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Wieder mehr Arbeitslose: Quote bei 8,9 % – Stärkste Zunahme in Fröndenberg, Howi ist Klassenprimus

Im Kreis Unna gibt es wieder mehr Arbeitslose – kreisweit 1024 mehr als im Dezember. Am stärksten stieg ihre Zahl in Fröndenberg, als  Klassenprimus glänzt Holzwickede. Unna liegt in der Mitte auf Platz 5. 

1024 Arbeitslosmeldungen mehr bedeutet kreisweit ein Plus von knapp 6 Prozent. Damit waren zum Stichtag 31. 1. genau 18.469 Frauen und Männer im Kreisgebiet arbeitslos gemeldet. Die Quote stieg damit im Vergleich zum Dezember um 0,5 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent.

Thomas Helm, Chef der Arbeitsagentur Hamm, sieht das nicht dramatisch. Es sei normal, dass die Zahlen im Januar kletterten.  „Unser regionaler Arbeitsmarkt ist nach wie vor robust.“ Es hätten sich zwar im Januar mehr junge Arbeitslose neu registrieren lassen, das liege aber eher daran, dass im Dezember die zweieinhalb- oder dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen beendet wurden.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit stieg im Januar in allen kreisangehörigen Kommunen. Die prozentual stärkste Zunahme zeigte sich in Fröndenberg (7,3 Prozent bzw. 48 auf 705) und in Werne (7 Prozent bzw. 66 auf 1.012).

Danach folgen Lünen (6,6 % -332 auf 5.372), Bönen (6,5 % – 48 auf 757), Kamen (6,3 % – 128 auf 2.174), Unna (6 % – 132 auf 2.326), Bergkamen (5,7 % – 148 auf 2.753), Schwerte (5,1 % –  86 auf 1.773) und Selm (3 % – 30 auf 1.031). Lediglich Holzwickede hat die 2-Prozentmarke unterschritten (1,4 % – 8 auf 566).

Kommentare (2)

  • Wierumer

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    Es werden händeringend Fachkräfte gesucht, der Mittelstand bildet wieder verstärkt aus und dann soll der Grund des Anstieges sein dass junge Leute ihre Ausbildung beendet haben? Klingt irgendwie nicht plausibel.

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