Rundblick-Unna » „Zaun-Gate“ in Schwerte löst Lawine aus: Wutmails ans Rathaus

„Zaun-Gate“ in Schwerte löst Lawine aus: Wutmails ans Rathaus

Ein Unternehmer baut einen Zaun an der Grenze zu einer Flüchtlingsunterkunft – nicht irgendeinen Zaun, sondern einen aus massivem NATO-Draht. Und damit hat die Firma aus dem Schwerter Osten einen bundesweiten „Zaun-Gate“ ausgelöst. Sämtliche großen Medien deutschlandweit griffen den Fall gestern auf, wurden ebenso wie unsere Rundblick-Redaktion von Kommentaren geradezu geflutet. Und viele Kommentarschreiber stellten sich wütend, teils hasserfüllt auf die Seite des Unternehmers. 

Und damit gegen die Stadtverwaltung Schwerte, die ihrerseits entsetzt reagiert und sofort gefordert hatte: Dieses „Bauwerk“ müsse verschwinden. Ordnungsrechtlich kann sie nicht dagegen vorgehen, baurechtlich will sie es. Genau das bringt aber zahlreiche Bürger auf die Palme. Sie finden: DAS sei das eigentlich Skandalöse.

Wie Focus online berichtet, wurde das Rathaus seit gestern Nachmittag mit wütenden Mails geradezu bombardiert. „Ein wutentbrannter Bürger riet beispielsweise, alle Mitarbeiter der Stadt zu entlassen und, Zitat, ,endlich kompetente Leute einzustellen, die sich um das Wohl der Bürger kümmern´“, fasste eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung auf Nachfrage einige Reaktionen zusammen. Ein anderer habe es „ein Unding“ genannt, „dass es im deutschen Rechtsstaat nicht möglich ist, seinen eigenen Besitz mit einem Zaun zu schützen“. Auch Kommentarschreiber auf Rundblick Unna begrüßten teilweise offen die Aufstellung der Nato-Stacheldrahtbarriere, lobten die Firma und rieten der Stadtverwaltung energisch, den Firmenchef in Ruhe zu lassen.

Auf Fassungslosigkeit stießen bei verschiedenen unserer Leser die aus ihrer Sicht völlig verzerrten Darstellungen in überregionalen Medien: So wurden z. B. in der WELT spielende Kinder als Grund für den Zaunbau angeführt (worauf entsprechende Wutkommentare gegen den Unternehmer folgten), in den Fernsehberichten auf WDR und  SAT.1  flossen Tränen, zeigten sich Anwohner fassungslos über diese Unmenschlichkeit. „Der Unternehmer steht komplett als Buhmann da. Dabei hat er nur sein Recht wahrgenommen“, regte sich eine Rundblickleserin aus Fröndenberg zusammen mit anderen Kommentarschreibern auf.

Die Stadt Schwerte prüft währenddessen baurechtliche Möglichkeiten, um eine Entfernung des Zauns anordnen zu können. Wie gestern angekündigt hat sie außerdem einen Bauzaun vor der NATOdraht-Bauwerk gesetzt, um zu vermeiden, dass sich Bewohner der Flüchtlingsunterkunft verletzen.

UPDATE – Folgebericht vom Sonntag: http://rundblick-unna.de/pilgernde-nazis-ohne-ziel-grenzzaun-von-schwerte-ist-weg/

Link zum Ausgangsbericht von Donnerstag:

http://rundblick-unna.de/schwerter-unternehmer-zieht-grenzzaun-gegen-fluechtlinge-hoch/

 

 

zaun-fluechtlinge-schwerte-ii

 

Kommentare (31)

  • Helmut Brune

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    Meiner Meinung nach ein Zeichen, das deutlich macht, daß sich die Politik, Regional sowohl als Bundesweit sich immer weiter vom Bürger entfernt und in einer völlig eigenen Welt agiert.

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  • richard

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    Wenn man sich von dem Grundstück fremder leute fern hält wie es sich gehört, dann kann man sich auch an diesem Zaun nicht verletzen so wie es die Stadt befürchtet.

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    • fürst

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      Sehr richtig, richard.

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  • Ute

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    Ich möchte dem Team vom Rundblick Unna mal ein dickes Lob für die Berichterstattung aussprechen zu dem Bericht dazu gestern. Hier gab es die Fakten und keine Märchen, um die Auflage oder die Einschaltquoten zu erhöhen. Danke dafür.

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    • Silvia Rinke

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      Danke, Ute. Eigentlich sind die Fakten recht simpel darzustellen, dazu gehört nicht viel. Wieso man da noch unbedingt Flüchtlingskinder hinzudichten muss oder unterschlagen muss, dass es mehrfach Gespräche im Vorfeld gegeben hat, will mir nicht in den Kopf.

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      • Ute

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        Mir scheint es so, als habe man die Fakten bewusst verschwiegen und wenn man dann noch Kinder einbringt für Unwissende noch unverständlicher. Als ich die dann noch in der Aktuellen Stunde die ältere Dame sah stand für mich fest, dass gegen den Unternehmer einfach nur gehetzt werden sollte. Ich würde mir an seiner Stelle überlegen eine Gegendarstellung zu verlangen oder eine Klage wegen Rufmord in Erwägung ziehen.

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        • Silvia Rinke

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          Du meinst die ältere Dame, die geweint hat? Aber auch sie war ja offenbar Fakt, man hat ihr doch vermutlich keine geschälten Zwiebeln unter die Nase gehalten. Heikel wird es natürlich, wenn solche Bilder dann als einzige stehen bleiben.

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  • Dagobert

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    Wahnsinn, niemals hätte ich gedacht, dass so ein kleiner Zaun in so einer kleinen Stadt so viel Aufregung verursachen kann. Vielleicht haben sich die Stadt Schwerte und der AK Asyl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Inzwischen sind es in allen Medien sicherlich tausende Kommentare, wobei die meisten dann doch eher zaunfreundlich ausfallen.

    Mein Lieblingskommentar aus einer anderen Zeitung ist dieser(Achtung, Satire!) :

    Bundesweit Empörung über Barriere in Schwerte
    Schwerte (dpa) – Die fremdenfeindliche Grenzbarriere, die eine Stahlfirma in Schwerte zur Abwehr von Flüchtlingen errichtet hat, löste bundesweit Abscheu und Empörung aus. „Barrieren sind keine Lösung“, sagte die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, „wir müssen uns den Flüchtlingen öffnen, nicht uns vor ihnen verschließen.“ Ihr Fraktionskollege Volker Beck sprach von einer „Menschenverachtung, die mich fassungslos macht“.
    Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, sagte: „Gegen diese Barbarei auf dem Rücken der Schwächsten muss die Zivilgesellschaft ein deutliches Zeichen setzen. “ Sie rief den Schwerter Lebensmitteleinzelhandel dazu auf, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser „Schandfirma“ ab sofort keine Lebensmittel mehr zu verkaufen. „Hunger und Elend, denen diese Flüchtlinge entflohen sind, soll dieser menschliche Abschaum am eigenen Leib verspüren“, so Kipping weiter. (dpa(sa/ti/re)

    Wenn die Zaun-Hysterie noch weiter geht, wird diese Satire vielleicht sogar real…..

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    • Silvia Rinke

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      Bitte mit Fettstift markieren: SATIRE. Am Ende glaubt das noch wer. Dann bricht die nächste Lawine los.

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  • Silvia Rinke

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    Auch dieser Beitrag wird wieder stürmisch auf Facebook diskutiert. Hier eine Zusammenfassung der Kommentare, die bis ca. 19 Uhr eingingen:

    Susanne Herzog Hätte der Firmeninhaber einen normalen Zaun gebaut, wäre dies keine Erwähnung wert gewesen.
    So aber ist ein Politikum daraus geworden, bei dem der Zaun zu einer Art Symbolfunktion geworden ist.

    Rundblick Unna Ja, Susanne Herzog, Politikum ist eher noch milde ausgedrückt. Allerdings darf die Vermutung gewagt werden, dass auch schon ein normaler Zaun durchaus mehr als eine Erwähnung zur Folge gehabt hätte… vielleicht nicht gerade reißerisch in der BILD-Zeitung.

    Mohammed Chang Zitat aus den Ruhrnachrichten:“…habe zuerst ja versucht, in Gesprächen mit den Bewohnern und den zuständigen städtischen Sozialarbeitern das Betreten des Nachbargrundstückes zu verbieten.“
    Wenn hier Schuldige gesucht werden, dann die bei der Stadt beschäftigten. Auf einmal können die ja ein Zaun bauen.

    Susanne Herzog Mohammed Chang, es ist doch in erster Linie Sache des Eigentümers, einen Zaun um sein Grundstück zu ziehen, wenn er ein Betreten Unbefugter vermeiden will. Ich denke, da hat sich was „hochgeschaukelt“. Der Firmeninhaber wollte die Stadt dazu verdonnern, die hat es nicht eingesehen und dann hat er eben diese (für mich unrühmliche) Maßnahme ergriffen. Das hätte im Vorfeld vermieden werden können. Hätte wenn und aber. Der Zug ist abgefahren…

    Alexandra Mentler Eigentlich möchte ich mich nicht da wirklich reinhängen, aber der letzte Abschnitt hatte es so in sich, da geht es nicht anders. Nachdem der Unternehmer versucht sein Hab und Gut zu schützen, was anscheinend die Stadt nicht schafft, aber jetzt kann die Stadt etwas aufstellen um die Flüchtlinge vor dem Zaun zu beschützen! Aber nicht vorher das Grundstück (Firmengelände) vor den Flüchtlingen! Alles sehr merkwürdig so langsam.

    Rundblick Unna Ja, Alexandra Mentler, da bleibt ein fader Beigeschmack, wenn man sieht, wie ruckzuck dieser Bauzaun aufgestellt werden konnte. Man hat das Problem im Rathaus offenbar vorher nicht wirklich gesehen.

    Alexandra Mentler Tja die Politiker sehen schon zu das sie nicht neben einer Unterkunft wohnen. Wenn die Politiker ihre Häuser/Wohnungen für Flüchtlinge öffnen (keine Ausgewählten) dann würden sie mit gutem Beispiel vorgehen!

    Rundblick Unna Alexandra Mentler , wobei die Reaktion des Firmeninhabers natürlich auch darin hätte bestehen können, einfach bei fortwährenden Belästigungen selbst einen normalen Zaun zu bauen. So ein bisschen wie ein Statement sieht dieses Natodrahtgebilde ja schon aus. Er wird sich ausreichend darüber geärgert haben, dass die Stadt ihrer Verantwortung für ihre Mieter/Flüchtlinge nicht nachgekommen ist. Tja. Wie Susanne Herzog schon schrieb, Zug abgefahren, Messe gelesen. Jetzt kann es sich nur noch weiter hochschaukeln, wenn die Stadt den Unternehmer wirklich zum Abbau zwingen will.

    Silke Krüger Der WELT gefällt das Wort Lügenpresse nicht, die haben die Hälfte der Kommentare gelöscht in denen ich auf die Verfälschung des Beitrages hin gewiesen habe, unglaublich.

    Rundblick Unna Eigentlich hätte es ja gereicht, das Wort Lügenpresse zu löschen… :-/

    Silke Krüger Rundblick Unna die Zeitung wird ab sofort nicht mehr gekauft.

    Silke Krüger Rundblick Unna ist doch gelogen, ob Kinder oder erwachsene Männer, da besteht jawohl ein grosser Unterschied.

    Mohammed Chang Silke Krüger Nicht nur Printmedien aus der Springer-Gruppe sind zu meiden. Und mit wenigen Ausnahmen, z.B. Rundblick Unna, auch den Blocker bis zum Anschlag. Freiwillig geht kein Pfennig meinerseits an die grossen Verlage.

    Silke Krüger Rundblick Unna und auch RTL hat gerade den Hinweis auf die Verfälschung der Meldung gelöscht.

    Rundblick Unna Silke Krüger , natürlich ist das ein Unterschied. Für solche Fehldarstellungen muss sich eine Zeitung auch kritisieren lassen.

    Silke Krüger Rundblick Unna Jetzt kann ich alle die die Lügenpresse schreiben, zu 100% verstehen. Das ist eine zum Himmel schreiende Sauerei.

    Rundblick Unna Silke Krüger , als zahlende Kundin solltest du erst recht Kritik üben dürfen. Lügenpresse ist freilich ein Schimpfwort, vermutlich hast du damit überzogen…?

    Silke Krüger Rundblick Unna ich habe aber ausführlich beschrieben und erklärt, warum in dem Text, aber verkauft sich scheinbar besser, die armen Flüchtlinge und die bösen Menschen anderer Meinung.

    Rundblick Unna :-( Wie sich exemplarisch hier herausgestellt hat, ist genau das der Weg, um die Leute so RICHTIG in den Hass zu treiben. Mann Mann Mann…

    Silke Krüger Rundblick Unna stimmt, ich bin mega wütend und sauer.

    Peter Köhler Silke Krüger Schade, dass Sie der AFd so negativ gegenüberstehen. Gerade die haben unter dieser Presse zu leiden. Dadurch entsteht auch ein verzerrtes Bild dieser Partei. Ich habe mich mit denen etwas beschäftigt, schon das ein oder andere gelesen. Vor allem von Mitgliedern hier aus NRW. Viele intelligente und gute Leute. Ich denke, auch Sie würde es überraschen was man da so lesen kann. Wenn man unbefangen dieser Partei gegenübertritt. Und nein, ich will hier keine Werbung für die machen.

    Silke Krüger Peter Köhler auch ich habe mich ausführlich mit der AFD schon beschäftigt, sehr ausgiebig, das können Sie mir glauben, nur weil ich für eine drastische Verschärfung der Asylgesetze bin, geschweige den für eine Integrationspflicht, eines jeden Bürgers der in diesem Land leben will und noch so einigem anderem, ist das was die AFD im Programm hat für mich völliger Schwachsinn, Entschuldigung, aber ist so, anderes Wort viel mir nicht ein) und katapultiert Deutschland in die Anfänge des 19 Jahrhunderts zurück und wirtschaftlich in den Abgrund.

    Joerg Zamorrki Nun.er hat einen guten draht zu flüchtlingen.

    Rundblick Unna Die goldene Gurke für den politisch unkorrekten Kalauer der Woche geht hiermit an Joerg Zamorrki…

    Sina Rohmert Ich kann es nur zu gut nachvollziehen, dass man sein Hab und Gut auf diese Weise schützt! Anfang des Jahre haben es sich 2 Refutschis auf meinem PKW gemütlich gemacht. Die Polizei nahm den Schaden auf, mehr nicht! Verfahren wurde umgehend – trotz Zeugen und der Möglichkeit zur Identifizierung eingestellt! Die Stadt Schwerte hat sich auch nicht an dem gut 1.000 Euro hohen Schaden beteiligt – Schwerte verfügt über keine Haftpflichtversicherung für ihre „Gäste“.
    Nun wieder zu diesem Firmeninhaber – wer übernimmt die Kosten, die bei materiellen Schäden entstehen? Richtig – Niemand! Man bleibt darauf sitzen!

    Nathalie Hüsing-Hoffmann Ich finde eine Firma bzw. Die Firma hat sein gutes Recht sich zu schützen… verstehe den Aufschrei nicht! Würden alle Hunde der Umgebung es als klo benutzen und keiner würde es weg machen würden es alle verstehen… Ich bin pro Flüchtlinge aber die Firma schützt nur seinen Grund und Boden so wie alle es machen würden…

    Susanne Herzog Ich glaube, es geht nicht so sehr darum, DASS es gemacht wurde, sondern WIE…

    Helmut Brune Meiner Meinung nach ein Zeichen, das deutlich macht, daß sich die Politik, Regional sowohl als Bundesweit sich immer weiter vom Bürger entfernt und in einer völlig eigenen Welt agiert.

    Susanne Herzog Ich finde die Begründung der Stadt einleuchtend. Schließlich gibt es eine erhebliche Verletzungsgefahr, gerade für Kinder. Und es bestand ja auch das Angebot seitens der Stadt, den Natozaun durch einen normalen zu ersetzen. Was ist daran verwerflich und bürgerfern?

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    • fürst

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      richard hatte dafür die richtige Antwort: „Wenn man sich von dem Grundstück fremder leute fern hält wie es sich gehört, dann kann man sich auch an diesem Zaun nicht verletzen so wie es die Stadt befürchtet.“

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  • Cora

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    und bei uns mitten im Dorf ist ein Elektrozaun zwischen Weide und Gehweg. Ist auch ein kleines Schild am Zaun.

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    • Silvia Rinke

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      Ein ganz normaler Weidezaun, oder, Cora?

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      • Cora

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        2 oder 3 Drähte, ca. 1 m hoch 20 m lang , habe es heute gesehen aber der ist uhralt.

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        • Silvia Rinke

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          Wo ist das Problem mit diesem Zaun…?

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          • Cora

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            da gibts kein Problem, ist für die Sicherheit der Bewohner und der Tiere., und so ist gut.

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  • Dagobert

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    Der Zaun entwickelt sich so langsam zum Symbol gegen die Flüchtlingspolitik und die Meinungsmache durch manchen Medien. Sollte das Ding eines Tages abgebaut werden, werde ich fragen, ob ich ein Stück davon haben kann. Das stelle ich mir dann als Denkmal in den Garten. :-)

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    • fürst

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      „Maschen-Draht-Zaun“
      Regina Zindler/Stefan Raab.
      Komponisten, schnell komponieren “ Nato-Draht-Zaun“

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  • Mike

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    Geht doch, jetzt hat die Stadt auch einen Zaun gebaut, warum nicht gleich so ?

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  • Brigitte Dinse

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    Dem Unternehmer sei Dank!
    Schwerte ist Deutschland weit bekannt geworden. Ob negativ oder positiv ist Ansicht des Betrachters. Die Auflagen der Lückenpresse sind sicherlich in die Höhe geschnellt. Fernsehreporter wie WDR haben sich die Beine in den Bauch gestanden , bis endlich pro Asyl Schwerte und die weinende Frau ihm die richtige Antwort gaben. Ich war auch da , nur meine Antwort war ihm zu neutral,damit konnte er nichts anfangen. Übrigens Kinder habe ich keine gesehen . Vielleicht bezeichnet die Asyllobby junge Männer als Kinder?
    Auch diese Sichtweise muss man in Betracht ziehen.

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  • Hans-Otto Dinse

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    Das ist der Zaun, der eigentlich an der europäischen Außengrenze, Ersatzweise an unserer Landesgrenze stehen müsste! 69.000 Fälle von Kriminalität, allein im 1.Quartal dieses Jahres, wären uns erspart geblieben. Auf das Jahr hochgerechnet allein 365 Morde, 3285 Vergewaltigungen usw. usf. Wer Interesse hat, sollte bei N24 reinschauen. Ehrlich gesagt glaube ich aber nicht, dass diese Zahlen, eine Frau Herzog z.B., zum Nachdenken bringen.

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    • fürst

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      „Das ist der Zaun, der eigentlich an der europäischen Außengrenze, Ersatzweise an unserer Landesgrenze stehen müsste!“

      Meine absolute Zustimmung!
      Auch im Übrigen und auch zum Komm. von Brigitte Dinse.

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  • Willy

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    Wenn man die Bilder sieht die unsere tolle Presse verwendet, bekommt das Wort „Lügenpresse“ wieder mal etwas Zulauf. Da werden Bilder gezeigt, die an Grenzbefestigungen erinnern, wie sie einmal unser Land teilten, mit diesem hüfthohen Behelfszaun haben sie nicht einmal ansatzweise Ähnlichkeit.
    Dass die sich nicht schämen die Menschen derart hinters Licht zu führen! Und empören wegen das Minibauwerks tut sich in Schwerte nur, wer sich von Berufs wegen empören muss.

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    • Susanne Herzog

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      Ich habe mir gerade den Bericht des WDR in der Mediathek angesehen. Dort wird der Zaun genauso dargestellt, wie er angelegt ist. Es wird sogar erwähnt, dass er NICHT auf einer Mauer, sondern in Hüfthöhe angebracht ist, sodass die Verletzungsgefahr um so größer ist. Da wird niemand hinter das Licht geführt. Wer sich hier schämen sollte, ist einzig und allein der Zaunerrichter.

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      • Silvia Rinke

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        Hallo Susanne Herzog, bezog sich die Kritik an der Zaundarstellung nicht auf Fotos in überrregionale Medien? Kann aber auch sein, dass ich das jetzt durcheinanderwerfe, es wird langsam ein bisschen unübersichtlich.

        Antworten

        • Susanne Herzog

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          Mag sein, Silvia. Ich hab auch nur den Bericht im WDR gesehen.
          Da war m.E. alles korrekt.
          Aber klar, dass man bei der Fülle der Kommentare langsam den Überblick verliert!
          Ihr macht das übrigens wirklich klasse. Mit der Hin-und Herkopiererei und auch, was eure eigenen Stellungnahmen betrifft.
          Macht großen Spaß, das Kommentieren auf eurer Seite…
          Wünsch euch einen entspannten, möglichst arbeitsarmen Abend! 😃

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          • Silvia Rinke

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            :-) Das freut mich – und uns – jetzt wirklich sehr, Susanne. Vielen Dank. Und besonders freue ich mich darüber, dass du dich entschlossen hast, hier weiterzukommentieren. Schönes Wochenende!

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  • Dagobert

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    Als kleines „Schmankerl“: Sogar die österreichische Presse versucht inzwischen, auf die Firma Hesse zu schimpfen:
    http://www.oe24.at/welt/Firma-baut-Stacheldrahtzaun-gegen-Fluechtlinge/255750749
    Die österreichischen Kommentatoren hingegen haben eher die gleiche Meinung wie die deutschen Kommentatoren. In Österreich wird nur etwas „derber“ auf Flüchtlinge und Regierung geschimpft.

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    • fürst

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      Hallo Dagobert. Um dem deutschen Medien-Lügenkartell zu entfliehen, bevorzuge ich -neben dem Rundblick- österreichische Medien. Um so mehr hoffe ich, nicht auch der gesamten“österreichischen Presse“ entfliehen zu müssen, nur den Berichten einzelner Redakteure dort.
      Erfreulich immerhin der Gleichklang in den Kommentaren.

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  • fürst

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    Entweder man befürwortest alles, was bisher in der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik betrieben wurde und betrieben wird, oder man ist ein Populist, Rechtsradikaler, AFD Wähler, Pegida Anhänger, Fremdenfeind oder Rassist.

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  • Willy

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    Hallo,

    einfach mal bei goolge „Grenzzaun Schwerte“ eingeben, dann den ersten Bericht ansehen. Oder auf Bilder klicken, wo zufällig der echte Zaun auftaucht, erkennt man das Bemühen ihn größer aussehen zu lassen, als er ist.
    Es gibt nicht nur den WDR.

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