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Weniger Gesamtkriminalität in DO und Lünen – aber 17 % mehr Wohnungseinbrüche

Deutlich mehr Wohnungseinbrüche – aber: weniger Kriminaldelikte insgesamt in 2015.

Diese Bilanz stellte  Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange heute für Dortmund und Lünen vor. Die Wohnungseinbrüche stiegen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 17 Prozent – im Jahresverlauf hatten sich bereits 25 Prozent Steigerung angedroht, dies konnte durch verstärkte Präventionsmaßnahmen jedoch abgewendet werden.

Die der Polizei bekannt gewordene Gesamtkriminalität sank in Lünen und Dortmund insgesamt um 3,6% (von 93855 auf 90491 Taten).

Jede zweite Straftat wurde  aufgeklärt (51 Prozent).

Die Zahl der Straßenraube sank um 11,8 % (von 731 auf 645).

Die Zahl der Sexualdelikte sank um ein Viertel (25,1% – von 550 auf 430 Taten).

Auch Taschendiebstähle gingen in Dortmund  zurück – um 3,2 % auf 4642.

In Lünen schnellten die Taschendiebstähle hingegen um über ein Drittel in die Höhe (+31,7% auf 187 Fälle).

Aufklärungsquote:

Die Quote lag bei Taschendiebstählen unter 11 Prozent, im Vorjahr wurden aber nur 7 Prozent aufgeklärt.

Problemfeld Wohnungseinbrüche:

17 Prozent plus (erfasst wurden alle angezeigten Fälle). Aufgeklärt werden derzeit unter 14 Prozent aller Einbrüche.

Der Dortmunder Polizeipräsident unterstützt ausdrücklich die Pläne der Landesregierung, kurzfristig an Standorten mit besonderen Belastungen durch mehr Personal und den verstärkten Einsatz von Bereitschaftspolizei zusätzlichen Kontrolldruck zu ermöglichen.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 ist auf der Internetseite der Polizei Dortmund unter www.polizei.nrw.de/dortmund, Link:

http://www.polizei.nrw.de/dortmund/artikel__514.html  eingestellt

Kommentare (1)

  • fürst

    |

    Traue keiner Statistik!
    Volksverdummung pur.

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