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Zentnerweise Zement: Verfüllung der Prünte-Keller läuft

Jetzt aber… – die Verfüllung der unterirdischen Hohlräume hat begonnen. Nach monatelangem Stillstand herrscht wieder Bewegung auf die Prünte-Brache – Unnas prominentester Baustelle in prominenter Lage am Eingangstor der Fußgängerzone, Ecke Bahnhofstraße/Klosterstraße/Schäferstraße. 

Aus einem meterhohen grünen Silo mit Schläuchen gegenüber dem Standesamt/Volksbank wird Zement in die Kellerräume des früheren Prünte-Gebäudekomplexes gepumpt. Diese hatten sich bei Probebohrungen am 24. Juni plötzlich in beängstigendem Ausmaß unterhalb der Brache offenbart und zunächst mal für längerfristigen Baustopp sorgten. In einer Tiefe von sechs bis zwölf Metern erstrecken sich die früheren Gewölbekeller des Prünte-Gebäudes über 1400 Kubikmeter unterhalb der Erdoberfläche.

Vorsorglich ließ die Stadt deshalb noch am damaligen Abend sogar das Nachbarhaus für mehrere Tage evakuieren, da die Standsicherheit des Gebäudes nicht mehr gewährleistet werden konnte. Die Schwerter Investoren müssen die weitläufigen Kellergewölbe nun erst einmal ausfüllen lassen, bevor sie daran gehen können, an dieser Stelle ihr neues Wohn- und Geschäftshaus hochzuziehen.

Dazu sind sprichwörtliche Lastwagenladungen Verfüllmaterial nötig: Große Silotransporter bringen aktuell stetig Nachschub.

Von der zunächst geplanten Tiefgarage haben die Investoren bereits vor Monaten Abstand genommen. Die Parkplatzfrage (für die künftigen Mieter und Mitarbeiter) muss anderweitig beantwortet werden.

Als Hauptmieter soll weiterhin die Drogeriekette Müller in den Neubaukomplex einziehen. Gegenteiliges ist bisher nicht bekannt. 

(Fotos: Stefan Werner)

Prünte Keller Verfüllung

Prünte Keller Verfüllung

Kommentare (7)

  • Sandra Limbach via Facebook

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    Wurde auch zeit wachsen ja schon die bäume

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      :-) Ja, das lässt sich dort sehr schön beobachten, Sandra Limbach. Natur in Action. Wie auf dem Viktoria- bzw. Ex-Viktoria-Gelände. Dort wurden schon Fasane gesichtet.

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  • Fürst

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    „…Die Parkplatzfrage (für die künftigen Mieter und Mitarbeiter) muss anderweitig beantwortet werden….“
    Da bin ich aber mal gespannt, wie das erfolgen soll.
    Werden Standesamt- oder Volksbank-Zeile abgerissen oder wächst Bodenfläche nach?
    Parkraum brauchen sicher nicht nur künftige Mieter und Mitarbeiter, auch Stadtbesucher und Kunden.
    Die Stadt sollte auf den Bau einer Tiefgarage bestehen! Und zwar, bevor die Verfüllung (wohl für die Investoren die wirtschaftlich günstigste -und Wunsch–Lösung!!!) abgeschlossen ist.

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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    Endlich geht’s weiter !

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  • Carsten Glienke via Facebook

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    Und wieder wird Stadtgeschichte im Boden von Unna zerstört ………. Haben ja noch genug davon

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  • Bodo Pannhoff

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    Ja genau haben noch nicht genug Stadtgeschichte abgerissen sind noch nicht zufrieden.

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