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Win-Win für Arzt und Kreis: MK vergibt Stipendien an Medizinstudenten

Ein Herz für (angehende) Landärzte und -ärztinnen!

Bereits zum dritten Mal vergibt der Märkische Kreis vier Stipendien á 500 Euro im Monat an Studierende der Medizin, die sich im Gegenzug verpflichten, fünf Jahre als Arzt bzw. Ärztin im Märkischen Kreis tätig zu sein.

Auch im Jahr 2017 können sich wieder Studenten und Studentinnen bewerben, die das Physikum bereits bestanden haben. Für einen Zeitraum von maximal vier Jahren werden die 500 Euro pro Monat gezahlt, jeder Stipendiums-Empfänger kann demnach für sein Studium eine Summe von maximal 24.000 Euro erhalten.

Nach erfolgreicher Ablegung der 3. Ärztlichen Prüfung können die Mediziner und Medizinerinnen dann entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Märkischen Kreis absolvieren oder in einem Krankenhaus, einer Arztpraxis, einem Versorgungszentrum oder bei der Gesundheitsbehörde des Kreises Berufserfahrungen sammeln.

Unser Nachbarkreis vergibt diese Stipendien jährlich, um Ärzte-Nachwuchs für den Landkreis zu gewinnen und so für die Bewohner langfristig eine flächendeckend gute medizinische Versorgung aufzubauen.

Studierende können sich bis zum 30. April 2017 bewerben, über die Vergabe entscheidet der Landrat zusammen mit einem Gremium aus Ärzten und Fachleuten bis zum 1. August 2017. Die Förderung kann im Oktober 2017 beginnen. Richtlinien und Bewerbungsformular stehen HIER zum Download bereit.

 

Ansprechpartner ist Fachdienstleiter Michael Buschkämper, telefonisch erreichbar unter der Nummer 02352 – 966-7145 oder per E-Mail an m.buschkaemper@maerkischer-kreis.de.

 

Kommentare (2)

  • Dr. med. Peter Waltermann

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    Sicher eine gute Idee, aber:
    Das Problem dürfte nicht in der Unattraktivität des MK für Mediziner liegen, sondern an den anhaltend schlechten Arbeitsbedingungen in Deutschland speziell für Landärzte, die (auch) mich (geb. in Balve) nach 20 Jahren Praxis zurück in die Klinik getrieben haben. Dass diese Klinik in einer der schönsten Gegenden Österreichs liegt, hat den Abschied 2011, den ich noch keinen Tag bereut habe, natürlich erleichtert. Herzliche Grüße aus dem Dachstein-Tauern-Gebiet und „Gute Besserung“ – was ich absolut ernst meine, denn fast die ganze Familie lebt im MK und braucht dort mit zunehmendem Alter immer mehr hausärztliche und fachärztliche Versorgung „vor Ort“.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Hallo Herr Dr. Waltermann, danke herzlich für Ihren Gruß und alles Gute Ihnen weiter in Österreich – es gibt zu denken, was Sie schreiben!

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