Rundblick-Unna » „Wir kloppen hier alles kaputt“: Junge Intensivtäter mehrfach geschnappt – und gleich wieder frei

„Wir kloppen hier alles kaputt“: Junge Intensivtäter mehrfach geschnappt – und gleich wieder frei

Mit der Androhung „wir kommen zurück und kloppen hier alles kaputt“ quittierten zwei polizeibekannte junge Intensivtäter ihre Festnahme nach einen Ladendiebstahl in der Dortmunder Innenstadt. Polizeibeamte erwischten die 14- und 15Jährigen unmittelbar nach ihrer Diebestour durch ein Einkaufszentrum.

Die zwei hatten einen ausziehbaren Schlagstock dabei. Er wurde einkassiert.

„Während der Anzeigenaufnahme verhielt sich das polizeibekannte Duo äußerst respektlos“, notiert die Polizei. Die Halbwüchsigen beschimpften und beleidigten den Ladendetektiv und die Beamten, drohten damit, bei ihrer Rückkehr alles „kaputt zu kloppen“, und kündigten ihre sofortige Flucht aus jeder Jugendhilfeeinrichtung an, in die sie verbracht werden würden.

Nach Rücksprache mit dem Jugendamt (die Eltern kümmern sich nach eigenen Angaben nicht um die Jungs) wurden sie in eine entsprechende Unterbringung verbracht. Diese verließen sie jedoch genauso wie angekündigt: Umgehend.

Bereits um 15.26 Uhr fiel das Duo erneut bei einem Ladendiebstahl auf -wiederum folgten Festnahme, Anzeigenaufnahme, Beschimpfungen und Beleidigungen. „‚Von Reue und Einsicht keine Spur“, stellt die Polizei ernüchtert fest.

Auf Anordnung des Staatsanwalts wurden die frechen Jungkriminellen diesmal immerhin dem Haftrichter vorgeführt.

Doch – so teilt die Polizei jetzt hörbar missgestimmt mit:

„Mittlerweile sind beide Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. Sie wurden nach Erteilung von Auflagen vom Richter aus dem Gewahrsam entlassen.“

Kommentare (36)

  • Mike

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    Kuscheljustiz, was soll man da noch sagen, da kann man sarkastischer Weise nur mal hoffen, daß die Richter solche von ihnen freigelassenen Intensivtäter mal im realen Leben treffen damit sie mal wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt werden. Durch diese Kuscheljustiz wird das Fehlverhalten doch nur noch weiter gefördert, machen was man will, keinerlei ernsthafte Strafe, es muss sein, Aktion und Reaktion, unglaublich was in Deutschland inzwischen abgeht, aber wehe man hinterzieht ein paar Steuern oder parkt falsch…

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  • Christiane Kramer via Facebook

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    unfassbar !!!

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Ja, unfassbar, so eine Entscheidung zu treffen. Kein Wunder, dass die allen auf den Kopf rumtanzen ?

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  • Martin Sachs via Facebook

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    Die müssen unter die stille Treppe!

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  • Claudia Steinhoff via Facebook

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    mir fehlen die Worte …….

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  • Birgit Schmidt via Facebook

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    da findet man keine worte mehr,was haben wir für unfähige Richter überall sitzen..kein wunder wenn die nur noch den Mittelfinger zeigen und jeden auslachen,Respekt ist was anderes.Meine Güte wo soll das noch hinführen wenn nicht mal mehr die Gesetzgebung funktioniert.

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    ????Soviel zum Rechtsstaat…ich wurde letztens von so ner Clique Halbwüchsiger bedroht weil ich mich weigerte Ihnen die gewünschten Zigaretten oder gar Alkohol zu kaufen. Bei mir waren die aber an der falschen Adresse.Da muß mehr gemacht werden

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Hierzu sollte der Justizminister mal erklären, bei Anne Will oder so.

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  • Burkhard

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    Bei allem Verständnis für die Aufregung hier über die Entscheidung der Justiz, aber haben nicht in erster Linie die Eltern dieser beiden Rotzlöffel komplett versagt?
    Damit liegt die Hauptschuld bei den Eltern. Eltern haften für ihre Kinder.

    Und erst danach kann man Kritik an der Justiz üben, die sich im übrigen nur an die vorhandenen Gesetze halten kann.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Tja, Burkhard, diese vorhandenen Gesetze stammen ja überwiegend aus der Zeit, dass es in Deutschland Beschaulich und relativ friedlich zuging. Die Zeiten haben sich aber drastisch geändert. Meiner Meinung nach ist da für den Gesetzgeber dringend Nachholbedarf entstanden. Mal angenommen, die beiden stammen aus einem Nordafrikanischen Land. Ich sage nicht, dass es so ist, nehmen wir es nur mal an. Das sind alles Patriachalgesellschaften, wo eine Frau absolut nichts zu bestimmen hat. Auch eine Mutter nicht gegenüber ihren Söhnen. Mit solch einem kulturellen Hintergrund kommen die dann jetzt nach Deutschland um hier ihre äusserst brutalen Machenschaften auszuleben. Da sollte der deutsche Gesetzgeber doch schleunigst einen Riegel vorschieben.

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      • Burkhard

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        @Helmut Brune: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, nur wir sollten nicht vergessen, als Eltern hat man auf die Sozialisierung seines Nachwuchses gehörigen Einfluss. Und aus dem Artikel geht nicht hervor, ob diese beiden einen sogenannten Migrationshintergrund haben oder nicht.
        Kurz und Gut, eine liebevolle aber strenge Erziehung kann das Abrutschen in die Kriminalität meistens verhindern. Und natürlich müssen die Gesetze entsprechend angepasst werden.
        Wir haben es in der Hand.

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        • Helmut Brune via Facebook

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          Na Gut, lassen wir den Migrationshintergrund weg. Dann sieht es doch so aus, dass Vater und Mutter arbeiten gehen, weil sie sonst nicht rumkommen und die Kinder mehr oder weniger sichselbst überlassen sind. Wenn sie dann an die falschen Freunde geraten, finden sie sich irgendwann im kriminellen Milieu zurück. Dann erst fangen die Eltern erst an sich Vorwürfe zu machen.

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          • Burkhard

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            Okay, da gebe ich Ihnen größtenteils recht. Meine Eltern mussten auch beide arbeiten gehen, wir waren nicht mit Reichtum gesegnet, trotzdem haben sich unsere Eltern um mich und meine Schwester gekümmert. Da wurde die wenige Freizeit miteinander verbracht und nicht vor der Glotze. Damals gab es eh nur drei Programme. Und Werte wie Respekt und Anstand wurde von den Eltern vermittelt.

            Ich hoffe ich habe meinen Kindern das gleiche Rüstzeug fürs Leben mitgegeben.

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        • Mör Ti via Facebook

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          Es gibt keinen Grund, der das Handeln von so widerlichen Psychopathen rechtfertigt !!!

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    • Alexander Wolf via Facebook

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      Dann war silvester auch nicht die polizei schuld… die eltern warens… dann ist ja alles ganz einfach…

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      • Burkhard

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        @Alexander Wolf: Entweder haben Sie keine eigenen Kinder, oder ein ziemlich einfach gestricktes Weltbild. Wenn ich Kinder in die Welt setze habe ich als Eltern verdammt noch mal die Pflicht diese auch vernünftig zu erziehen und nicht für alles den Staat verantwortlich zu machen. Und schon gar nicht die Polizei, die das letzte Glied in der Kette ist.

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    • Daniela Biermann via Facebook

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      Die kümmern sich nicht..also springt der Staat ein…und da hat der versagt..klar..die haben ja andere Kinder zu betreuen

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  • Adelheid Meiselbach via Facebook

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    Ab ins tiefste Sibirien ins Arbeitslager für die nächsten 20 Jahre ??????

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  • Monika

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    Kein Wunder wenn sie keine Strafe bekommen das sie so weitermachen. Toller Richter kann man nur mit dem Kopf schütteln

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  • Patrick Re via Facebook

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    Hilmi hier muss mal jemand weggekloppt werden

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  • petter Uhlenbusch

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    Zum Eigenschutz sollten die Jugendlichen für eine geraume (lange) Zeit in einer entsprechend sicheren Anstalt untergebracht werden. Was gedenkt die Justiz mit solchen Früchten zu tun? Mit jedem „Erfolg“, den die gegenüber dem Staat erzielen werden sie krimineller werden.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Jungärzte?

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  • Jürgen Busch via Facebook

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    1 Jahr Boot-Camp *und sind geheilt*?

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    • Mike

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      Da sind uns die Amerikaner weit voraus, wir bekommen hier langsam amerikanische Verhältnisse, dort hat man Mittel und Wege gefunden die Probleme einzudämmen wie die Bootcamps, sehr gute Sache, der Täter darf entscheiden ob lange Haftstrafe oder erfolgreiche Teilnahme an einem Bootcamp Programm mit kürzerer Dauer.
      Aber generell ist es dort so, Aktion und Reaktion, begeht man dort eine Straftat gibt es immer eine deutliche Reaktion, teils schiessen diese auch deutlich über das Ziel hinaus, aber immerhin die Justiz tut etwas und eines ist sicher, wer sich da so verhalten hätte wie hier wäre gleichmal getasert worden was sicherlich auch nicht richtig ist, aber hätte vielleicht ein bessere Lernkurve und wieder Respekt gegenüber der Polizei

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  • Dietmar Kühnel via Facebook

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    Ohne Worte ???

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  • Mör Ti via Facebook

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    Hätten sie ein paar Einkaufswagen auf die Fahrbahn gestellt und die Fahrbahn mit einem Absperrband geschmückt, hätte die Polizei gleich darauf hingewiesen dass darauf eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr droht. Aber in dem Fall ist das Vergehen ja nicht so schlimm.

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  • Ralf Kapust via Facebook

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    Unglaublich ?

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Lachhaft – im wahrsten Sinne des Wortes. Offensichtlich fehlt denen ein Schlumpf in der Sammlung, daher würde ich es an des Richters Stelle mal mit der Einweisung in die Geschlossene versuchen.

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