Rundblick-Unna » Wilde Verfolgungsjagd endet mit Crash vor Felsblöcken in Langschede – Auch Heli findet fliehendes Trio nicht mehr

Wilde Verfolgungsjagd endet mit Crash vor Felsblöcken in Langschede – Auch Heli findet fliehendes Trio nicht mehr

Mal wieder der wilde Fröndenberger Westen. Eine filmreife Verfolgungsjagd der Polizei über die Iserlohner Straße (B 233) in Richtung Fröndenberg endete gestern Abend um 21.30 Uhr mit einem Crash vor Felsblöcken im Ortsteil Langschede – nebst anschließender Hubschraubersuche nach drei Flüchtenden.

Beamte der Autobahnpolizei wollten den braunen Citroen C5 mit drei jungen Männern an Bord  „eigentlich nur“ im Rahmen einer normalen Verkehrskontrolle im Bereich der A443 -Zufahrt überprüfen. Doch statt zu stoppen, gab der Fahrer Gas – und brauste davon. Die Polizei hinterher, berichtet die Pressestelle des Präsidiums Dortmund.

In rasendem Tempo ging´s runter durch Strickherdicke, wieder rauf nach Ardey bis nach Langschede. Dort bretterte der Fluchtwagen über einen Rad- und Fußweg nahe der Ruhr und versuchte so, seine äußerst hartnäckigen Verfolger abzuschütteln.

Doch dummerweise fehlten dem Fahrer offensichtlich einschlägige Ortskenntnisse im Fröndenberger wilden Westen, jedenfalls übersah er auf dem düsteren schmalen Weg  eine Kurve – und raste schnurstracks direkt auf eine Absperrung mit Felsblöcken zu: Frontal krachte der Citroen auf das steinerne Hindernis. An Weiterfahrt war nicht mehr zu denken, also raus aus dem Wrack, dachten sich die drei offenbar. Sie stürzten aus dem Wagen und stoben in die Dunkelheit davon. Dabei hatten sie noch Glück, dass sie nicht mitsamt ihrem Fahrzeug in die Ruhr gestürzt waren…

Polizeibeamte aus Dortmund, Unna und dem Märkischen Kreis suchten unverzüglich nach den Entkommenden, auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurde angefordert. Der Heli kreiste denn auch ausgiebig über Langschede und Ardey, doch die Besatzung konnte die Flüchtigen nicht mehr auffinden.

Aber die Polizei hatte schließlich den gecrashten Citroen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der braune Wagen zu einem 46-jährigen Dortmunder gehört. Im Fahrzeug befanden sich mehrere große schwarze Taschen sowie augenscheinliches Einbruchswerkzeug. Ob der Mann mit der Verfolgungsfahrt in Verbindung steht, wird jetzt geprüft.

Bei den Flüchtigen handelt es sich laut Zeugenbeschreibungen um Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Alle trugen dunkle Kleidung und schwarze Jacken.

 

 

Kommentare (18)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Was in und um Unna alles passiert.

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  • Marc Weber via Facebook

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    Wenn der wagen nicht geklaut ist , bekommen sie als preis den goldenen Affen ?

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  • Kath Lina via Facebook

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  • Fredie

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    Die Polizei hinterher, mit mehreren Streifenwagen???????????Neeeeeeeeeeeeee es war nur ein streifenwagen.
    Nur zehn Meter weiter, und sie wären mitsamt Fluchtwagen in die nächtliche Ruhr gestürzt???????Es waren mehr als 10 meter.
    Und wiso wrack?Er hat sich eher festgefahren.

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  • Anja Seißer via Facebook

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    Andrea

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Wilder Westen halt…

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  • Jessica Belsak via Facebook

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    Sarah Wiesenthal

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  • Markus Antonius

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    Zu blöd, für eine Festnahme. Sind halt Freunde und Helfer.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Wozu festnehmen? Unsere fleissigen Staatsanwälte lassen die doch sowieso gleich wieder laufen. Ich frage mich manchmal, woher unsere Polizisten noch die Motivation für ihren Job hernehmen…

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  • Anni Carstens via Facebook

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    Sami BähmZz Gaby Dahl

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  • Peter Emm

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    „Zu blöd für eine Festnahme“? Immer wieder erfrischend zu lesen, dass die wirklichen „Kenner“ des Polizeiberufs nicht aussterben! Ich denke, dass man sich als Außenstehender nicht anmaßen kann, die Komplexität und den tatsächlichen Ablauf der Tätigkeit „Polizei“ zu beurteilen. Ein Bericht im Internet / in der Zeitung liest sich zudem aller Wahrscheinlichkeit nach anders, als sich der Einsatz real ereignet hat. In dem Artikel ist nicht einmal die Rede davon, wie viel Vorsprung die Personen in ihrem Fahrzeug vor der Polizei hatten. Hinzu kommt, dass die Flüchtigen aufgrund der vorherrschenden Dunkelheit höchstwahrscheinlich schnell außer Sicht geraten konnten (wer die Örtlichkeit kennt, dem ist bewusst, dass sich dort entlang der Ruhr keine Laternen oder andere Lichtquellen befinden). Offen gestanden verstehe ich die oft auftretende Kritik an unserer Polizei nicht, denn ich bin der Ansicht, dass die Damen und Herren da einen sehr gefährlichen Beruf ausüben, der schlussendlich der Sicherheit aller Menschen hierzulande dient. Gerade in der heutigen Zeit (siehe aktuell Paris bzw. Terrorgefahr für Deutschland) riskieren Polizistinnen / Polizisten jeden Tag ihre Gesundheit oder gar ihr Leben für die Allgemeinheit. Die Möglichkeit, während der Verfolgung eines flüchtigen Fahrzeugs heftig zu verunfallen, ist sehr hoch. Sollte man nicht anerkennen, dass da ganz normale Menschen ihr Leben riskieren, um Straftäter zu fangen, die letztendlich denen schaden, die sich an die Gesetze halten und brav ihre Steuern zahlen?!

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  • Fredie

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    Ihr seit doch echt zu doof.LAUF LAUF LAUF die bullen sind da..Hahaaaa wir wahren wohl schneller..LACH

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