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Zu hohes Tempo: Zwei Tote bei tragischem Unfall bei Werl – Pkw wird beim Aufprall zerrissen

Bei einem tragischen Verkehrsunfall am Silvesterabend hat es auf der B63 zwischen Werl und Hilbeck zwei Tote gegeben. Zwei jeweils 30 Jahre alte Männer starben an schwersten Verletzungen – der eine noch am Unfallort, der andere wenig später in der Dortmunder Unfallklinik. Der 28-jährige Fahrer es Unfallwagens wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die vermutliche Unfallursache war nach bisherigen Erkenntnissen überhöhtes Tempo.

Das Fahrzeug war gegen 21.15 Uhr auf der B 63 von Werl in Richtung Hamm unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der 28jährige Fahrer – auf Grund der offensichtlich eben zu hohen Geschwindigkeit – die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw geriet ins Schleudern, was der Fahrer noch abzufangen versuchte, indem er nach links linkte. Doch hierdurch brach das Heck des PW aus und der Wagen driftete über die Gegenfahrbahn, wo er mit voller Wucht gegen einen Baum krachte. So brutal war der Aufprall, dass es den Wagen auseinanderriss und völlig zerstörte.

Tödlicher Unfall bei Werl

Rettungskräften und Notarzt bot sich an der Unfallstelle ein grauenhaftes Bild. Der 30-jährige Beifahrer aus Werl war sofort tot, der zweite Beifahrer im Wagen – ebenfalls  30 Jahre alt, aus Hamm – wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungstransportwagen in eine Unfallklinik nach Dortmund gebracht. Dort erlag der Mann wenig später jedoch seinen schweren Verletzungen.

Fast zeitgleich gab es einen ganz ähnlichen Unfall auf einer Landstraße bei Soest, der ebenfalls tödlich endete. Ein 43jähriger Autofahrer aus Ense verlor – wie bei dem Unglück in Werl wegen zu hohen Tempos – hinter einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen und prallte ebenfalls gegen einen Straßenbaum. Seinen schwersten Verletzungen erlag der Fahrer am Neujahrsmorgen im Krankenhaus. Wir berichteten schon gestern über dieses Unglück.

tödlicher unfall

Der zweite tödlich verlaufene Unfall in der Silvesternacht im Umkreis von Unna passierte auf einer Landstraße zwischen Soest und Ense.

Kommentare (7)

  • Alexander Höffken via Facebook

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    Furchtbar ?

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  • Alexander Budgen via Facebook

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    Grauenhaft ?

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  • Jens Jonker via Facebook

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    ist tragisch.zeigt aber auch das nicht nur 20 jährige cappyträger zu schnell fahren,wie es hier ja scho mal hieß.beileid den familien :(

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Schlimm, mein Beileid allen Angehörigen. So unnötig ?. Grade nach solchen Unfällen denke ich, es müsste bereits in der Fahrschulausbildung verpflichtend eine Teilnahme an einem Fahr- und Sicherheitstraining erfolgen, bei dem auch auf die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit eingegangen wird und diese im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“ werden. Auch wird dort vielen sehr deutlich gemacht, wie eingeschränkt die eigenen Fähigkeiten in Grenzsituationen sind und wie man die Situationen vermeidet oder im unvermeidbaren Fall meistert.

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  • Mör Ti via Facebook

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    Man sieht, daß das Lernen von Verkehrsregeln wenig Sinn macht, wenn man psychologisch ungeeignet ist ein Fahrzeug verantwortungsvoll zu führen. Man kann nur von Glück reden, dass nicht noch weitere Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen sind.

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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    Das ist sehr, sehr tragisch! Wünsche den Anhöringen ganz viel Kraft und den Verletzen gute Besserung! ??

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