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Warnung – falscher Stadtwerkemitarbeiter (oder mehrere) unterwegs

Ein falscher Stadtwerkemitarbeiter war in dieser Woche wieder unterwegs und versuchte sein unredliches Geschäft bei älteren Leuten. Eine 84 jährige Dame informierte nach dem seltsamen Besuch sicherheitshalber die Polizei.

Mit offenbar unlauteren Absichten schellte ein angeblicher Stadtwerkemitarbeiter am Montagmittag bei der Seniorin in Hamm und kündigte an, dass die Stadtwerke für eine halbe Stunde das Wasser abstellen würden. Gut zehn Minuten später tauchte er wieder auf, um angeblich in der Wohnung der Seniorin die Heizkörper zu entlüften.

Da die Frau nicht gut zu Fuß ist, setzte sie sich ins Wohnzimmer, während der Mann durch alle Räume ging. Anschließend fragte er die 84-Jährige nach Geld. Als sie ihm nichts gab, ging er wieder – immerhin. Gestohlen hatte der Verdächtige nichts, wie es aussieht.

Die alte Dame informierte – einen Tag später – auf Anraten einer Angehörigen die Polizei. Die fand schnell heraus, dass es sich bei dem mysteriösen Besucher eindeutig nicht um einen Stadtwerkebediensteten gehandelt hat, sondern um einen Betrüger. Der 40 bis 50 Jahre alte Deutsche ist etwa 1,70 Meter groß und trug einen dunkelblauen Trainingsanzug. Sollte er an der Tür auftauchen – allein oder in Begleitung – sofort die Polizei anrufen.

Die Polizei rät außerdem, möglichst durch das Fenster oder den Türspion zu schauen und Unbekannte auf keinen Fall in die Wohnung zu lassen. Die Haustür sollte man im Zweifel immer geschlossen lassen. Mitarbeiter der Stadtwerke können sich über ihren Dienstausweis jederzeit ausweisen. Zur Sicherheit kann man telefonisch bei den Stadtwerken nachfragen, ob alles seine Richtigkeit hat. Im Notfall und wenn man glaubt, Opfer eines Verbrechens geworden zu sein, sollte man die Polizei über 110 anrufen.

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