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Weil im Notfall jede Minute zählt: Kreistag beschließt Rettungs-App

Insbesondere bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand oder Herzinfarkt zählt jede Minute. Der Kreistag beschloss deshalb die Einführung einer sogenannten Rettungs-App.

Über die App könnten ehrenamtliche qualifizierte Helfer, die sich in der Nähe eines gemeldeten Notfalls befinden, unverzüglich alarmiert werden und so lange Erste Hilfe leisten, bis der Notarzt an Ort und Stelle ist und übernehmen kann.

Zuerst werden Helfer gesucht und geschult

Bevor eine Rettungs-App erworben und installiert wird, müssen allerdings die freiwilligen Helfer gefunden und geschult sowie die Rettungsleitstelle des Kreises eingebunden werden. Der Kreistag beauftragte deshalb Landrat Michael Makiolla mit den organisatorischen Vorbereitungen.

Gleichzeitig wurden 47.000 Euro als „Startkapital“ in den Haushalt 2016 eingestellt. Fachlich begleitet werden wird das Thema von dem für den Bevölkerungsschutz zuständigen Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Kommentare (5)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Man muß einfach die Möglichkeiten der modernen Medien nutzen. Hier läuft gerade eine Studie darüber, daß man über sein Handy gewarnt wird, wenn sich Rettungskräfte im Einsatz in der Nähe befinden, weil Auto’s immer besser Lärmgedämpft sind und dadurch die Sirene nicht gehört wird.

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    • Wierumer

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      Das die Sirene nicht gehört wird liegt wohl eher daran dass dort die Musikanlage voll aufgedreht ist und die Bässen dröhnen dass nicht nur die Fensterscheiben vibrieren.
      Macht auch immer wieder Spass an der Ampel vor oder neben so einem „Musikliebhaber“ zu stehen.
      Ansonsten, je schneller Hilfe vor Ort um so besser und egal auf welchem Weg.

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  • Sascha Krieg

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    Ich würde es machen,als ehemaliger Feuerwehrmann!

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Nach der Gesundheits-App jetzt die Rettungs-App, einfach Spitze

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  • Sandra Kristina Krieg via Facebook

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    Wenn es den dann auch hilft warum den nicht.Man sieht oder liest in den Medien ja genug wie oft schon Rettungsfahrzeuge zu spätt kommen

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