Rundblick-Unna » Vorsicht: Rumänen auf „Arbeitssuche“ klingeln an Haustüren in Fröndenberg

Vorsicht: Rumänen auf „Arbeitssuche“ klingeln an Haustüren in Fröndenberg

Vorsicht ist geboten: Rumänische Besucher ziehen am heutigen Nachmittag durch Fröndenberg und klingeln augenscheinlich wahllos an den Haustüren.

Eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Hassleistraße erhielt um 14.15 Uhr einen solchen Überraschungsbesuch: Auf stürmisches Klingeln (in beiden Etagen) ging sie nachsehen und sah durch die Glastür gerade noch einen dunkelhaarigen fremden Mann um die Tür in Richtung Terrasse verschwinden.

Als die die Haustür aufriss und um die Ecke rief (in der Türöffnung stehen bleibend), wer da sei, kam der Fremde um die Ecke zurück – in der einen Hand ein Bündel unreifer Haselnüsse, das er sich frisch vom Haseltstrauch aus dem Vorgarten gerupft hatte, in der anderen einen zerknitterten weißen Zettel. Den drückte der ca. 30- bsi 40Jährige, ungepflegt und unangenehm rieichend, der Fröndenbergerin in die Hand: „Bin aus Rumänien, habe zwei Kinder, suche Arbeit“, stand darauf.

Auf den energischen Hinweis, hier sei keine Arbeitsvermittlung und er solle das Grundstück unverzüglich verlassen, reagierte der Mann mit Unverständnis. Er stieg erst die Treppe wieder herab, als die Hauseigentümerin entschlossen ankündigte, sie werde jetzt die Polizei rufen. Einige Haustüren weiter eilte der Besucher sogleich nach dem Ertönen der Hausglocke davon: „Mein Sohn sagte, es sei ein Mann gewesen, der wie ein Türke aussah“, schildert die Bewohnerin. „Ich denke, unsere Schelle hat ihn zur schnellen Flucht bewegt. Sie klingelt nicht: sie bellt!“ Noch eine weitere Fröndenbergerin berichtet von den Besuchern, „sie haben Kinder dabei. Ich habe ihnen Wasser gegeben, aber kein Geld.“

Polizeisprecherin Ute Hellmann warnt eindringlich davor, solche unangemeldeten Besucher auch nur in den Hausflur zu lassen.

Dieses Herumziehen und an Haustüren klingeln könne einerseits der Versuch sein, in Wohnungen zu gelangen und dort Wertsachen zu entwenden; ebensogut könnten diese „Klingelmännchen“-Aktionen das Ziel verfolgen, mögliche Einbruchsorte „auszubaldowern“, erklärt die Kommissarin. „Man kann nicht eindringlich genug davor warnen, Fremde ins Haus zu lassen“, unterstreicht sie, das gelte für umherziehende Rumänen ebenso wie für jeden sonstigen Unbekannten.

Erst vor zwei Wochen gab die Kreispolizeibehörde eine akute Warnung vor „Klemmbrettbetrügern“ heraus, die unter fadenscheinigen Vorwänden gezielt Firmen aufsuchten – Büros, Arztpraxen…: „Sie verwickeln Mitarbeiter ins Gespräch, und in Sekundenschnelle ist plötzlich das Handy weg, das auf dem Bürotisch lag“, warnt Hellmann. „Das geht so schnell, dass man gar nicht gucken kann.“ Am besten noch auf der Türschwelle: Tür zu und Polizei anrufen.

UPDATE Dienstag, 1. September:

Mehrere Fröndenberger meldeten sich gestern und heute nach unserem Bericht und schilderten ähnliche Besuche oder Erlebnisse. Hier einige Kommentare (da sie einer geschlossenen Facebookgruppe entnommen sind, ohne Namensnennung):

  • „Eine gute Nachbarschaft ist wichtig und schützt!“

 

         „Meine mittlerweile 71 jährige Mutter wurde von Rumänen um ihre Geldbörse erleichtert. So hart wie es klingen mag. Kommt mir einer zu nahe gibt’s    Stress. Das sind Profis was Taschendiebstahl betrifft.“

 

Und gebt Acht, wenn ihr Zeichen an euren Häusern entdeckt.“

 

„Das Ganze ist ja schon eine alte Masche. Doch leider tappen dennoch noch viele in die Mitleidsfalle!“

 

Waren vor einer Stunde im Tulpenweg an der Stringstraße. Habe die Polizei informiert. Sind jetzt auf der Suche nach ihnen. Sind drei Stück. Bloße kein Geld geben…“

 

Komm gerade von der Arbeit. Gegenüber der Gesamtgrundschule ist auch ein Mann mit laminierten Zettel unterwegs. Er hat auch jemandem im Vorgarten angesprochen. Dieser drehte sich direkt um, und ging ins Haus. Ist irgendwie unheimlich. Was wollen diese Leute? Betteln sie nur, oder steckt da mehr dahinter? Was steht auf den Zetteln?“
 Stehen verschiedene Märchen drauf. Der Erste reichte mir einen Zettel: Lebe wohl mit den Kindern bei uns im Bahnhof. (Bemerkenswert bei einem Bahnhof, der umgebaut wird.) Wollte Geld haben. Ein anderer sucht Arbeit. Der andere lebt mit 3 Kinder auf der Straße.
Mittlerweile sind sie hier in Bausenhagen auch unterwegs. Haben an der Tür geklingelt.“

 

Und auch Tipps eines „Internen“ bekamen wir:
Tipp von mir: 1. keine Tür öffnen. 2.: ich fotogafiere Jeden an meiner Haustür; natürlich nur für mich um eventuell in einem -hoffentlich nicht- „Fall“ diese der Polizei und nur der Polizei zwecks Ermittlungen zur Verfügung zu stellen! 3. laut und deutlich Anruf zur Polizei kundtun/verkünden!!!“

 

Kommentare (38)

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Man liest immer wieder daß Täter von kriminellen Aktionen aus Rumänien, Bulgarien u,s,w, kommen. Ohne jetzt den Eindruck erwecken zu wollen von Diskriminierung oder Rassismus finde ich hier die Haltung vieler Deutscher verständlich, daß das Vertrauen zu den Leuten weg ist. Auch hier müssen die Guten wieder unter den Schlechten leiden.

    Antworten

  • Andrea Zinsenhofer via Facebook

    |

    Fachkräfte^^

    Antworten

  • Paul Stieglitz via Facebook

    |

    #einzelfällchen

    Antworten

  • Anja Seißer via Facebook

    |

    Oh man erinnert mich an letzte woche wo es abends um 22 uhr bei mir klingelte. An der Gegensprechanlage hab ich kein Wort verstanden. Aufgelegt und gar nicht erst auf gemacht. In der Dunkelheit konnte man nur im Laternenlicht soeben sehen das es ein südländischer Typ war, der nach verlassen unseres Weges sein Handy zückte und verschwand…. ????

    Antworten

  • Andreea Cash via Facebook

    |

    Wirklich schade, dass diese Pseudo-Reporter einer Kleinstadt immer auf die Herkunft der Täter aufmerksam machen müssen… Ich wage es zu bezweifeln, dass diese Information so relevant für eine „informative Meldung“ ist. Die einzige Folge dieser Nachricht ist, dass der Hass auf Menschen mit Migrationshintergrund stetig steigt.

    Herzlichen Glückwunsch, Rundblick Unna!

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Nicht nur „diese Pseudo-Reporter einer Kleinstadt“ machen in solchen konkreten Fällen bewusst auf die Herkunft der Täter aufmerksam, Andrea Cash, sondern in immerwährenden Warnungen auch die Polizei. Genau diese hält solche irrelevanten Meldungen auch für relevant genug, dass sie immer wieder – wöchentich inzwischen – vor diesen Machenschaften warnt. In diesem konkreten Fall steht die Nationalität im Übrigen auf dem Zettel, der den Bewohnern an der Haustür überreicht wird. VG aus der Redaktion.

      Antworten

    • Andreea Cash via Facebook

      |

      Gut, mein Fehler. Wahrscheinlich ist das ein Problem der gesamten Medien und nicht einer einzelnen Redaktion 😉

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Das ist für uns keineswegs ein „Problem“, Andrea Cash. Wir werden nicht damit anfangen, öffentlich zugängliche Polizeimeldungen willkürlich zu zensieren, und wir werden auch keine Informationen einer aktuellen und von mehreren Lesern heute selbst erfahrenen Begebenheit willkürlich weglassen aus vermeintlicher „Rücksichtnahme“ auf wen oder was auch immer. Genau das macht (gerade im Social Media-Zeitlalter) unglaubwürdig. Viele Grüße.

      Antworten

    • Susanne Appelstiel via Facebook

      |

      Was soll das? Verschweigen,das es Rumänen sind? Wird ja immer besser?Selbst die Polizei warnt!

      Antworten

    • nicky

      |

      papperlappa ….vorurteile ….es ist doch ne tatsache ….
      wenn ein deutscher rothaariger mensch rum läuft und klingelt an den türen , wird halt vor einem deutschen rothaarinen gewarnt( Man verzeihe mir die farbe rot , es kann auch blond–braun –schwarz oder kariert sein )…..geht ein blonder schwede durch die straßen und nimmt wäsche von den leinen ,wird auch hier vor gewarnt …wo ist das problem …..in der heutigen zeit muss man eben aufpassen !!!

      Antworten

      • Marlena

        |

        Stimmt, dann können sich anschliessend alle Vorstadtler vor jedem Menschen mit blonden Augen, weisser Haut und blaue Augen unberuhigt aus dem Fenster schauen, wenn sie vor der Haustür vorbeigehen.

        Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      In diesem konkreten Fall hätte es tatsächlich absurd gewirkt, da „bin aus Rumänien“ dick und fett auf dem Zettel des Besuchers steht. Aber so steht es ja – eigentlich – auch recht verständlich im Bericht. Naja.

      Antworten

    • Achim Rüssel via Facebook

      |

      Rundblick Unna Was ist denn relevanter, als auf die Herkunft dieser Täter hinzuweisen? Es wissen doch sowieso alle was Sache ist. Die Wahrheit läßt sich nicht verbiegen!

      Antworten

    • Bernd Mpunkt

      |

      Du hast doch wohl wirklich den Knall nicht gehört!

      Antworten

    • Peter van Pax via Facebook

      |

      Pseudoproblemchen…

      Antworten

    • Klaus Lückmann

      |

      sehe ich auch so

      Antworten

  • Denise De via Facebook

    |

    Bei mir hat auch eine junge Frau letzte Woche angeklingelt und meinte sie würde für einen Zirkus Geld sammeln, habe Nein gesagt, Tür zugeknallt und noch gesehen das sie sonst nirgends geklingelt hat. Hatte dann nur ihr Handy in der Hand und tippte was. Habe auch sofort die Polizei informiert.

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Das Traurige ist ja, dass sich diese Trickbetrügereien derart gehäuft haben, dass die wirklichen Bedürftigen – auch vielleicht an der Haustür – davon mit betroffen sind, Denise De. Kleine Zirkusse sammeln wirklich vereinzelt auch an Haustüren. Meistens gehen sie aber an zentrale Orte und bringen ein Tier mit, um ihre Bitten nach Futterspenden zu unterstreichen.

      Antworten

    • Denise De via Facebook

      |

      Genau das habe ich auch gedacht, sie hatte keine Spendenbüchse oder so dabei und klingelte nur bei mir. Das kam mir vor allem komisch vor.

      Antworten

    • Achim Rüssel via Facebook

      |

      Rundblick Unna Woran kiegt daß denn wohl ihrer Meinung nach? Sind diese Probleme nicht hausgemacht?

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Natürlich sind sie das, Achim Rüssel. Der Bezirksbürgermeister von Duisburg-Marxloh, ein SPD-Mann übrigens, hat anlässlich von Merkels Marxloh-Besuch vorige Woche in einem WDR 2-Interview dazu bemerkenswert offene Worte verloren. Sinngemäß: Man öffnet die Grenzen und schert sich einen D…ck um die Armutsflüchtlinge.

      Antworten

    • Achim Rüssel via Facebook

      |

      Na,was erwartet man denn? Daß wir sie mit offenen Armen empfangen?

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Tja… Politiker pflegen sich in derartigen Fällen häufig auf Floskeln zurückzuziehen wie die, man habe die Entwicklungen so nicht vorhersehen können und müsse sich nun gemeinsam dieser neuen Herausforderung stellen. Der Marxloher BM stellte hingegen schon knallharte Forderungen an Frau Merkels Regierung. Bezüglich des Sinns ihres Besuchs dort sagte er kurzum: Er erwarte sich „nichts“.

      Antworten

    • Achim Rüssel via Facebook

      |

      Ein Bürgermeister stellt bestimmt keine Forderungen an „Frau Merkels Regierung“, egal welcher Partei er angehört! Er tut in jedem Fall nur daß, was man ihm befiehlt! Und daß geschieht nicht auf der Ebene, welche man uns als „Politik“ oder „Demokratie“ oder was auch immer vorgaukelt. Die Macht wird über die Logen ausgeübt, wie fast überall auf der Welt. Der normale Bürger weiß hiervon nichts, weil er seine Informationen nur aus dem TV und den offenkundig völlig gleichgeschalteten Medien bezieht. Auch ihre Redaktion hat den sogenannten“Pressekodex“ zu befolgen, sonst wäre ihr Betrieb in Null Komma nix dicht. Von wahrheitsgemäßer Berichterstattung sind wir Lichtjahre entfernt!

      Antworten

  • Barbara Möller via Facebook

    |

    Seit doch froh, dass darauf hingewiesen wird, meiner Familie sind auch schon Fahrräder gestohlen wurden.

    Antworten

  • Anja Seißer via Facebook

    |

    Also wie soll man sich jetzt verhalten wenn von „solchen“ Leuten angeschellt wird? Polizei anrufen?

    Antworten

  • Stefan Werner

    |

    Ich möchte keinerlei Zensur, aus welchen gutgemeinten Motiven auch immer. Wir hatten das im dritten Reich, in der DDR und vielen Teilen der Welt haben wir das auch heute noch. Zunehmend leider auch bei uns, denn die Pressefreiheit in der BRD ist eiem gängigen Zitat zufolge nun einmal die Freiheit 200 reicher, zumeist Männer (die Verleger eben). Daher: Rundblick – weiter so!

    Antworten

    • Fürst

      |

      …Dem kann man sich nur anschließen!

      Antworten

  • Achim Rüssel via Facebook

    |

    Na, die sollen mal ruhig bei mir klingeln! Die werden schon passend empfangen!

    Antworten

  • Paul Stieglitz via Facebook

    |

    Hab schon so oft gehört das die Polizei einfach nicht kommt(!!!!!!!!!) wenn nur der Hof mitten in der Nacht von den Flüchtlingen in Massen heimgesucht wird, privat Haus mit Zaun drum! Und es sind fast nur männliche Fachkräfte! Und ich sage das weil ich das weiß, ich bin da schon öfters durch gefahren! Ich sehe die Menschen die dort präsent sind. Und zur Polizei, die fahren stündlich dort rein, aber wenn man anruft weil man angst um seine familie hat, kommt keiner…

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

    |

    Bernd Mpunkt kommentiert via Rundblick-Unna:

    Du hast doch wohl wirklich den Knall nicht gehört!

    Antworten

  • Janniz Le via Facebook

    |

    Zumal das keine Rumänen sind, sondern Roma.

    Und Zensur ist in Deutschland am schlimmsten, von den westlichen Ländern, und da können die kleinen Redaktionen nichts zu. Es sind die 3 Bekannten, die ja meist als Quelle angegeben werden, deren Quelle/Vorgabe/Freigabe wiederum von Übersee kommt. (Ich sag mal nur „der böse Russe“ oder ganz aktuell das Vertuschen der Zustände in Ungarn)

    Antworten

  • Susanna

    |

    „in der einen Hand ein Bündel unreifer Haselnüsse, das er sich frisch vom Haseltstrauch aus dem Vorgarten gerupft hatte, in der anderen einen zerknitterten weißen Zettel. Den drückte der ca. 30- bsi 40Jährige, ungepflegt und unangenehm rieichend, der Fröndenbergerin in die Hand: „Bin aus Rumänien, habe zwei Kinder, suche Arbeit“, stand darauf.“

    Wie das schon geschrieben ist! Jeder Mensch ist vorsichtig, wenn eine fremde Person vor der Tuer steht, dann muesst ihr nicht noch den Hass schueren und so welche Dinge wie schlechten Koerpergeruch oder den unbeholfenen Text erwaehnen,der ja wohl herzlich wenig mit Gewaltbereitschaft zu tun hat! In einer Zeit wie dieser muesst ihr natuerlich so ein klischeehaftes Denken fördern! Und nein, ich kann einem Menschen nicht direkt ansehen, dass er aus Rumänien stamm,t also ist diese Aussage sowohl von ihnen als auch von der Polizei total unnoetig. Wenn sie wirklich nur Leuten helfen wollen wuerden koennten sie diese Nachricht ganz einfach durch unbelastenden Fakten an die Leser weitergeben. Aber genau das ist ja nicht ihr Ziel, sie wollen nur einen Artikel der von besonders viele Leuten gelesen wird, weil er Anstoss findet bei allen kleinen Vorstadt Rassisten. Herzlichen Glueckwunsch!

    Antworten

    • Helmut Brune via Facebook

      |

      Susanna, als regelmäßiger Leser und Kommentatir von Rundblick Unna weigere ich mich pertinent, deine Anschuldigung von Vorstadt Rassist einfach so hinzunehmen. Das zeugt nicht gerade von einem guten Niveau, wenn mann solche Dinge ausspricht gegenüber Menschen, die du nicht kennst. Hier ist absolut in keinster Weise die Rede von Rassismus oder Diskriminierung. Fest steht aber, daß die Vielzahl von Haus- und Autoeinbrüchen durch organisierte Banden aus den genannten Ländern verübt wird. Damit ist keinesfalls die Rede davon, daß alle Menschen aus diesen betreffenden Ländern schlecht sind. Ich sehe deinen Kommentar als einen persönlichen Angriff auf Menschen, die nur Gutes im Sinn haben.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Ein Klischee pflegt sich zuweilen selbst zu erfüllen, Susanna. Etwa wenn ein fremder Besucher, nachdem er mittags an der Haustür Sturm geschellt hat, noch während er auf Einlass wartet (?) hinter dem Haus verschwindet und erst nach Zuruf zurückkehrt, mit besagten abgerupften Haselnüssen in der Hand. Und nein, auch wir können es keinem Menschen direkt ansehen, woher er stammt, wir sind aber des Lesens mächtig, wenn uns ein Zettel vor die Nase gehalten wird, auf dem das Herkunftsland in Druckbuchstaben aufgemalt ist. Davon abgesehen könnten Sie sich ja bei Gelegenheit einmal mit erfahrenen Polizeibeamten über das Thema organisierte Bandenkriminalität aus Osteuropa unterhalten – wir empfehlen dazu den Kripochef der Kreispolizeibehörde Unna, der zu diesem Thema (unter anderem zu diesem) aufschlussreiches Praxiswissen liefern kann.. Aber dann könnten ja womöglich Ihre eigenen Vorurteile ins Wanken geraten. In diesem Sinne: Viele Grüße von den vorurteilsbefrachteten Kleinstadt-Pseudoreportern. Und, ach ja, vielen Dank für die Glückwunsche, die wir Ihnen zu unserem Bedauern nicht zurückgeben können.

      Antworten

  • Paul Stieglitz via Facebook

    |

    Neuer trend…sei ein „gutmensch“

    Antworten

Kommentieren