Rundblick-Unna » (Zu) hohe Integrationskosten: Schwertes Bürgermeister unterzeichnet Brief an Merkel und Gabriel mit

(Zu) hohe Integrationskosten: Schwertes Bürgermeister unterzeichnet Brief an Merkel und Gabriel mit

Weil die Kosten für die Integration kaum zu stemmen sind, protestieren erneut die heimischen Bürgemeister. In einem gemeinsamen Schreiben haben sich 182 Verwaltungschefs aus NRW an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel gewandt. Das Schreiben, über das wir am Samstag bereits berichteten, hat auch Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr (CDU) mit unterzeichnet. Der Brief entstand auf Initiative des Städte- und Gemeindebundes NRW, dem auch die Stadt Schwerte angehört.

„Zur Umsetzung kommunaler Integrationspläne sind erhebliche zusätzliche personelle und sächliche Ressourcen erforderlich“, heißt es in dem Schreiben. Die Verwaltungschefs und -chefinnen weisen darauf hin, dass der Integrationsprozess für die dauerhaft in Deutschland bleibenden Flüchtlinge so schnell wie möglich in Gang gesetzt und mit Nachdruck vorangetrieben werden müsse.

Die Bürgermeister fordern von den Spitzen der Regierungskoalition einen Masterplan sowie ein Gesamtfinanzierungspaket, das den Kommunen Planungssicherheit gewähre.

Den genauen Wortlaut des Schreibens sowie die Pressemitteilung des Städte- und Gemeindebundes NRW und darüber hinaus gehende Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.kommunen-in-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/dokument/erneuter-hilferuf-an-die-bundesregierung.html?cHash=7fa60329e3df74260b5b9485823ee675

Willkommen Flüchtlinge

Am 21. Oktober gab es schon einmal einen Bürgermeister-Brandbrief an Merkel und Gabriel – in diesem warnten 215 Verwaltungschefs aufgrund der erdrückenden Flüchtlingskosten und der Platzengpässe vor dem Kollaps. Fünf Bürgermeister aus dem Kreis Unna unterschrieben, darunter auch die beiden SPD-Bürgermeister Rebbe aus Fröndenberg und Schäfer aus Bergkamen.

Kommentare (2)

  • Hans-Otto Dinse

    |

    Das ist Symbolpolitik der unterzeichnenden Bürgermeister. Sie laufen den Wählern hinterher die sie zu Hauf verlassen. Genau diese Frage hatte ich ihm am Samstag gestellt. Nach zu lesen auf FB, auf der Seite meiner Frau. „Wie wollen Sie das verlorengegangene Vertrauen der Wähler zurück gewinnen“? Keine Antwort, kein Konzept! Das mir sein Brief an M&G als Antwort auf meine Frage nicht gereicht hätte, hat er wohl geahnt und deshalb lieber gar nicht geantwortet. Herr BM, in Berlin fällt das Geld doch tatsächlich vom Himmel! Das sind keine Steuergelder, die Sie für eine nicht notwendige Integration ausgeben wollen! Was soll das? 1,8% der hier ankommenden „Flüchtlinge“ erhalten Asyl. Dafür soll Geld da sein, und dafür reicht das vorhandene auch!
    Ca. 30% sind Bürgerkriegsflüchtlinge, die wohl versorgt, aber nicht integriert werden müssen. Sie sollen so schnell als möglich in ihre Heimat zurück und diese wieder aufbauen. Keine Integration!!!!
    Bürgerkriegsflüchtlinge haben lediglich ein temporäres Aufnahmerecht. (2-3 Jahre)
    Der ganz große Rest sind Wirtschaftsmigranten, für die es keinerlei gesetzliche Grundlage in Deutschland gibt. Sorgen Sie dafür, dass diese so schnell als möglich außer Landes gebracht werden. Ich garantiere Ihnen, von dem dann noch übrigen Geld können Sie Straßen, Schulen und was auch immer noch, wieder in Ordnung bringen. Hören Sie auf um unsere Steuergelder in Berlin zu betteln, um sie hernach in Schwerte Wirtschaftsmigranten in den Hals zu werfen. In einem persönlichen Gespräch hatte ich Ihnen bereits einen Vorschlag gemacht, wie das finanzielle Problem gelöst werden kann. Erinnern Sie sich? Geld vom Bund, sollte es nach meinen Vorstellungen, nicht mehr für abgelehnte Asylbewerber und Flüchtlinge geben. Was glauben Sie wie schnell die Länder dafür sorgten unberechtigt eingereiste Menschen wieder in ihre Herkunftsländer abzuschieben. Das wird ja aus politischen Gründen bisher nicht getan, stattdessen bettelt man in Berlin um Geld, um die Rechtsbrüche der Landesregierungen zu vertuschen. Haben Sie denn die Familie vom Balkan mit ihren 11 Kindern schon abgeschoben?
    Ca. 600.000 Ausreisepflichtige werden zur Zeit mit versorgt. Sorgen Sie für deren Abschiebung. Die Schwerter Asyllobby treibt Sie vor sich her und Sie machen dieses unwürdige Spiel mit. Ich will keinen „Bettelbürgermeister. Ich will einen Bürgermeister, der sich an das Recht hält und da wo er es nicht selbst durchsetzen kann klare Kante nach Berlin zeigt! Im Übrigen gewinnen Sie dann vielleicht auch das verlorene Vertrauen der Bürger zurück. Am Sprechtag konnten Sie mir diese Frage ja nicht beantworten!

    Antworten

    • Dagobert

      |

      Absolut zutreffend, Herr Dinse ! Ergänzend sollte man vielleicht noch erwähnen, dass die Schwerter Asyllobby zwar extrem laut und selbstbewusst auftritt, letztendlich jedoch nicht mal ansatzweise repräsentativ für Gesamt-Schwerte ist. Die meisten Schwerter knirschen während dieses unwürdigen Spieles mit den Zähnen und warten mit geballter Faust in der Tasche auf die nächsten Wahlen.

      Antworten

Kommentieren