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Vorliebe für Jungs: Missbrauchs-Wiederholungstäter geht für 7 Jahre hinter Gitter

Er hatte einen 13jährigen Jungen zu Oral- und in einem Fall Analverkehr überredet. Und er ist zweifach vorbestraft. Daher wandert ein 48jähriger Sexualtäter aus dem Sauerland jetzt wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs für 7 Jahre hinter Gitter.

Das Landgericht Arnsberg verhängte gegen den Lkw-Fahrer, der früher im Kreis Soest wohnte, außerdem anschließende Sicherungsverwahrung.

Zwar wandte der Mann mit der Vorliebe für minderjährige Jungen nach Überzeugung des Gerichts keine Gewalt an; doch: Er war eben schon zweimal wegen ähnlicher Übergriffe verurteilt worden. 2007 zu 39 Monaten Haft (wegen insgesamt 12fachen teils schweren sexuellen Missbrauchs, u. a. an seinem eigenen Sohn und seinem Stiefsohn) und zuvor im Jahr 2001, als er noch im Kreis Soest wohnte, zu einem Jahr auf Bewährung wegen sexuellen Missbrauchs in drei Fällen.

http://www.derwesten.de/staedte/warstein/mutmasslicher-kinderschaender-sieht-sich-in-opferrolle-id12366730.html

Kommentare (6)

  • S. Maritz

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    Nur 7 Jahre?

    Lachhaft!

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    • Dagobert

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      Zum Trost: Es gibt so etwas wie „Knastgerechtigkeit“. Kinderschänder sind auch bei Knackis nicht sonderlich beliebt. Dem Typen stehen (zu Recht) harte 7 Jahre bevor.

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      • das UNsel

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        Vorrausgesetzt, in den nächsten sieben Jahren kommt es auch ans Tageslicht weswegen er genau einsitzt. 😉

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  • Helmut Brune

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    Der ist Unverbesserlich!

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  • Silvia Rinke

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    Kommentare auf Facebook:

    Sven Arnt Jetzt endlich Haft und Sicherungsverwahrung?! Da hätte man aber viele Opfer vermeiden können, allein das Urteil aus 2007, gut 3 Jahre Haft für 12 fachen, teils schweren sexuellen Missbrauch…sogar am eigenen Kind. Und da war er schon Wiederholungstäter. Liebe Richter, was geht bei solchen Urteilen bloß in euch vor? Das sind doch keine normalen Straftäter, da liegt eine massive Störung vor und da ist es mehr als zweifelhaft, ob man die in den Griff bekommt. Was hätte man da an Opfern vermeiden können, wenn es gleich am Anfang ein solches Urteil gegeben hätte. Ich muss schon sagen, das ist wirklich erschütternd, dass es offenkundig wichtiger ist, diesen Tätern immer wieder neue Chancen einzuräumen, als starke Strafen und vor allem den Schutz der Kinder durchzusetzen. Der hat seine Chancen ja genutzt….für neue Taten.

    Rundblick Unna (sia) Er hat sich zudem vor Gericht offenbar stoisch uneinsichtig gezeigt, was ja eigentlich nicht gerade zur Strafmilderung beiträgt. Aber da gibt es ja noch andere Fälle der jünsten Vergangenheit.

    Sven Arnt Rundblick Unna Leider, leider gibt es die. Wir haben leider eine Justiz, die sich mittlerweile viel zu sehr am Täter und dessen Chancen orientiert, dabei werden die Opfer, die zahlreichen Opfer und deren Leid viel zu sehr ausgeblendet. Man möchte meinen die Justiz blendet die Möglichkeit, dass es auch „das Böse“ im Menschen gibt vollkommen aus. Ich kann das, selbst wenn man versucht es nüchtern und weniger emotional zu betrachten, nicht mehr nachvollziehen.

    Dagmar Kuhn Schwerer sexueller missbrauch ist keine Gewalt?…

    Silke Krüger das ist doch echt lächerlich, Sicherungsverwahrung, was ist das den?? Da zeigt er sich 10 minuten reumütig und ist dann auch ganz schnell auf freien Fuss, dazu bekommt er dann noch Urlaub und schwub die wub läuft der schneller wieder frei rum als ein Kind erwachsen werden kann, weil garantiert so ein Gehirntherapeut ins Gehirn geschaut hat und ihm bescheinigt das er ein lieber Mann ist. Das liest sich auf den ersten Blick auch nur schlimm, das Wort Sicherungsverwahrung.

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    • petter Uhlenbusch

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      Sicherungsverwahrung? Nee, da kommt der so schnell nicht wieder raus. Hab mal so einen Fall verfolgt. Ein Junge aus der Nachbarschaft, wegen weniger schlimmen vergehen (dilettantischer Banküberfall). Selbst die Grünen Schmarotzer Anwälte haben den nicht mehr rausbekommen. Hat wirklich ewig gesessen. Kann man hier nachlesen: http://sicherungsverwahrung.info/BALDING/2011/Ferne%20Freiheit.html

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