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Zeugen erwischen Firmeneinbrecher auf frischer Tat – Trio flieht in Lkw und Touran

In flagranti bei einem Firmeneinbruch in Werne erwischten zwei Zeugen heute Nacht ein kriminelles Trio. Dieses flüchtete in einem blauen VW Touran und einem weißen Lkw, beide mit gestohlenen Steinfurter Kennzeichen.

Gegen 01.00 Uhr sahen Zeugen im Gewerbehof verdächtige Personen an einem Firmengelände. Als sie nachschauten, sahen sie zwei Männer und eine Frau, die einen Lkw rückwärts vor einen Lagerraum gefahren hatten. Zuvor hatten sie das Rolltor geöffnet. Die Drei waren dabei, einen Hubsteiger auf die Ladefläche zu heben und dort zu sichern.

Als sie von den Zeugen angesprochen wurden, warfen sich ein Mann und die Frau eilig in den Lkw und flüchteten. Dabei fiel der Hubsteiger von der Ladefläche und beschädigte einen Radlader. Der zweite Mann stieg in einen abgestellten blauen VW Touran. Beide Fahrzeuge flüchteten in Richtung Landwehrstraße. Gänzlich ohne Beute enteilten sie nicht, sie ergatteten eine Säbelsäge.

Der Lkw war von der Marke Eurocargo, es handelte sich um einem weißen 7,5 Tonner. An beiden Fahrzeugen waren Kennzeichen aus dem Kreis Steinfurt angebracht. Diese waren zuvor entwendet worden. Der erste Mann wird beschrieben als etwa 38 Jahre, 1,75 m groß, kräftige Statur, dunkle, kurze Haare und sprach deutsch mit ausländischem Akzent. Der zweite wird als 30 – 35 Jahre beschrieben. Er war etwa 1,80 m groß und ebenfalls von kräftiger Statur. Er hatte kurze, schwarze, gekräuselte Haare und war dunkel gekleidet. Die Frau war etwa 35 Jahre alt, 1,70 m groß, hatte eine normale Statur und dunkle lange Haare, die am Hinterkopf zusammengesteckt waren.

Wer hat die flüchtenden Personen bemerkt und kann weitere Angaben machen. Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter 02389 921 3420 oder 921 0.

Kommentare (2)

  • fürst

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    Ich denke, daß sofort die Polizei informiert worden ist und kann mir nicht vorstellen, wie man dennoch mit den beiden beschriebenen Fahrzeugen entkommen konnte. Kann das jemand verständlich machen?

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  • Markus Antonius

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    fürst,

    wir werden leider nie erfahren, wieviele Streifenwagen in der Nacht im Kreisgebiet unterwegs waren. Die Beamten mussten sich vermutlich von der anstrengenden Pflege des Einbruchsradars erholen. Bei der nicht vorhandenen Präsenz lässt sich nicht nur das Verschwinden einzelner Lkw sondern ganzer Fuhrparks organisieren.

    Was mich, liebe Frau Rinke, erneut zum Thema Sonderermittlergruppe, Fallzahlen, etc bringt. Sie wollten dazu ja auf Basis einer angeblich bereits vorliegenden Stellungnahme der Kreispolizeibehörde noch was schreiben, zuletzt gestern Nachmittag. Aber mit 50 bin ich ja noch jung, habe Zeit und kann warten. Und in der Zwischenzeit am Vorliegen besagter Stellungnahme und am Thema journalistischer Lauterkeit im Allgemeinen und Besonderen zweifeln.

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