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Zack – und Leitungen tot: Den ganzen Tag für Hunderte kein Telefon, kein Internet nach Kabel-Kappung in Ruhrwiesen

Zack – gekappt. Und tot waren die Leitungen. Kein Telefon, kein Internet – den ganzen Tag. Betroffen im Kreis Unna waren Anschlüsse in Fröndenberg, ansonsten waren die Leitungen weiträumig im Märkischen Kreis stumm wie die Fische.

Der Kampfmittelräumungsdienst hatte am Morgen in den Schwerter Ruhrwiesen ganze Arbeit geleistet. Er überprüfte das Gelände bei Geisecke, beauftragt von Gelsenwasser. Tja, und dort verliefen eben wichtige Kabel der Telekom.

Wieso das vorher nicht besser überprüft wurde, bleibt offen. Die Telekom konnte ihre Kunden nur um Verständnis bitten. Man arbeite mit Hochdruck an der Störungsbeseitigung, ließ der Konzern am frühen Abend durch eine Sprecherin versichern.

Den betroffenen Bürger, vor allem aber den Geschäftsleuten in Menden, Hemer oder Iserlohn (EC-Kartenterminals waren ja auch betroffen) blieb nur Galgenhumor: „Ich erwarte gleich zwei Kunden, die bargeldlos bezahlen“, zitiert eine Lethmather Zeitung eine Kosmetikerin aus der Innenstadt, „die beiden müssen dann eben singen.“

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