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Windpocken in neuer Zelt-Unterkunft Selm: Mindestens 14 Tage keine Neuaufnahmen

Gerade eröffnet und schon wieder geschlossen: In der neuen Zelt-Notunterkunft in Selm-Bork sind Windpocken aufgetreten. Das Kreis-Gesundheitsamt hat deshalb für heute (Freitag) die Impfung aller dort lebenden Flüchtlinge angeordnet. Für mindestens 14 Tage muss die Einrichtung für weitere Neuaufnahmen gesperrt bleiben, teilt der Kreis am heutigen Morgen mit.

Eine Ärztin, die auch in der Erstaufnahme in Massen tätig ist, stellt die Windpockenerkrankung bei zwei Kindern fest – im Rahmen der routinemäßigen Impfung aller ankommenden Flüchtlinge.

In der Notunterkunft auf dem Gelände der Polizeischule Bork befinden sich derzeit rund 970 Menschen.

(Foto: Kreis Unna / Birgit Kalle)

 

Kommentare (22)

  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Willkommensgeschenke

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ein schiefes Bild, Dominik Brauckmann. Ein Geschenk besorge ich bewusst, um den Beschenkten damit zu beglücken. Diese zwei Flüchtlingskinder haben sich mit Sicherheit die Windpocken nicht selbst ausgesucht. Schönen Tag.

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    • Critiker

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      Wie gut, dass Windpocken bei uns ja bekanntermaßen komplett ausgerottet waren…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Und wir können gerade wirklich nur den Kopf darüber schütteln, wie solche sarkastischen Bemerkungen auch noch mit „gefällt mir“ quittiert werden können. Aber nun gut, das muss jeder selbst für sich verantworten.

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  • Helmut Brune

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    Das sind die Risiken, die auftreten können. Ich las auch, daß in der Ukraine der Poliovirus
    (Kinderlähmung) wieder ausgebrochen ist. Zum Glück sind die Winpocken in Selm rechtzeitig erkannt worden, bevor es zu Schlimmerem kommt.

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  • Katja Mette via Facebook

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    Na als hätten sie nicht schon genug durchlebt ? ich hoffe das es alle schnell wieder gesund werden.

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  • Rene Decker via Facebook

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    verstehe ich nicht warum ,werden die menschen nicht sofort geimpft und untersucht?was ist mit der ärztlichen versorgung?970 menschen kann man in ein 2 tagen impfen und durchchecken,passiert bei der bundeswehr doch auch ,ganz normal

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  • Jama To via Facebook

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    Wie gesagt! Windpocken!
    Die sind und werden nicht ausgerottet!
    Sind jedes Jahr aufs Neue in den Kindergarten aufgetreten!
    Sogar Ich bin oftmals davon betroffen gewesen!

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  • Fürst

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    Unsere Ärztin riet schon vor Wochen zu Nachimpfungen aufgrund neuerlich eingeschleppter Krankeiten.

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    • Critiker

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      Sie sollten über einen Arztwechsel nachdenken, Fürst. Denn entweder hat die Medizinerin Ihres Vertrauens während des Studium ein paar Vorlesungen verschlafen oder praktizierte bisher in der Arktis. Windpocken sind in Deutschland durchaus üblich und keinesfalls eine „eingeschleppte Krankheit“. Was Ihr Beitrag suggieren sollte, ist aber jedem offensichtlich. Gegen Vorurteile hat Ihre Ärztin wohl noch keine Impfung empfohlen.

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  • Petra Lambart via Facebook

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    nur windpocken ? ich hoffe es bleibt bei der warheit

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  • Fröhlich

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    Wenn man in exotischen Ländern Urlaub macht ist man wahrscheinlich eher gefährdet, sich mit einer wirklich ernsthaften Krankheit anzustecken. Und trotzdem verzichtet kaum jemand auf seinen Urlaub. Weil sich jetzt zwei Flüchtlingskinder mit Windpocken infiziert haben, muss man nicht auf Panik machen. Das ist eine Kinderkrankheit, die nicht nur Flüchtlinge befallen kann. Wie man sieht, haben die Gesundheitsbehörden reagiert bzw. die Erkrankung bei der obligatorischen Impfung von „Neuzugängen“ erkannt. Kein Grund zur Panik also! Ach so: Und die Betroffenen können ja wohl nichts dafür (von wegen „Willkommensgeschenke“)!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Absolut Ja zu allem, Rudolf Fröhlich. (y)

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    • Critiker

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      Dem kann man nur beipflichten. Man kann bei einigen Kommentaren nur hoffen, dass dieses rechte, intolerante Gedankengut gegenüber Flüchtlingen nicht ansteckend ist…

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