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Weil im Ernstfall jede Sekunde zählt: Am Montag startet die Rettungs-App – als erste im Revier

Für Lebensretter geht es um Sekunden! Jetzt startet sie – die Rettungs-App des Kreises Unna. Am Montag, 10. 10, tritt sie in Aktion. Als erste derartige App im Ruhrgebiet.

Konkret geht es um schnelle Hilfe von nebenan. Fachlich kundige Ersthelfer werden von der Leitstelle über einen Notfall in ihrer Nähe informiert und überbrücken – so sie sich denn einsatzbereit melden – die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Erste Hilfe wie eine Herzdruckmassage. Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass gerade bei einem Kreislaufstillstand jede Sekunde zählt.

„Alles passt!“, vermeldete heute stolz die Kreisverwaltung. Die Schnittstelle zur Leitstellentechnik steht, der Probebetrieb war erfolgreich, Ersthelfer und Disponenten in der Rettungsleitstelle sind geschult. 

Rettungs App

Die Alarmierung der ebenso freiwilligen wie fachkundigen Ersthelfer erfolgt über eine passwortgeschützte Smartphone-App. Veranlasst, gesteuert und koordiniert werden die Einsätze durch die Disponenten in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna. Für den Start der Rettungs-App drückte Landrat Michael Makiolla nicht nur auf den ebenso berühmten wie symbolischen „roten Knopf“. Mit einer (Probe-)Alarmierung wurde  eindrucksvoll demonstriert, wie die von einem Disponenten der Rettungsleitstelle nach einem Notruf in Gang gesetzte Rettungskette funktioniert.

Mit der Einführung der Rettungs-App kann die Rettungsleitstelle aktuell auf rund 300 freiwillige geschulte Ersthelfer zurückgreifen und via Smartphone-App eine einfache, im Zweifelsfall lebensrettende Idee umsetzen.

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Partner des Kreises bei der Einführung und Schulung der Ersthelfer ist der Verein „Mobile Retter e.V.“, über deren Internetseite sich auch noch weitere Ersthelfer melden können (www.mobile-retter.de).

Freiwillige Ersthelfer weiter willkommen

Geeignet für den ausdrücklich freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App sind Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie z.B. Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Gute Sache ! Man soll die modernen Medien nutzen.

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