Rundblick-Unna » Was hat versifftes Katzenstreu an der Kuhstraße zu suchen?

Was hat versifftes Katzenstreu an der Kuhstraße zu suchen?

Das fragen sich irritiert bis wachsend verärgert Spaziergänger und Anwohner im beschaulichen Unna-Lünern. Am Straßenrand der Ortsausgangstrasse Kuhstraße in Richtung Bönen entsorgt irgendjemand (gebrauchtes) Katzenstreu: und zwar in unerfreulicher Regelmäßigkeit andauernd.

Wohl ist diesem Jemand die Mülltonne zu klein? – Na dann: größere bestellen! Kostet mehr, klar. Aber Katzenstreu gehört nun mal in die graue Restmülltonne, es sei denn, die Sorte ist biologisch abbaubar. In dem Fall: Biomüll. Auf keinen Fall aber einfach in die Landschaft kippen.

Sollte selbstverständlich sein, ist es leider aber nicht. „Mein Freund geht dort mit dem Hund spazieren“, schildert uns eine Dorfbewohnerin, „und seit dieser Woche sind wieder zwei neue Tüten dazu gekommen…. Was kann man da machen?!“ Ganz einfach: Auf keinen Fall einfach hinnehmen, sondern illegale Müllabkippungen immer melden. Zuständig sind, je nach Straßenbaulast, entweder die Stadt oder der Kreis Unna.

katzenstreu 1

Wir haben die unappetitlichen Hinterlassenschaften sowohl dem Kreis wie auch der Stadt weitergemeldet. Beim letzten derartigen Fall sorgte das für prompte Abhilfe: Damals ging es um Abfall- und Schuttablagerungen im Umfeld des Massener Hochschulcampus. Eine Leserin meldete die Umweltsauerei (mitsamt abschreckenden illustrierenden Fotos) an unsere Redaktion, und Kreis und Stadt hatten sich schnell über die Zuständigkeiten abgestimmt: Keine Woche später war der Müll beseitigt.

Die Verursacher sind leider selten zu finden, und so zahlt für die Beseitigung wilder Müllkippen – wie so oft – die Allgemeinheit.

Kommentare (34)

  • Jens Jonker via Facebook

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    oder da war wer zu geizig ne grössere grüne tonne zu ordern 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Katzenstreu gehört in die graue Tonne, Jens Jonker – es sei denn, sie ist biologisch abbaubar. Und ja, evtl. ist da jemand zu geizig für eine Nummer größer. Statt dessen soll die Allgemeinheit zahlen. Geht´s noch?

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    • Jens Jonker via Facebook

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      wir verwenden immer das bio katzenstreu von raifeisen. haben extra ne grüne tonne geordert weil sonst immer nur auf den kompost gepackt.?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Pfiffig, Jens Jonker!

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  • Andre Sander via Facebook

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    Ich habe schon oft eine Restmülltonnen Pflicht für jeden Haushalt gefordert. Naja, was soll ich sagen. So werden solche Fälle nur häufiger.

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  • Jama To via Facebook

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    Das gehört in der graue Tonne! Aber ist auch egal, auf dem Wege, Gebüsche. … hat das nicht zu suchen!
    Was mich betrifft, es sollte auch Tier DNA geben womit man so etwas verfolgen kann! Und als Strafe sollten die Täter soziale Dienste leisten müssen! Ohne Rücksicht auf ,,Krankheit, oder ähnliches“!!!

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  • Manuela Krohn via Facebook

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    hier an der Eishalle sind es große blue Säcke mit Kleintierstreu , hat was

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Katzensteuer. Damit läßt sich so etwas zwar nicht vermeiden, aber die Kosten für die Entfernung kann reduziert werden.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Es geht weniger da drum das es Katzenstreu ist, als das überall Mülltüten rumliegen und wilde Müllhalden entstehen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Tobias Habekost: Die Hundesteuer wird auch nicht dazu verwendet, Kot von den Straßen zu entfernen. Sie füllt als zweckungebundene Einnahmequelle auf willkommen Weise die Stadtkassen auf. 😉

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    • Andre Sander via Facebook

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      Sorry, Steuern sind nicht Zweckgebunden, sollten die aber sein.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wiki weiß es genau: Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, mit der das Halten von Hunden besteuert wird. Wie jede Steuer ist sie eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa das Reinigen der Straßen von Hundekot) gegenübersteht und die nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt wird. Die Hundesteuer zählt zu den Aufwandsteuern.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Richtig,

      Keine bestimmte Leistung.

      Also nicht Zweckgebunden. ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Genau das meinten wir.

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    • Andre Sander via Facebook

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      So soll es sein, so kann es bleiben.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Rundblick Unna: Und deshalb sollten auch andere Haustiere im Zuge der Gleichberechtigung besteuert werden ?

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  • petter Uhlenbusch

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    Hier in Unna-Massen,
    nähe Virchow-Straße kippt irgend so eine S** ständig Lebensmittelabfälle in den Wald. Bergeweise belegte Brote und Brötchen, teilweise verschimmelt. Das ist so ekelhaft… puh…. Das schlimmste ist das unser Hund das natürlich erschnüffelt und sich mit dem Dreck den Bauch voll schlägt. Da könnte man Kotzen. Auch tauchen dort immer wieder Bauabfälle (Rigipsplatten, Tapetenreste, usw.) dort auf. Einfach ab in den Wald, damit man bloß nicht 5 Euro für Müllgebühren ausgibt. Richtig asozial ist das!

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  • Stefan Werner

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    Im Prinzip müsste man solche Elemente dazu zwingen, den Mist aufzufressen, den sie überall hinwerfen. Bei einer alten Matratze könnte das ein langwieriges aber lustiges Schauspiel werden……

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  • Angelika Tischer via Facebook

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    Es macht mich wirklich wütend…… Und ich bin mir nicht sicher, ob derjenige nicht aus unserem Dorf kommt und ich ihn auch noch kenne ….

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