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Wieder etwas Hoffnung für die Steilmann-Belegschaft

Für die Steilmann-Belegschaft besteht wieder ein bisschen Grund zur Hoffnung. Ab morgen, Mittwoch, bekommen die Mitarbeiter des insolventen Bergkamener Textilunternehmens wieder ihren regulären Lohn. Der Insolvenzverwalter hat signalisiert, die Geschäfte weiterzuführen und parallel mit Hochdruck nach Investoren für die Unternehmenstöchter Ausschau zu halten.

Interessenten für Teile des insolventen ehemaligen Vorzeigeunternehmens gibt es nach aktuellen Mitteilungen durchaus – auch und vor allem für die Boecker-Kaufhäuser. An eingen der Filialen sollen dem Vernehmen nach die Adler-Modemärkte interessiert sein.

Die Mitarbeiter des Steilmann-Konzerns erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Noch vor fünf Wochen waren die Aussichten für den Bergkamener Betrieb düster gewesen. Gespräche über Teilverkäufe hatten damals gerade erst begonnen. Bürgermeister Roland Schäfer äußerte sich sorgenvoll zum drohnenden Arbeitsplätzeverlust und zum Imageschaden für seine Stadt, die das Bekleidungsunternehmen bei seinem Umzug aus dem westlichen Ruhrgebiet nach Bergkamen vor knapp sechs Jahren als Hoffnungsträger gefeiert hatte.

Zahlreiche Tochterunternehmen Steilmanns meldeten im Gefolge der Mutter ebenfalls Zahlungsunfähigkeit an. Dazu gehört auch Apanage mit Sitz in Gelsenkirchen.


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