Rundblick-Unna » Willkommen und Vorsicht, Skepsis und Wut: Ein Bürgerabend zu einer Flüchtlingsunterkunft

Willkommen und Vorsicht, Skepsis und Wut: Ein Bürgerabend zu einer Flüchtlingsunterkunft

Mitfühlende Hilfsbereitschaft, freundliches Abwarten, vorsichtiges Abwarten. Skepsis und Sorgen, Zweifel und offene Wut. Die komplette Palette. Alles komprimiert in einer einzigen Veranstaltung – im Bürger-Informationsabend am Montag im Marie-Curie-Gymnasium Bönen, denn Bönen hat von jetzt auf gleich eine Notunterkunft bekommen, und 170 Flüchtlinge sind bereits  angekommen.

Zeit, um die Bürger vorab über die Neunutzung der ehemaligen Ermeling-Grundschule in Lenningsen zu informieren, gab´s nicht. Die Amtshilfe der Bezirksregierung an den Landrat war keine Bitte. Sie war ein Befehl.

Das Gebäude

Ländlich gelegene Dorfschule in Lenningsen-Bramey, erst vor wenigen Monaten geschlossenen. Die Eltern hatten vergeblich für den Erhalt gekämpft. Strom, Wasser, sanitäre Einrichtungen, alles vorhanden. Ein Hotspot wird eingerichtet. Alles in allem ist das Gebäude ein Glücksfall. Bis „mindestens Ende März 2016″ soll es als Notunterkunft dienen.

Bönen Grundschule Flüchtlinge

Der Betreiber

Der DRK-Kreisverband verfügt durch die große Flüchtlingsunterkunft in Kamen (ehemalige Polizeistation) über Know-How und Manpower. Er kocht in Kamen das Essen und bringt es nach Bönen, stellt einen 24-Stunden-Sicherheitsdienst. Für die Kreisverwaltung ist das DRK „wichtigster Partner“, sagt Landrat Michael Makiolla.

Die Bewohner

Alle Menschen, die in der früheren Grundschule Quartier finden (170-200), sind  neu in Deutschland und kommen unregistriert nach Bönen. Sie bleiben nur so lange (14 Tage bis zu 4 Wochen), bis sie registriert, gesundheitlich untersucht und geröntgt sind. Danach werden sie weiter in Sammelkünfte  gefahren, wo sie schließlich auf ihre endgültigen Zielstädte verteilt werden.

Die ersten 170 Flüchtlinge kamen am Wochenende an, sie sind aus dem Iran, dem Irak, aus Afghanistan und aus Syrien. Die vorbehaltlich ihrer Registrierung, die noch aussteht. Viele Familienverbünde sind darunter, so Makiolla. Einige Flüchtlinge zogen direkt weiter in andere Städte oder auch andere Länder, nach Dänemark oder Schweden, um wieder mit ihren Familienangehörigen zusammen sein zu können.

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Das sagt der Landrat

Landrat Makiolla sagt ganz klar: Das Ersuchen um „Amtshilfe“ der Regierungspräsidentin vom vergangenen Mittwoch war keine Bitte, sondern „ein Befehl“. Bis Freitag habe die Kreisverwaltung ein bestimmtes Plätze-Kontingent bereit zu stellen. Die Ermelingschule war „das einzige Gebäude im ganzen Kreis, das derart kürzestfristig ans Netz gehen konnte“, macht Makiolla den enormen Zeitdruck klar, unter dem das Ganze ablief. Er bittet die Bürger vor sich in der Aula: „Ich möchte Sie alle um Akzeptanz für diese Entscheidung treffen, die ich treffen MUSSTE.“ Er sagt auch, dass weitere Gebäude in anderen Städten des Kreises gesucht werden.

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Das sagt die Polizei

Hans Volkmann von der Kreispolizeibehörde Unna verspricht, dass die Notunterkunft zum Streifenschwerpunkt wird. Er betont: „Flüchtlingsunterkünfte sind kein Hort des Verbrechens. Es gibt dort Straftaten, Körperverletzungen, Diebstähle, aber fast ausschließlich unter den Bewohnern untereinander.“

In der Erstaufnahmeeinrichtung Massen, derzeit mit 800 bis 1100 Menschen belegt, habe es in drei Jahren 113 Straftaten gegeben: innerhalb der Eirichtung und im Umfeld. 23 000 Straftaten gibt es im Bereich der Kreispolizeibehörde insgesamt pro Jahr.

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„Kein Hort des Verbrechens“ seien Flüchtlingsunterkünfte, wiederholt Volkmann. Und akute Gefahr durch Rechtsextreme sieht er in Bönen auch nicht, der Kreis Unna hat keine rechte Szene wie z. B. Dortmund, zum Glück nicht.  Doch der Polizeichef sagt auch, in ernstem Ton: „Das sind fremde Menschen, kommen aus fremden Kulturen, kennen nicht unsere Kultur hier. Das macht uns allen Sorgen.“


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Das sagen die Bürger

Jüngerer Mann: „Wie kommen die Leute in die Bönener Innenstadt? Fahren Busse die dahin? Bisher pilgern sie rum, rupfen Blumen aus und pinkeln hin.“ – Marco Wilke (DRK): „Ordnung und Regeln müssen dort herrschen. Es gibt Hausregeln. Ab der Türschwelle können wir fast gar nichts tun.“ Aus dem Publikum kommt der Vorschlag, die einfachsten Grundregeln fürs „Leben in Deutschland“ zusammenzustellen und allen Flüchtlingen an die Hand zu geben.

Anderer Mann, mittleres Alter: „Dürfen die das Gelände verlassen?“ Ja. „Durch Bramey und Lenningsen trampeln sie, bevölkern den Spielplatz, wird da Sicherheit gewährleistet? Der Spielplatz ist für die Kinder da und nicht für erwachsene Flüchtlinge.“ Ist notiert. Polizist Volkmann verspricht einen Streifenschwerpunkt zu setzen.

Frau jüngeren/mittleren Alters: „Es gibt noch Ermelinge – ehemalige Ermelingschüler, die gehen noch in die 4. Klasse. Dass jetzt doch auf einmal wieder Geld da ist, um ihre Schule zu nutzen – und die ganze Zeit vorher hat man ihnen gesagt, es ist nicht mehr möglich. Den Kindern, diesen kleinen Männchen und Frauchen, geht das ganz schön hart ab.“ Lauter Applaus.

Frau mittleren Alters hält energisch dagegen: „Wir kennen die Bilder von den engen und trostlosen Notunterkünften. Ich glaube, man kann schon kleinen Kindern sehr gut erklären, wie gut sie es haben, dass sie eine große Schule besuchen dürfen, dass sie ein warmes Elternhaus und Freunde haben und alles, was sie brauchen.“ Lauter Applaus auch für sie.

Älterer Herr, weißer Bart – zornig aufstehend („ich brauche kein Mikro“), wutbebend und mit der Faust fuchtelnd: „Wir haben 40 Jahre unsere Übungsstunden in diesem Gebäude gemacht. Rückenschule, Volleyball, alles ist kaputt, von jetzt auf gleich! Da funktioniert nichts, Leute! Das funktioniert so nicht!!“ Lauter Applaus. Die Vertreterin der Gemeinde versichert: Der Verein, die TV Germania Flierich, wird nicht untergehen. Wir tun alles, damit Sie weiter Ihren Sport treiben können.“  Auch für diese Worte Beifall.

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Junger Mann im Sportdress: Ist mit seiner Mannschaft da und erklärt, dass das Team geschlossen hinter der Entscheidung für die Notunterkunft steht, auch wenn sie durch den Verlust der Halle momentan ein Problem zu lösen hat. Landrat Makiolla lächelt den jungen Leuten zu und bedankt sich herzlich. Lang anhaltender Beifall nach den Worten des jungen Mannes.

Anderer junger Mann, skeptisch: „Ich sehe dort eigentlich nur Männer.“ Es sind auch viele Familien da, versichert der DRK-Vertreter. Dennoch, beharrt der junge Mann. „In Hamm wurde vor einigen Wochen ein 18jähriges Mädchen vom Fahrrad geholt und vergewaltigt“ (von zwei irakischen Asylbewerbern, d. Red.). Hans Volkmanns Antwort für die Polizei: „Zu sagen, das kann hier nicht passieren – das können wir nicht. Solche Vorfälle sind aber Ausreißer. Es gibt keinen Beleg für den Zusammenhang mit Flüchtlingen.“

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Mann mittleren Alters: „Wir haben da unregistrierte Leute, die sich frei bewegen können?“ Antwort des DRK: Nachtruhe müsse eingehalten werden, doch dieses sei ein offenes Gelände. Einsperren könne man niemanden. „Wenn einer nicht zurückkommt, wird das kontrolliert?“ Nein.

Ältere Dame, mit Empathie: „Irgendwie hab ich das Gefühl… es sind doch Menschen, keine wilden Tiere. Lasst uns ihnen nicht mit Misstrauen ins Gesicht schauen, sondern mit einem Lächeln!“ Freundlicher Beifall auch für diese Worte.

Älterer Herr mit Vollbart, stirnrunzelnd um sich schauend: „Ich sehe hier die katholische und evangelische Kirche… wo sind den die muslimischen Vertreter der Gemeinde? Ich hab´ hier den ganzen Abend noch keinen gesehen.“ Moderatorin Christine Pilger von Antenne Unna führt als Erklärungsversuch an, man habe die muslimischen Mitbürger mit der Info für diesen Abend wohl nicht erreicht. „Viele von ihnen lesen keine Zeitung und hören auch nicht Antenne Unna.“

Älterer Herr vorne, er bisher stirnrunzelnd zugehört hat – direkt an den Landrat gewandt: „Herr Makiolla – bis mindestens 2016. Glaube Sie das? Wissen Sie was? Das nimmt kein Ende.“ Er stellt noch eine Zusatzfrage: „Wie viele? Gibt es eine Obergrenze?“ Klare Antwort: „Nein.“

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Kommentare (77)

  • Hans Kammler via Facebook

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    Also verstehe ich das richtig, die Eltern der Schulkinder haben dafür gekämpft das die schule erhalten bleibt. Dafür war bestimmt kein Geld da. Dann kommen wirtschaftsmigranten wie die Heuschrecken in unser Land und plötzlich ist Geld da? Deutschland gute nacht.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Eine Mutter – oder Lehrerin – hat dieses Problem auch vorsichtig, aber zugleich klar genannt. Sie sagte, das sei vor allem den Kindern nicht zu vermitteln. Eine andere Dame sprach vehement dagegen. Beide bekamen viel Beifall. Man spürte die Zerrissenheit vieler Menschen. Viele haben auch gar nichts gesagt.

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Die Dame die vehement dagegen war hatte wahrscheinlich keine kinder.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das weiß ich nicht, Hans Kammler.

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    • Michael Ganswind via Facebook

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      Was ich nicht verstehe ist, daß viele über die Schließung schimpfen, aber wir es uns nicht erlauben können immer im Schlaraffenland zu leben.

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    • Michael Ganswind via Facebook

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      Sollen die Eltern Schulgeld bezahlen, dann können Sie Ihre Schule weiter betreiben.

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    • Tante

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      Hirnlose Stammtischparolen eines ewig gestrigen…

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  • Anna Brinkrolf via Facebook

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    Genauso sieht es aus!

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  • Tobi

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    Leute, lasst Euch keine Märchen von den Abwieglern erzählen. Der Polizeichef klagt bei Mehraufgaben über zu wenig Personal, möchte aber jetzt mit dem wenigen Personal Kamen, Bönen, Selm, Unna usw absichern. Schon jetzt warten doch Einbruchsopfer stundenlang, das ein Polizeiwagen kommt, weil nicht jede Wache besetzt ist.
    Und die unregistrierten Leute dürfen nachts raus ?!? Stellt der was an, haben die noch nicht mal Fingerabdrücke von denen. Dann werden die erst untersucht, wenn die durch ganz Deutschland transportiert wurden ?!? Also ganz ehrlich: Was die Merkel uns zumutet. Die hat völlig die Kontrolle verloren. Hallo Bundesbananenrepublik !

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die unregistrierten Bewohner dieser Unterkunft, Tobi, können das Gelände nach Belieben verlassen, weil es ein offenes Gelände ist. Ja, so ist es.

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Die Menschen kapieren es erst wenn sie es am eigenen Leib erfahren haben.

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    • Moni Logo via Facebook

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      Das sind Menschen wie du und ich!
      Kruppzeug gibt es überall.

      Das ist kein Gefängnis!!!
      Hört endlich auf zu hetzen!

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    • Peter T. Ehlert via Facebook

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      Ist der der hetzt dann schon ein Nazi?

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    • Petter Uhlenbusch

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      Wenn sich hier mal 50-100 Mann von der ISIS zusammenfinden und das nächstgelegene Atom-Kraftwerk ansteueren…. dann können wir nach Syrien oder Afghanistan auswandern. Die paar Leutchen vom Bundesgrenzschutz die dort zur Bewachung abgestellt sind überennen die wie nichts. Jahrelang hat man uns mit Meldungen wie einer „Verschärften-Sicherheitslage“ in Deutschland aufgeschreckt. Davon hört man nichts mehr. Ach ja, vergessen, es handelt sich ja ausschliesslich um friedliebende Menschen die man uns hier gegen die Bevölkerungsmehrheit aufs Auge drückt.
      MfG
      Einer vom Pack.

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      • Tante

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        Herr Uhlenbusch, von welchem Baum sind Sie denn gerade geklettert? In der Schule nicht groß aufgepasst?

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Solche Informationsabende halte ich wirklich für Wichtig. Man sieht an den Reaktionen (man liest es auch auf Facebook), daß zu diesem Thema unheimlich viele Meinungen, Besorgtheit, und sogar Wut und Hass zirkulieren. Aufklärung tut Not. An Abenden wie diesem, kann man seine Fragen stellen und Antworten bekommen, damit man auch weiß, wie sich die Fakten verhalten. Hier würde ich auch an die Bundesregierung appelieren, daß sie die Bevölkerung besser aufklärt. Das wäre weitaus besser, als wenn nur die Medien ihre eigenen Ansichten über das Thema verkünden.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Vielleicht ringt sich die Stadt Unna ja auch mal zu einem solchen Informationsabend durch.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Das sollte in ganz Europ geschehen, hier in Holland sind die Informationen von Seiten der Regierung auch sehr Spärlich.

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Keine Regierung gibt gerne zu das sie die Kontrolle verloren und auf ganzer Linie versagt hat. Keine deutsche und auch keine holländische

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Man weiß ja nicht, ob sie die Kontrolle verloren hat oder versagt hat. Es gibt ja soviele Undeutlichkeiten, die sollten beseitigt werden.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Klare Antwort des Landrates heute Abend auf Fragen, wie lange und wie viele nocn: Er wisse es nicht. Er habe nicht die leiseste Ahnung.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Wieviele noch, weiß wahrscheinlich niemand.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Alles augenwischerei, alles Schall und Rauch. Das Ding ist durch und beschlossen, da kann auch der Landrat tolle reden schwingen und Unschuld beteuern, das hätte alles vor Jahren schon durch souveräne Länder und Europapolitik verhindert werden müssen! Seit Jahrzehnten wurde gewarnt und ermahnt, nun werden alte Pläne umgesetzt! Die vernichtung der europäischen Völker und Kulturen ist beschlossene Sache und nun kriegen wir es zu spüren.

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      • Fürst

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        Dem -und auch dem weiteren Komm.- stimme ich vollinhaltlich zu.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Morgen sind es nicht mehr 1,5 Millionen, sondern 1,7, das ist salamitakik und sollte jedem klar sein. Es wie mit dem Frosch der im Wasserglas sitzt und langsam erhitzt wird, er merkt es erst, wenn es zuspät ist und er gekocht ist.

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Am 4. Januar 1943 veröffentlichte Hooton im Neu Yorker „Peabody Magazine“ einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er historische Tatsachen ignorierend den Deutschen eine besondere Tendenz zum Krieg unterstellte[1] und ihre Umzüchtung forderte mit der allgemeinen Zielrichtung, den deutschen Nationalismus zu zerstören. Zu diesem Zweck empfahl Hooton, der unterschiedslos alle Deutschen für „moralische Schwachsinnige“ hielt,[2]die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in Deutschland zu fördern:

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      • Fürst

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        Wußte ich nicht – war aber meine Ahnung!

        Antworten

      • Fürst

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        Merkel u.a. bauen sich Wähler auf.
        Und in etwa 20 Jahren ist „Deutschland weg vom Fenster“.
        Sarrazin läßt grüßen.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Was für ein blödsinniger Beitrag von dem Hooton. Außerdem sehe ich da keinen Zusammenhang zwischen dem Beitrag und dem heutigen Problem.

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Dann lies es nochmal nur den letzten satz.

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    • Sven Goerke via Facebook

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      Oh man der Hooton Plan…Charakterliche Insolvenz…mehr lese ich hier nicht…Dummheit…mehr nicht unfassbar…

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Dann bringe bitte ein Gegenargument oder reicht es bei dir für nicht mehr als Beleidigungen?

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Und am besten noch n paar punkte machen……..

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Ganz schön überheblich Herr goerke, was gibt dir das Recht über Charakter und Intelligenz anderer Menschen zu urteilen die du nicht kennst, nur weil sie eine andere Meinung als du vertreten?!

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  • Stefan Werner

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    Sorry, aber eine Regierung die die Kontrolle verliert, hat versagt. Jeder Arbeitnehmer wird dafür achtkantig rausgeschmissen, diese Damen und Herren haben aber Pöstchen und vorzeitige!!! dicke Pensionen doch schon sicher. Wozu also gute Arbeit leisten, an der Spitze der Bananenrepublik?

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    • Hans Kammler via Facebook

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      1884 gab es ein Lied das paßt. Es wird gescheh’n

      Es wird gescheh’n, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern.
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern (einzeln gesungen)
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern. (mehrstimmig gesungen)

      Die Herrscher solln am ersten Tag halt zu den Henkern wallen
      Das Land ist frei von Tyrannei, sobald ihr Haupt gefallen
      Das Land ist frei von Tyrannei, sobald ihr Haupt gefallen

      Es wird gescheh’n, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern

      Als nächstes ja bekomm den Lohn, sind die Minister dran
      Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann
      Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann.

      Es wird gescheh’n, es wird gescheh’n, die Zeit ist nicht mehr fern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern

      Ihr Brüder all nehmt in die Hand, die Waffen und die Wehr’n
      Schon hört man es im ganzen Land, des Aufruhrs dumpfes gär’n
      Schon hört man es im ganzen Land, des Aufruhrs dumpfes gär’n

      Es wird gescheh’n, es wird gescheh’n, die Zeit ist nicht mehr fern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern
      Da werden all die hohen Herrn, gehang an die Latern

      Und sehn wir noch Tyrannen froh und schwelgend beim Gelag
      Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag
      Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag.

      Es wird gescheh’n, es wird gescheh’n, die Zeit ist nicht mehr fern
      Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
      Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern.

      Geschrieben um 1848 Autor unbekannt

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  • Jama To via Facebook

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    Miteinander statt gegennander! Wie wäre es ert mal zum probieren!
    Es sind nicht Einbruche erst jetzt angefangen! Die gab’s eher die Asylbewerber kamen! Wahrscheinlich üben gerade Gegner des Asylbewerber diese Einbruche und provozieren ums Asylbewerber davon zu jagen! Ich treffe jeden Tag Neue Ankommlinge, und ich kann nicht sagen das die provokant oder unfreundlich sind!
    Miteinander. ….

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    • Fürst

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      „Probieren“? Wir werden … überrannt und sollen es mit ihnen erstmal probieren? An jedem „Flüchtling“ hängen noch durchschnittlich zehn weitere Personen, die als Familienangehörige nachrücken werden. Es wird zunehmend mehr Clans geben, „Großfamilien“, die „no-go-areas“ bilden werden. „Probieren“ heißt sinngemäß, dem einmarschierenden Russen erstmal ‚ne Tasse Kaffee anzubieten und mal schauen, ob man die russische Lebensweise/Kultur übernehmen kann.

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  • Peter T. Ehlert via Facebook

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    Es sieht so aus, als werden wir von unserer Regierung verarscht

    Antworten

  • Peter T. Ehlert via Facebook

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    Es sieht so aus, als würden wir von unserer Regierung verarscht!

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  • Julia Müller via Facebook

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    Einige sind ja schon so dreist, Trampeln in fremden Gärten und fragen die Hausbewohner nach W-LAN, ruft man die Polizei, da eben fremde im Garten rum trampeln kommt von der Polizei: „dagegen können wir leider nichts machen“.

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  • Fürst

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    „Hans Volkmann von der Kreispolizeibehörde Unna verspricht, dass die Notunterkunft zum Streifenschwerpunkt wird. Er betont: „Flüchtlingsunterkünfte sind kein Hort des Verbrechens. Es gibt dort Straftaten, Körperverletzungen, Diebstähle, aber fast ausschließlich unter den Bewohnern untereinander.“ – NOCH untereinander, mag sein.

    Wer trägt eigentlich die Kosten des DRK, der caritas, des THW und der anderen „Hilfsorganisationen“? Die machen das doch nicht aus eigenen Mitteln, verdienen doch sicher noch reichlich daran (besonders in den Führungsetagen).

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  • Peter T. Ehlert via Facebook

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    Genau das Boot Deutschland ist riesen groß mit unerschöpflichen Reichtümern. Es wird alles zu eng und schwarz gesehen, finde heut stehen wir am Abgrund morgen sind wir einen Schritt weiter und danach kommt der Aufschlag!

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  • Petter Uhlenbusch

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    Mein Bekanner ist Polizist im UN-Kreis. Wenn der sich mit seinen Kollegen unterhält, dann wird die Tür vorher verschlossen. Ich habe jedenfalls aus dessen Erzähungen ein ganz anderes Bild gewinnen können.
    Eines dürfte auch klar sein… im Moment sind die „Flüchtlinge“ ja in provisorischen Unterkünften einquariert. Spätestens im Winter, wenn man die „Flüchtlinge“ aufgrund nicht vorhandenem Wohnraum auf die „normalen“ Wohnviertel in leerstehende Wohnungen verteilt, dann brennt hier der Baum.

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  • Petter Uhlenbusch

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    „In Hamm wurde vor einigen Wochen ein 18jähriges Mädchen vom Fahrrad geholt und vergewaltigt“ (von zwei irakischen Asylbewerbern, d. Red.).
    … ach dann war das doch kein Hoax? Wundere mich gerade das dieses Verbrechen von der Presse so unter den Teppich gekehrt wird. Bild und Konsorten sind doch sonst immer ganz vorne mit dabei wenn so etwas passiert. Die beiden irakischen Asylbewerber sind also keine Flüchtlinge? Was machen die dann hier?

    Antworten

  • Hans Bergmann

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    „Nur“ 113 Straftaten in 3 Jahren …soso. Macht also 38 Straftaten pro Jahr und 3 Straftaten pro Monat. Bedeutet also fast jede Woche.
    So, wie bewertet man diese Beschwichtigung der Polizei nun ? Wir stehen am Anfang der Entwicklung. Fragt mal in Duisburg oder Berlin nach, wie die Polizisten dort die Entwicklung sehen. Reden sie das auch herunter ? Warum gibt es dann Brandbriefe von Polizisten und Gewerkschaften ?!? Liebe Landes- und Bundespolitiker: Tut endlich etwas für unsere Sicherheit !!! Vor Monaten noch waren die ein- und ausreisenden radikalisierten Jugendlichen in Deutschland eine große Gefahr. Das waren ein paar Hundert. Nun kommen Millionen uns unbekannter Menschen, die nicht registriert und überprüft werden. Die denken einfach nicht wie wir, demokratisch und liberal denkenden Menschen.

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  • Stefan Werner

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    Bild dir (d)eine Meinung. Das ist allerdings sehr zeitaufwendig, man muss sich im Prinzip durch das volle Medienangebot von (politisch gesehen) ganz links bis ganz rechts durcharbeiten, inclusive diverser Foren und Bücher (alte und neue!) um sich eine einigermassen gute Sicht der Dinge anzueignen. Kein politisches Lager hat ganz und gar und vollumfänglich recht, dementsprechend Bild allein auch nicht. Schliesslich steht hinter jeder Zeitung ein Verleger, der seine Meinung verkaufen will.

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  • Horst Helmerich

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    Erstens warum sind diese Leute nicht registiert weil diese Leute aus Passau kommen und Bayern hat diese Leute einfach weiter geschickt! Der Seehofer ist überlastet kapiert!
    Zum Thema Flüchtlinge folgendes! Vor 25 Jahren haben wir 18 Millionen aufgenommen und hunderttausend sind nach Westdeutschland gewandert! Diese Leute hatten auch nicht und wir haben geholfen!
    Diese Leute hatten auch sofort einen Rentenanspruch ohne je einen Pfennig eingezahlt zu haben ich habe nicht gegen diese Leute denn die kamen auch aus einem unfreiem Land! Wir haben diese Leute sogar Teilweise freigekauft!
    Überlegt mal was nach dem Krieg 1945 gelaufen ist aber da wollen viele nichts mehr von wissen aber denen kann ich Geschichtsmäßig noch auf die Sprünge helfen!
    Und tut mir bitte einen Gefallen Leute die aus Kriegsgebieten oder unfreien Ländern kommen haben ein Recht auf Asyl! Leute die jetzt vom Balkan kommen haben hier jetzt leider nichts mehr zu suchen denn das sind die Wirtschaftsflüchtlinge! Noch eins Asylbewerber die sich hier eines Verbrechens schuldig gemacht haben gehören nicht in unser Land und gehören sofort in Ihre Heimat zurück ohne hier noch Kosten zu verursachen denn das Geld fehlt dann den wirklich Bedürftigen!
    So jetzt denkt mal darüber nach und wer dann noch bei seiner Meinung bleibt der sollte sich was schämen denn 1 bis 1,5 Millionen können wir bewältigen!

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  • Stefan Werner

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    Der Vergleich hinkt etwas. Vor 25 Jahren haben die Leute ihr Land und ihre Häuser direkt mit eingebracht! Sie brauchten auch kein Deutsch lernen da sie es schon konnten und es gab viele echte Fachkräfte und alle waren mal in einer Schule gewesen. Ausserdem kamen sie aus einem gleichartigen Kulturkreis, insofern war das leichter zu bewältigen.

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    • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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      Das waren auch keine Flüchtlinge, sondern Deutsche.

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      • Horst Helmerich

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        Denk mal darüber nach!
        Als wir noch nicht vereinigt waren waren das sehrwohl Flüchtlinge! Und wiedervereinigt sind wir erst im Oktober 1990 und wie viele sind in dieser Zeit wohl gekommen?

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    • Horst Helmerich

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      Das ist leider auch nicht richtig! Land konnte man nur einbringen wenn man etwas besessen hat und das waren die wenigsten! Warum bezahlen wir dann immer noch den Soli! Nun zum Deutsch sprechen haste Dich mal mit einem Sachsen oder Bayer unterhalten die müßten auch erst einen Deutschkurs machen damit man die versteht!
      Nun zu den sogenannten Fachkräften ich habe einige 1990 kennen gelernt die kamen mit unserer Arbeitsweise überhaupt nicht zurecht 24 Std. immer Material das war denen unheimlich und eine Bereicherung waren Sie auch nicht denn wenn wir deren Verbesserungsvorschläge umgesetzt hätten, wären wir nach 6 Wochen Pleite gewesen!
      Wir lebten in einer Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft!

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      • Rundblick Unna via Facebook

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        Horst Helmerich – der Vergleich mit der Wiedervereinigung passt auch aus Sicht der Polizei nicht. Zitat des Polizeidireiktors Volkmann am Bürgerinfo-Abend: „Das sind fremde Menschen, kommen aus fremden Kulturen, kennen nicht unsere Kultur hier. Das macht uns allen Sorgen.“

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  • Jama To via Facebook

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    Es ist grausame Tat, aber deswegen kann man nicht alle unter einem Tat stecken! Vergewaltigungen, Üverfalle, Diebstahls, … machen auch Deutschen Männer! Sogar Mörde! Es ist deshalb nicht richtig nur auf Asylbewerber zu schimpfen!
    Deutschland lockt Sie an mit Ihrer Politik und Versprechungen! Wenn man ehrlich ist, auch Deutsche Industrie liefert Waffen in Krisen Länder! Wäre kein Waffen Lieferung, Tests und. … gäbe es auch keine Kriege! Sogar grossten teil Spenden kommt nicht in der Gebieten an und wird nicht dafür verwendet wofür ist gespendet! Und das weißt aber das Deutsche Staat!
    Und wenn nur prominente teil der Spenden überreicht, und mit Glanz und Glamour auftritt, vermittelt man eine falsche Eindruck! Warum nimmt Deutschland Beispiel an einigen anderen Staaten? Auch bzw USA; Flüchtlinge bekommen erste Hilfe für drei Monate! Bis dahin müssen Sie die Sprache gelernt haben, eine kleine Wohnung gefunden haben und das nötige! Danach müssen Sie auch für ihre Leben selbst aufkommen! Bzw Schweiz. Fast jeder hat seine eigene Aufgabe! Viele müssen sogar Straße fegen! Müll weg räumen! Fast alle, mit Ausnahme von wirklich kranken müssen was tun!
    In Deutschland dagegen ist einer der nachweislich nur faul ist sogar geschützt! Er darf jeder Tag bis vier Uhr schlafen, danach sein Fressen bei irgendwelche Kette holen und das Unrat durch Gegend schmeißen! Aufheben, da ist natürlich nach Deutschen Recht Würde beschädigt!
    Es gibt Unrat bei jeder. … ! Ist aber trotzdem nicht richtig alle zu verurteilen! …..

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  • Petter Uhlenbusch

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    Ich wünschte es wäre Nacht… und morgen wären Wahlen.

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    • Fürst

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      Dann wäre zumindest Merkel weg, ja.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Wer stoppt Angela Merkel? Spätestens bei der nächsten Wahl wird sie ihren Hut nehmen und zurücktreten. Bis dahin bringt sie weiteren großen Schaden über Deutschland. Ich denke das sehen auch andere so:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-cdu-parteibasis-rebelliert-gegen-merkel-a-1056504.html

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    • Fürst

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      Nein, Petter, daß die nächste Wahl eine Änderung bringt, möchte auch ich glauben, kann ich aber noch nicht glauben. Die Masse der Deutschen ist blöde und hat bis dahin „vergessen“: darauf setzt die Politik. – Oder es wird etwas Spektakuläres inszeniert und „die Feuerwehr rennt zum jüngsten Feuer“. Die Schäden für uns Deutsche durch Merkel werden fortdauern.

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  • Manfred Hartmann

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    SPIEGEL ONLINE stellt die Kommentarfunktion zu Artikeln bisweilen ab. Ich lese hier so viele historische Verdrehungen – zum Beispiel wird ein Lied aus der 1848-Zeit (Zeit autoritärer Monarchie) dazu hergenommen, um anzuregen, gewählte Politiker aufzuhängen. Fast schon rührend, wie dazwischen der anonybleibende Moderatore „Rundblick Unna via Facebook“ immer wieder abzuwiegeln versucht und die in Rage geratenen Kommentatoren zur Vernunft ruft. Was diese noch mehr erzürnen läßt. Mir reicht das bei einem Artikel zu lesen. Der Rundblick Unna verliert dadurch seine Seriösität. Meine Empfehlung: Komentare raus. Eine Leserbriefseite machen!

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    • Fürst

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      Unseriös ist es, als peudointellektueller „Klugscheißer“ darzustellen, zum Verständnis dessen, das gerade abgeht, sei es nötig, ein Studium etwa der Geschichte oder Orientalistik erfolgreich absolviert zu haben. „Gesundes Volksempfinden“ unter Beteiligung aller gesunden Sinne reichen aus, um zu verstehen und allgemeinverständlich argumentieren zu können.
      Jüngster Medienbericht: „Ein mit der tödlichen Krankheit infizierter Flüchtling ist aus einem Krankenhaus getürmt“.
      https://www.youtube.com/watch?v=9OQHesG24I0

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  • Manfred Hartmann

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    Korrektur:Ich lese hier so viele historische Verdrehungen – zum Beispiel wird ein Lied aus der 1848-Zeit autoritärer Monarchie) dazu hergenommen, um anzuregen, gewählte Politiker aufzuhängen. SPIEGEL ONLINE stellt die Kommentarfunktion zu Artikeln bisweilen ab. Fast schon rührend, wie dazwischen der anonym bleibender Moderator „Rundblick Unna via Facebook“ immer wieder abzuwiegeln versucht und die in Rage geratenen Kommentatoren zur Vernunft ruft. Was diese noch mehr erzürnen läßt. Mir reicht das , unter einem Artikel zu lesen. Der Rundblick Unna verliert dadurch seine Seriösität. Meine Empfehlung: Komnentare raus. Eine Leserbriefseite eröffnen.

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  • Fürst

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  • Stefan Werner

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    Interessant auch im Zusammenhang mit dem Gedicht , dass es öfter mal zu hören ist „Schade das es die RAF nicht mehr gibt, dann hätten die Manager und Banker wenigstens Angst, bei ihrem Treiben“ oder „wir brauchen eine RAF2.0″. Alles ausgesprochen von ganz normalen Bürgern. Sollte man mal drüber nachdenken, woher so etwas kommt.

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  • Fürst

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    Nach Polizeiangaben ist er in Deutschland geboren und hat die türkische Staatsangehörigkeit. Er stand bereits wegen gefährlicher Körperverletzung unter Bewährung, wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte. Wird der 16-Jährige angeklagt, könnte er zu bis zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt werden.
    Tödlicher Raub in Essen: 16-Jähriger schlug wohl aus Habgier zu | Westfalenpost.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/wp/staedte/essen/toedlicher-raub-16-jaehriger-schlug-wohl-aus-habgier-zu-id11180142.html#plx2141295828

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