Rundblick-Unna » Vortrag und Podium: „Wenn Angst in Hass umschlägt“

Vortrag und Podium: „Wenn Angst in Hass umschlägt“

„Wenn Angst in Hass umschlägt“: Unter diesem Titel findet am Dienstag, 8. November – dem Tag der US-Präsidentenwahl –  im Kreishaus ein Vortrag mit Podiumsdiskussion statt. „Es geht um rechtsextreme Gewalt, rechtsextreme Ideologien und das Verhältnis zum Rechtspopulismus“, schreibt der Kreis Unna in seiner Ankündigung.

Hier die Mitteilung im Wortlaut:

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Unna und die Volkshochschule Unna, Fröndenberg, Holzwickede laden gemeinsam mit der Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Westfalen (BackUp) und dem Runden Tisch gegen Gewalt und Rassismus zu dem Informationsabend ein.

Mit Prof. Dr. Samuel Salzborn (im Bild) haben die Veranstalter einen ausgewiesenen Experten zum Thema gewonnen. Der Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen wird zunächst ein Impulsreferat halten und ist anschließend Teilnehmer einer Diskussion.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Ute Fischer, Professorin für Politik- und Sozialwissenschaften an der FH Dortmund, und Olivier Joel Zombou, Koordinator Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt beim Evangelischen Kirchenkreis Unna, sitzt Prof. Salzborn auf dem Podium.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung eingeladen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Freiherr-vom-Stein-Saal des Kreishauses Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.“

 

 

Kommentare (23)

  • Dagobert

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    Werden für derartige „Umerziehungsveranstaltungen“ eigentlich Steuergelder verschwendet ? Warum will sich der evangelische Kirchenkreis ständig in Politik einmischen ? Und warum kann es keine halbwegs neutrale Veranstaltung geben, bei der auch über linksextreme Gewalt, linksextreme Ideologie und Linkspopulismus geredet wird ?

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    • Silvia Rinke

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      Meine ganz persönliche Meinung dazu:Wichtiges Thema!! Aber bedauerlich (und aus meiner Sicht unglücklich), dass sich hier eine weitere kommunal organisierte Veranstaltung ausschließlich nur auf die eine Form des Extremismus konzentriert und die andere gänzlich ausspart. So läuft man leider Gefahr,weiteres Öl ins Feuer zu gießen. :-( Und ob die, die jetzt „Hass“ empfinden, vorher „Angst“ hatten…?

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      • fürst

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        Richtig, Silvia Rinke.
        Der Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen dürfte aber linksindoktriniert darauf geschult sein, auch Dir weiszumachen, daß explizit Angst die Ursache für Hass ist.
        „Wes´ Brot ich ess`, des` Lied ich sing`“

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    • fürst

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      Hallo Dagobert, ich vermute bestimmte Personen als treibende Kräfte im evangelischen Kirchenkreis. Daraus ergibt sich für mich die Antwort auf die Frage „Warum…?“
      Ich bin sicher, daß für die Umerziehungskampagne (ist ja keine einzelne „Umerziehungsveranstaltung“) Steuergelder verschwendet werden.
      „Bauernfängerei“ im Hinblick auf die Wahlen und Wahlprognosen.

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  • Helmut Brune

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    Meine persönliche Meinung ist, daß manche politischen Themen unheimlich breit ausgemessen werden. Siehe den Beitrag vom Stacheldrahtzaun in Schwerte. Da wird Endlos drüber geredet, alle geben ihre persönliche Meinung (was jedermanns gutes Recht ist) und auch da wird Rechts- und Linkspopulismus hinzugezogen. Anderes Beispiel, die Sylvesternacht in Köln, jetzt schon fast ein Jahr her und immer noch wird in den Medien darauf herumgekaut.

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  • fürst

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    Voraus-Fazit der „Umerziehungsveranstaltung“:
    Entweder man befürwortest alles, was bisher in der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik betrieben wurde und betrieben wird, oder man ist ein Populist, Rechtsradikaler, AFD- Wähler, Pegida Anhänger, Fremdenfeind oder Rassist.

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    • Dagobert

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      Ich fand die Nummer mit den Zaun in Schwerte sehr spannend,fürst. Obwohl die meisten Menschen kein Problem mit einem Zaun haben, berichten alle Medien weiter extrem negativ:
      http://www.taz.de/!5350550/
      Dieser reißerische Artikel mit falschen und irreführenden Angabe(„angeblich frei verkäuflicher Nato-Draht“, „Nazis pilgern nach Schwerte“ !) stammt (wie auch der vorherige Artikel) erneut von einem Pro-Asyl-Aktivisten, Kirchenvertreter und Journalisten aus Schwerte.

      Diese Form der Manipulation ist für mich eindeutig Hetze. Und keiner will etwas gegen diese Form der Hetze unternehmen.

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      • Silvia Rinke

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        „Nazis pilgern nach Schwerte“??? :-O

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      • Dagobert

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        Wörtlich schreibt der Pro-Asyl-Aktivist aus Schwerte in der taz :

        „Die Polizei fährt im Industriegebiet jetzt Streife, denn aus der ganzen Region pilgern Nazis und AfD-Anhänger zum Nato-Draht.“
        Ich habe bei der Polizei Schwerte nachgefragt. In Schwerte ist alle ruhig. Keine pilgernden Nazis.Manche AfD-Anhänger machen vielleicht einen entspannten Samstagseinkauf im Supermarkt, aber keiner pilgert.

        Laut Wikipedia ist damit die Definition von „Hetze“ erfüllt.

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      • fürst

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        „taz“ – jetzt muß ich mich übergeben.
        Politisch gewollte Form der Hetze.

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      • Dagobert

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        Wirklich witzig ist, dass sogar einer der eher linken taz-Leser in den Kommentaren der taz schreibt :
        „Der Autor hätte eine Internet-Suche machen können und bei diversen Händlern eben diesen Draht gefunden, oder, was sich für die uninformierte Leserschaft natürlich viel reißerischer (sorry) darstellt, „angeblich“ mit reinbauen.“
        Sogar taz-Leser (!!) sind in der Lage, Hetze zu erkennen !
        Der Schuss dieses „Aktivisten“ aus Schwerte ist voll nach hinten losgegangen. Die meisten Schwerter (inklusive Stadt und Polizei) sind eher genervt von dieser Form der Stimmungsmache (bzw. Hetze).

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  • Willy

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    Man darf wohl das übliche, einseitige Geschwafel erwarten welches die Veranstalter in ein gutes Licht rücken möchte.

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    • fürst

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      JA, eben, Willy.

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  • Hans-Otto Dinse

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    Was aus der Veranstaltung wird bestimmen ganz alleine wir. Meine Frau und ich haben wann immer es ging solche Veranstaltungen besucht und in der anschließenden Diskussion die Stoßrichtung gedreht. Ihr glaubt nicht, wie schwach die Asyl-Lobby und ihre Claqueure in der Diskussion sind. Sie kannten bis vor kurzem keinen Widerspruch, wenn sie ihre Weltsicht präsentierten. Das hat sich geändert und damit kommen sie absolut nicht zurecht. Geht einfach hin und wenn ihr euch nicht traut Fragen zu stellen, nehmt einfach ein AfD-Grundsatzprogramm mit und lest während der Veranstaltung eifrig darin.

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  • Brigitte Dinse

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    Schade, dass der Integrationsminister Schmelzer nicht anwesend sein wird!
    Ihn kann man mit einfachsten Fragen aus dem Konzept bringen. Ich denke bei dieser Veranstaltung wird das wieder möglich sein! Ich freue mich, auf recht viele Unterstützer! Ihr glaubt gar nicht, wie gestärkt ihr aus so einer Veranstaltung heraus geht!

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  • Silvia Rinke

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    Zu diesem Bericht kommen wieder viele Kommentare auf Facebook. Hier eine Zusammenfassung mit Stand von Samstag, 16.15 Uhr:

    Heike Palm Als Umerziehungsveranstaltung sehe ich das nicht. Es ist eine Diskussionsveranstaltung, bei der man seine Meinung darstellen und diskutieren kann.

    Freddy Vogt Heike du wirst dich wundern wenn du da hingehen solltest. Es wird wie bei allen solchen Veranstalltungen jegliche kritische Meinung niedergebügelt oder der Kritiker wird des Saales verwiesen. Schon allein Uni Göttingen sagt alles. Das Zentrum der Linksextremisten läßt grüßen

    Rundblick Unna Wie wäre es denn, wenn einige der hier Versammelten sich am 8. November persönlich überzeugten und berichteten? Können wir selbst – an diesem Tag – aus triftigen Gründen leider nicht tun!

    Freddy Vogt Rundblick Unna wenn es zeitmäßig mit meinem Job passt werde ich da sein. Mal sehen wie lange es dauert bis ich vor die Tür gesetzt werde

    Rundblick Unna Freddy Vogt – probier´´s doch mit ner Clownsmaske… *ha ha….. an der Kreishaustür verhaftet er wird..* sry, musste grad mal sein.

    Freddy Vogt Jetzt werdet ihr aber doch komisch. War wohl ein harter Abend gestern

    Rundblick Unna
    😀 😀 😀 Wenn sich Zaun-Gates gleich an zwei Tagen hintereinander mit Gruselclowns paaren, darf man am dritten Tag schon mal etwas seltsam werden.
    Freddy Vogt na na ob nicht einer von euch da mit Maske durch die Gegend rannt..hihihi

    Rundblick Unna Freddy Vogt – ja klar, mit DIESER HIER…!! 😀
    Rundblick Unnas Foto.

    Heiko Blitz noch nie gelesen, dass es sowas auch für linksextrem gibt…… wird weiterhin totgeschwiegen….

    Silvia Rinke Persönliche Meinung: Wichtiges Thema!! Aber bedauerlich (und aus meiner Sicht unglücklich), dass sich hier eine weitere kommunal organisierte Veranstaltung ausschließlich nur auf die eine Form des Extremismus konzentriert und die andere gänzlich ausspart. So läuft man leider Gefahr,weiteres Öl ins Feuer zu gießen. :-( Und ob die, die jetzt „Hass“ empfinden, vorher „Angst“ hatten…?

    Heiko Blitz momentan wird aber auch alles dafür getan, um weiter Öl ins Feuer zu gießen….. Die Gewichte sind nicht ausgeglichen…. ich finde rechtsextrem mit allen Taten dazu auch schlimm, aber es werden andere Themen gar nicht erst angepackt….

    Silvia Rinke Wie aufgeheizt und polarisiert die Stimmung ist, zeigte sich ja eindeutigst an diesem unfassbaren Hype um den Zaun in Schwerte. Das ist alles nicht mehr normal.

    Heiko Blitz Richtig, da will wohl einer ein deutliches Zeichen setzen, weil er sich im Stich gelassen fühlt von dieser Politik ….

    Rundblick Unna Heiko Blitz – dieses Signal hat er zweifellos gesetzt.

    Heiko Blitz Hoffentlich wird die Botschaft auch verstanden….

    Brigitte Dinse Heiko Blitz, ich glaube schon ,dass normaldenkende Menschen es verstanden haben. Das zeigen auch die vielen Kommentare unter anderem auf Rundblick Unna. Bei den Komunalpolitiker, der Asyllobby und den Gutmenschen / Gutmenschinnen bezweifle ich das sehr. Die Letztgenannten sind in ihrer Ideologie so gefangen, dass sie gar nicht anders können.

    Rundblick Unna Die Kommentare auf den großen Foren wie WELT oder auch der BILD unterscheiden sich in ihrem Querschnitt in nichts von unseren hier. Allerdings hat die WELT einige kritische Zusätze ortskundiger Leser über Nacht gelöscht.

    Heiko Blitz Brigitte…. die da oben wollen es aber nicht akzeptieren…. reagieren nur noch auf Druck der AfD.
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    Stefanus Maxus Ehrlich gesagt kann ich diesen Scheiss nicht mehr hören. Jetzt mal eine klare Ansage an diese ganzen Umerzieher und linksgrünen Phantasten und andere Figuren in dem Theater: Ich habe KEINE Angst vor Fremden, KEINE Sorge um mein Geld, KEINE Angst vor sozialem Abstieg und NICHTS gegen Ausländer im allgemeinen, sind genug in meinem Freundeskreis. ABER (Ja, gähn, ich weiss schon, das böse Nazi-Aber…) Ich möchte nicht indoktriniert werden, aus meiner Sicht menschenverachtende, kranke und perverse Kulturen wie teilweise die des Islam toll zu finden und in meienm Land einzupflanzen. Ferner möchte ich hier nicht Menschen alimentieren und mein Land fluten lassen, die nur fordern aber ausser der weitenteils selbstverursachten Armut und Zerstörung ihrer Länder bisher nichts geschafft haben und hier auch häufig nur durch Festhalten an Rückständigkeit, Bildungsferne, Korruption, Kriminalität, Desorganisation, fehlendem Leistungwillen und Clanunwesen auffallen. Ferner akzeptiere ich nicht, dass hier meine Zukunft und Rente versaut wird. Ich vermute mal, dass hier eine wachsende Zahl Bürger, je nach Lageentwicklung, zunehmend mehr Mittel der Gegenwehr als legitim erachtet. Ich habe trotzdem keine Angst vor irgendwelchen Nazis oder bösen Rechten, vielmehr vor dem Merkel SED-Staat 2.0 in dem die fast täglichen Verbrechen an einheimischen Menschen (und da unterscheide ich NICHT zwischen „Deutschen“ und „Nichtdeutschen“) höchstens in der Lokalpresse (zum Glück aber auch im Internet noch??? recherchierbar sind) auftauchen, wohlzensiert meistens, aus jedem flüchtlings- oder merkelkritischen Ausspruch aber gleich die Nazimachtübernahme herbeigeredet wird. Ehrlich gesagt brauchen sich die ganzen Teddybärwerfer und ihre Freunde über die zunehmend gewaltgeladene Atmosphäre ihnen gegenüber nicht wundern, denn wer sich so aus dem Fenster lehnt, muss mit so einem Echo rechnen. Da lohnt der Blick nicht nur in die deutsche Geschichte, überall wo Völker nur lange genug unterdrückt, ausgeplündert oder verarscht wurden, hat es irgendwann „geknallt“. Da hilft dann auch kein Beten mehr, zumal unsere sog. Volkskirchen ja auch „über“ sind, da sie diesen Blödsinn mitbefeuern und auchnur unser Geld verplästern aber sich ansonsten in Heuchelei ergehen. Wenn dann aber der Zahltag (in Monaten oder Jahren) kommt, wird die Bevölkerung Rechenschaft von diesen Leuten fordern. Und das muss nicht nur in monetärer Form erfolgen, auch hier hilft der Blick in die Geschichte auch der jüngeren Vergangenheit weltweit.

    Heiko Blitz Zu Köln: Ist diese Sicherheitslücke denn geschlossen? Ich sehe wohl Maßnahmen wie beim Oktoberfest mit dem Zaun, aber ist das das richtige Mittel, dass wir uns in unserer Heimat einzäunen und abgrenzen vor Menschen, die hier angeblich nur Zuflucht und Frieden suchen? Echte und wirksame Lösungen, die auch zukunftsfähig sind, kann ich derzeit nicht erkennen. Von daher ist es für mich ok, dass das Thema noch präsent ist.

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    • Keuner

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      Mein Land…
      Da hat sich jemand seine nationalistische Einbildung von der Seele geschrieben.

      Dagegen möchte ich Folgendes zu bedenken geben:
      – Es ist eine Einbildung zu denken, Deutschland oder ein anderes Land wäre das Produkt von Menschen, die sich aufgrund gemeinsamer völkischer und kultureller Eigenschaften friedlich in einem Staat versammelt hätten.
      – Ein Staat ist eine Herrschaft, die bestimmte Interessen verfolgt. Diese stehen im Grundgesetz.
      – Gemäß dieser Interessen werden die Lebensbedingungen definiert, bestimmt sich der Umgang mit dem Volk.
      – Das Volk begreift die Lebensbedingungen als Chance. Und so sieht das Leben dann auch aus: In der Schule wird um einen guten Abschluss konkurriert, wobei das gewünschte Ergebnis (x % Abitur, x % Hauptschule) seit Jahrzehnten auch herauskommt. Dann konkurriert man um eine Lehr- oder Arbeitsstelle, die man auch bekommt, wenn es jemanden gibt, für den man nützlich oder gewinnbringend ist. Armut gehört immer dazu, auch wenn man nicht arbeitslos, krank oder alt ist. Und manchmal bekommt man sogar eine Uniform…
      – Es gibt Wichtigeres als die Lebensbedingungen des Volks: Für Banken gibt es Milliarden, wenn ihre Spekulation platzt. Diese Betreuung wünscht sich auch der arbeitslos gewordene Häuslebesitzer…
      Das alles und die anderen nicht genannten „Gemütlichkeiten“ hast du und die, die dir beipflichten, bestellt und beschlossen?

      Und jetzt, wo ein paar Flüchtlinge kommen, fühlt ihr euch ausgebeutet und werdet renitent bis gewalttätig.

      P.S. Stefanus, an welchen „Zahltag“ denkst du? Frankreich 1789 – ’92 oder Libyen in der Gegenwart?

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  • fürst

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    Bravo zum Kommentar von Stefanus Maxus. Darin ist alles zutreffend enthalten.

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  • Manfred Hartmann

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    Der Referent Prof. Dr. Salzborn hat sich durchaus auch kritisch mit der politischen Linken beschäftigt. Er ist Mitglied in der “ Enquetekommission Verrat an der Freiheit – Machenschaften der Stasi in Niedersachsen aufarbeiten“ http://www.landtag-niedersachsen.de/kommissionen_enquetekommission/ Es gibt überfhaupt keinen Grund dafür, eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus zu torpedieren. Jeder kann in unserer Demokratie auch eine zum Linksextremismus organisieren und dazu einladen.

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    • Silvia Rinke

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      Hallo Manfred Hartmann, dies natürlich, klar kann jeder dazu einladen. Mir ging es bei meinem persönlichen Einwand darum, dass bereits zwei Veranstaltungen, zu denen seitens Stadt oder Kreis eingeladen wurde, explizit nur den Rechtsextremismus als Thema des Abends benannten, einmal die im ZiB und nun die im Kreishaus. Das finde ich einfach nicht glücklich. Danke für deine Infos zu dem Referenten.

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    • Dagobert

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      Hallo Herr Hartmann,
      der Vergleich zur Stasi-Zeit hinkt gewaltig, da es sich um Historie handelt. Natürlich sagt heute kein Linker oder Linksextremer „Stasi finde ich super !“
      Wenn Sie eine kritische Veranstaltung über Linksextremismus organisieren würden, würde ich auch nicht kommen, weil eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die linksextreme Antifa auf der Matte steht( und zwar nicht zum Zuhören, sondern zum Prügeln).
      Wollen Sie leugnen, dass eine Veranstaltung über das „böse Rechte“ (inklusiv verfassungskonformer AfD) extrem einseitig ist ? Wollen Sie behaupten, dass es keinen (aktuellen!) Linksextremismus gibt oder dass dieser so bedeutungslos ist, dass man nicht darüber reden sollte ?

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  • Manfred Hartmann

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    Ich hätte kein Problem mit einer künftigen Veranstaltung über Linksextremismus, es gibt da ausgewiewsene Fachleute s. z. B. http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/ Im Umkehrschluss machte diese aber die angekündigte Veranstaltung über den Rechtsextremismus überhaupt nicht überflüssig.

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  • Keuner

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    Ziel verpasst
    Leider wurde auf der Veranstaltung wenig Erhellendes zu den Themen rechtsextreme Gewalt, rechtsextreme Ideologien und das Verhältnis zum Rechtspopulismus beigetragen. Der ausgewiesene Experten Prof. Salzborn lieferte falsche Abstraktionen (Verallgemeinerungen) wie die, dass Einstellungen zu Handeln führen. Welche Einstellung aus welchem Grund zu welchem Handeln führt…, diese Antwort blieb der Referent schuldig. So musste sich das Publikum mit der zirkulären „Begründung“ begnügen, dass rechtsextreme Einstellungen auch rechtsextremes Handeln bewirken: weil undemokratisch (Einstellung), deshalb rechtsextrem (Handeln).
    Dann verlagerte Prof. Salzborn das Thema Rechtsextremismus in Richtung demokratische Willensbildung und Interessenverfolgung, worauf sich die anderen Podiums-Diskutierer einließen und z. B. über basisdemokratische Verfahren wie in der Schweiz stritten.
    Unrühmlicher Höhepunkt während des Referats von Prof. Salzborn war sein Zusammenschreien eines AFDlers. Was man denen nicht erlaubt, sollte man ihm auch nicht durchgehen lassen. Wir sollten immer noch miteinander reden.
    Warum ist es in Unna anscheinend nicht möglich, in einem größeren Zusammenhang über Rechtsextremismus, dessen Ansichten und Begründungen zu diskutieren? Es sollte doch gelingen, die Dummheit eines Spruches wie: „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ nachzuweisen oder zu zeigen, welche grundsätzlichen Denk-Fehler Rechtsextreme begehen.
    P.S. Dass bei dieser Veranstaltung – aus Angst vor Beiträgen von AFD-Anhängern? – das Publikum zu Zuhörern degradiert wurde, dem gerade noch erlaubt wurde, eine Frage zu stellen, geht nicht. So blieben die dürftigen bzw. falschen Ausführungen des Referenten unkorrigiert im Raum stehen.

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