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Weihnachtsbotschaft zum Asyl – Schwertes Bürgermeister sagt Danke

Mit einem Schreiben an die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl hat sich Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr für das engagierte Mitwirken Ehrenamtlicher bei der Betreuung von asylsuchenden Menschen bedankt.

Heinrich Böckelühr

Wörtlich heißt es in dem Schreiben, das alle Mitglieder und Aktive in diesen Tagen erhalten haben:

Gegenwärtig kommen viele Menschen auch in unsere Stadt aus Ländern, in denen Krieg, Leid und unsagbares Grauen alltäglich sind. Hunderttausende sind gekommen auf der Suche nach Sicherheit und Schutz für ihre Familien und sich selbst.

Ich finde es außerordentlich beeindruckend, dass Sie persönlich die Hilfe suchenden Menschen in Schwerte unterstützen und begleiten. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Stadt Schwerte ausdrücklich danken.

Sie selbst und alle gemeinsam leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Großartiges!

Nun feiern wir wieder die Geburt von Jesus Christus. Auch er war ein Flüchtling. Im Traum befahl ein Engel Josef, mit Maria und Jesus nach Ägypten zu fliehen, weil Herodes das Kind töten wollte. Dort fanden sie Asyl. Daran sollten wir alle diejenigen in dieser Zeit erinnern, die den vielen Menschen, die im Moment auch in unsere Stadt kommen, nicht mit offenen Armen empfangen, sondern mit Ablehnung und Feindseligkeit.

Mich macht es stolz, dass die Mehrheit der Bürger von Schwerte den Mitmenschen in Not mit Offenheit begegnet.

Ich wünsche mir, dass Sie persönlich mit den vielen anderen engagierten Menschen in unserer Stadt Ihr Wirken fortsetzen können. Allein ist das für die Stadtverwaltung nicht zu schaffen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2016.“

(Das Foto zeigt eine Krippe aus der diesjährigen Krippenausstellung in der Evangelischen Stadtkirche Unna.)

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