Videoaufzeichnungen aus dem Zug. Gegen den Mann und die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung und Körperverletzung eingeleitet.

Zeugen des Vorfalls, die Hinweise zu dem Mann und der Frau oder deren Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Kommentare (4)

  • Mike

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    Das Niveau sinkt, keine Respekt mehr heute :-(
    Aber auch kein Wunder, unsere Eliten in der Wirtschaft machen es ja vor…

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  • Werner Maag

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    DIe Eurobahn ist doch ein privatrechtliches Unternehmen. Sie sollten unbedingt folgenden Passus in ihre Beförderungsbedingungen aufnehmen: „Wir behalten uns vor, Personen, die nachweislich auch mehrfache Aufforderungen unseres Personals nicht Folge leisten, gegen unsere Hausordnung verstoßen oder unser Personal bedrohen, temporär oder dauerhaft von unseren Dienstleistungen auszuschliessen und ein Hausverbot auszusprechen. Zuwiderhandlungen bei Verstößen gegen ein ausgesprochenes Hausverbot werden wir als Straftatbestand des Hausfriedensbruchs zur Anzeige bringen. Übergriffe gegen unser Personal dulden wir nicht und werden solche Vorfälle grundsätzlich zur Anzeige bringen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hausverbot

    Wer eine Bahnfahrkarte kauft erkennt übrigens die allg. Beförderungsbedinungen des Bahnunternehmens an!

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Schäbige Lumpen

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Keinerlei Respekt, diese Leute sind gefährlich :-(

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