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Wanderung durchs Oberstübchen: EK-Campus feierte

EK-Campusfest

EK-Campusfest Foto: Beate Suttrop

Kleinhirn an Großhirn! Auf zum lehrreichen Marsch durchs Oberstübchen! Und der Sprössling gipst sich während dessen den Arm in BVB-Schwarzgelb ein oder assistiert dem Herrn Oberarzt beim Gummibärchenoperiren. Ordentlich was los war am Samstag (31. August) am Evangelischen Krankenhaus, das sein erstmaliges Campusfest unter das Motto gestellt hatte: „PersEKtive wechseln“.

Dies konnten die jüngeren Besucher zum Beispiel tun, indem sie den Altersanzug anzogen und darin merkten, wie es ist, wenn man wirklich alt ist: Wenn man mit unsicherem Gang, plötzlich bleischweren Gliedmaßen und nur noch nebulösem Sehvermögen plötzlich enorm eingeschränkt im Alltag zurechtkommen muss.

Perspektive wechseln hieß es auch im Gehirnmodell, das in XXL-Maßen auf dem Parkplatz zu Erkundungen lockte und sich rege bewandert sah. Der eine oder andere Platzregen konnte den Besucherandrang am frühen Nachmittag nicht auseinanderstieben, zumal sich die Besucher mit ein, zwei Schritten ins große Zelt mitten auf dem auf dem Parkplatz flüchten konnten. Hier blieb man nicht nur trocken, sondern lernte auch gleich noch viel Wissenswertes über Gesundheitsfragen: etwa, wie man heutzutage zeitgemäß seine Gallensteine loswird oder wieso ausgerechnet Bier (!) und Brot leider so richtig krank machen können.

EK-Campusfest

EK-Campusfest Foto: Beate Suttrop

Die Vorträge der EK-Chefärzte ab 12 Uhr waren jedenfalls nicht nur wegen der Regenschauer prima besucht – und wirklich eine gute Idee, das große Zelt dafür mitten auf dem Parkplatz zu platzieren. Andere EK-Ärzte operierten zum Beispiel Gummibärchen, und auch hierbei konnte man zusehen. Und sich – wiederum „PerspEKtive“ gewechselt – in die Haut des Gummibärens auf dem OP-Tisch einfühlen…

Man merkt: Es war ein äußerst unterhaltsamer Infotainment-Samstag am EK, breit gefächerter noch als die bisherigen Tage der offenen Krankenhaustür, da sich zum ersten Mal zusätzlich die inzwischen hinzugekommenen Einrichtungen mit präsentierten: die LWL-Klinik, der Kindergarten sowie „Bethel regional“.  Das  Ergebnis breitete sich bunt und unterhaltend auf dem gesamten Campusgelände aus, machte vor der Krankenhauspforte jedoch natürlich nicht Halt: Jede Station ließ sich von den Besuchern einer eingehende Diagnose stellen, und für Kinder waren im Zweistundentakt sogar ganz eigene, altersspezifische Führungen  vorbereitet. Stelzenläufer, Clowns und die kunterbunte Bimmelbahn würzten das gesamte Campusfest mit einer guten Prise Volksfeststimmung rund. (sia)

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