Rundblick-Unna » Von zusammengerottetem Mob bedroht – Polizisten machen sich Luft – „Kennen es nicht anders – es wird sich potenzieren“

Von zusammengerottetem Mob bedroht – Polizisten machen sich Luft – „Kennen es nicht anders – es wird sich potenzieren“

Ein eher alltäglicher Unfall mit Blechschaden und zwei Leichtverletzten ufert in tumultartige Zustände aus – ein Mob von über 100 Gaffern rottet sich zusammen, behindert den Polizeieinsatz und bedroht massiv die eingesetzten Polizisten.
Die Eskalation am Freitagabend am Steintor in Dortmund (wir berichteten) hat unsere Leser hitzig beschäftigt. Und auch Polizeibeamte selbst diskutieren diesen Vorfall intensiv in den sozialen Medien.
Hier ein Auszug aus einer Unterhaltung zwischen Polizeikollegen auf Facebook, die wir natürlich anonym halten.
„Tja….immerhin darf die Pressestelle seit den Kölner Ereignissen mal die ganzen Sachen und Fakten ansprechen“, äußert sich ein Schreiber, der sich als Polizeibeamter kenntlich macht. „Was sollen wir dazu sagen?? Wir kennen es nicht anders.…und das seit etlichen Jahren. Diese „Entwicklung“ wird sich auch noch weiter potenzieren.“
Ein offensichtlicher Kollege stimmt zu: „Das ist aber auch wirklich das einzige Positive, was man dieser Geschichte abgewinnen kann. Eigentlich unglaublich, da es diese Dinge schon seit Jahren gibt…und zwar „ausschließlich“ unter Beteiligung der besagten Kulturen. Ich selbst musste mal bei der Ahndung einer (selbst festgestellten) Trunkenheitsfahrt auf der Mallinckrodtstr./Nordmarkt ein in der Nähe befindliches Unterstützungsfahrzeug anfordern, da es sich abzeichnete, dass ich und mein Streifenpartner durch eine sich um uns herum zusammenrottende Gruppe von rund 15 Mann kurz vor dem Arschvoll unseres Lebens standen.“

Sanktionen? „Hier müssen zwingend empfindliche Geldstrafen verhängt werden. An den Strafen müssen solche Leute auch mal 4-5 Monat finanziell zu knacken haben. Über 100-500 Euro oder Sozialstunden lachen die sich doch kaputt. Doof sein muss teuerer werden. Anders ist das „Phänomen“ nicht in den Griff zu kriegen“,  zeigt sich dieser Praktiker überzeugt.
100 % Zustimmung“, pflichtet ein weiterer Kollege bei. Ein anderer macht sich zornig Luft: „Wenn auch immer alle freigesprochen werden… macht keine Laune mehr. Danke an unsere Justiz für nichts ?.“
Verbittert stimmt ein Vierter ein, ein Exkollege: „Was bin ich froh, das Kleid der Ehre nicht mehr zu tragen!“ Doch „das stimmt ja so nicht“, widerspricht ein anderer Kollege. „Polizist zu sein und Menschen zu helfen, Dankbarkeit und Ähnliches zu erfahren ist schön und macht einen stolz. Nur das Ganze drumherum ist völlig inakzeptabel. Die Politik macht die Polizei zu Trotteln der Nation.“
Genau, stimmt der Expolizist ein. Dass ALLE Polizisten OHNE vernünftige Rückendeckung sind, siehst du bestimmt auch so!“ Ja, das sieht auch der Kollege im aktiven Dienst trotz allen Idealismus so: „Das stimmt leider, mir platzt laufend der A…., wenn ich die Nachrichten sehe und lese. Bereit zum Rundumschlag.“

Hier der Link zum Ausgangsbericht: http://rundblick-unna.de/tumult-nach-unfall-in-do-polizei-von-zusammengerotteter-menge-massiv-bedroht/
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Reaktionen aus unserer Facebook-Community:
Richard Rabenstein Es fehlt einfach der Respekt vor dem Gesetz… Hohe Strafen und mal einen rein…

Kerstin Richert Meiner Meinung nach werden die Polizisten von den Politikern verheizt und dann auch noch von Selbigen kritisiert . Geht alles gar nicht . Danke an alle Polizisten , die unter solch unhaltbaren Zuständen trotzdem noch die Stellung halten !

Rundblick Unna Ja, diesem Dank schließen wir uns an!

Adrian Robert Soga Alles Einzelfälle 😉 Es gibt auch keine NO GO AREAS….. alles nur erfunden 😉 Wann. Wacht Deutschland endlich auf !!!!!! Letztes Jahr Polizistenmord kurz getrauert und gut ist…… jetzt ein durchgeknallter Irrer mit Axt und Messer auf Menschen Jagd und unsere Politiker haben nichts anderes zu tun als die Tötung des wahnsinnigen in frage zu stellen. Da frage ich mich wer wählt noch solche verstrahlten Politiker die das Leben nur im Sonnenschein kennen, mit Personenschutz, abgeschottet in Villenvierteln und mit fahrservice !!!!! Die sollen mal einmal unser Leben eine Woche lang leben. Schön die öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen auch wenn es dunkel ist und dann will ich mal das Statement von denen hören.

Sabine Drache Recht haben sie. Warum sollen sie sich nicht auch mal Luft machen? Sie werden immer weniger respektiert und das obwohl sie gute Arbeit leisten. …mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Leider ist ihre Arbeit und Mühe oft genug um sonst. ….wenn Täter wieder freigelassen werden. Das ist für die Polizei mehr als nur ein Schlag ins Gesicht.

Christian Nollau Unsere Polizeibeamte sind die Einzigen, die gegen die jetzt endlich publik gewordenen Probleme offiziell vorgehen dürfen. Daher ist es doch das naheliegendste und normalste überhaupt, daß die Beamte mit Ausrüstung und Befugnissen ausgestattet werden, um dieser immer dreister werdenen Brut die Stirn bieten zu können. Es gibt für mich eigentlich gar kein wichtigeres Thema, das die Entscheidungsträger auf der Agenda haben sollten. Daß die uns das alles eingebrockt haben, ist sowieso schon unentschuldbar. Es ist schon längst soweit, daß selbst in den entlegendsten Kuhkäffern die „Kopfschüttelkriminalität“ Einzug gehalten hat. Deswegen muss ganz schnell was passieren, damit das nicht komplett aus dem Ruder läuft. Allerdings befürchte ich, daß es erst weiterer drastischer Ereignisse bedarf, sowohl politisch als auch öffentlich, damit auch die letzten Siebenschläfer kapieren, daß das Maß schon lange übervoll ist. PS: An alle Polizeibeamte, die sich diesen Scheiß tagtäglich antun müssen: Wir stehen mit großer Mehrheit hinter euch! Danke, ihr macht einen Superjob!

Christian Nollau @Dagmar Kuhn: Das scheinen mir doch zwei sehr unterschiedliche Fälle zu sein. Ein einzelner Jugendlicher ist sicherlich wesentlich einfacher unter Kontrolle zu halten, als ein ganzer Mob, welcher die Beamten umzingelt. Dazu noch bei einem Rettungseinsatz, wo der Überblick eh schon schwer zu behalten sein dürfte. Da muss man heute leider wohl auch als Polizeibeamter mit dem Schlimmsten rechnen. Sowohl das Handeln als auch den Groll der Beamten hier aus dem Beitrag kann ich sehr gut verstehen. Der kleine Pflegefall aus Ihrem Beispiel hat übrigens an dem Tag dann 2 Polizeieinsätze verursacht und das Jugendamt beschäftigt. Normal müsste er allein dafür schon mit einem „ich hab Scheiße gebaut“-T-Shirt 2 Wochen lang die Fußgängerzone von unten bis oben fegen. Aber der wird die Kosten für die Einsätze nach seiner Integration bestimmt auch so wieder irgendwie einbringen…😛 Ich kann jeden Beamten verstehen, der sich über die momentanen Verhältnisse aufregt. Noch besser kann ich verstehen, wenn diese Beamte in brenzligen und unübersichtlichen Bedrohungslagen auf Nummer Sicher gehen!

Matthias Polzin Also eigentlich sitzen wir doch alle in einem Boot, das Problem Liegt an den Gesetzen und bei denen die ganz oben Sitzen, Die machen auch nur ihren Job und das da Frust entsteht, weil sie jemanden fest nehmen weil er jemanden angetanzt oder etc gemacht hat, und er dann nur Bewährung bekommt oder sie ihn wegen Nichtigkeit wieder laufen lassen müssen, dann wird der Frust größer und größer.
Silke Krüger Die Politik hat aus unseren Polizisten armselige Figuren gemacht unterstützt von den Richtern die jeden Verbrecher wieder laufen lassen. Wird Zeit das solchen Typen mal wieder Respekt bei gebracht wird. Wozu ist die Polizei bewaffnet? Soll Sie doch endlich anfangen dieses auch zu nutzen. Es kann nicht sein das ein Polizist sich verprügeln lassen oder fast sterben muss bevor er die Waffe ziehen darf, geschweige den danach selber noch ein Untersuchungsverfahren am Hals hat. Das ist kein Wunder das diese Typen keinen Respekt mehr haben. Geschweige den müssen härtere Gesetze her. Dann eben neue Gefängnisse bauen wenn es nicht reicht, aber es kann nicht sein das jeder Verbrecher gleich wieder laufen gelassen wird.

Andre Sander Ich muss sagen, das Respekt anderen gegenüber auch mit der Erziehung zu tun hat. Wenn ich hier Eltern habe, die sich einen Sch…..ß um ihre Kinder kümmern, woher sollen die Werte lernen? Oder man hat eine Familie, die hier nur lebt wegen den guten Verdiensten, aber die Rechtsstaatlichkeit nicht absperrend, was sollen da die Kinder lernen.
Neulich wurde uns ja aufgezeigt, was ein Kommando eines Despoten vom Bosporus hier in Deutschland verursacht. Das geht gar nicht. Es wird immer deutlicher, das sich Deutschland in verschiedene Gesellschaften, teilweise mit eigenen Rechtsbewusstsein, entwickelt. Was macht die Politik? Richtig stellen abbauen und auf die Polizei drauf hauen, wenn diese einen Axt und Messer Angreifer erschiessen.
So langsam kommt aber das Bewusstsein in die Politik zurück, das der Bürger mehr Schutz braucht. Dabei kommt dann so ein Mist raus wie Schutzpolizei oder das die Bundeswehr auch innere Aufgaben übernehmen soll.
Staat das Thema Sicherheit vernünftig und rationell anzugehen, schießt man schnell aus der Hüfte und erzeugt eventuell neue Krisenbereiche. Die deutsche Bahn hat ein gutes System eingeführt um die Bundespolizei zu unterstützen. Auch hier sind Helfer unterwegs, aber ohne Waffen und ohne Sonderrechte. Funktionieren tut das aber super. Warum will Herr De Maizière eine bewaffnete Hilfspolizei? Ganz einfach, eine kurze Ausbildung bringt schnell Leute auf die Straße. Die mindere Ausbildung mach diese billig. Die Waffe und die Sonderechte ersetzt dann neue Stellen des teuren Polizeibeamten. Da sträuben sich mir echt die Nackenhaare. Geld hat Deutschland genug. Leider wird es zum Großteil an Reiche verteilt durch unnötige Subventionen usw. In Deutschland werden im Jahr mehr Gelder von Konzernen und Reichen hinterzogen, als die Flüchtlinge in Deutschland je kosten werden. Aber die Politik lenkt den Blick des Bürgers bewusst auf die ganz unten. Nicht zuletzt durch die AFD, die im Endeffekt auch nur für Reiche arbeitet.

Edu Hart Ich habe volles Verständnis für den Frust. Die Verantwortlichen aus Legislative und Judikative verheizen die Exekutive und die nächste Generation auf dem Altar der Gutmenschlichkeit.

Dagmar KuhnHm….die Situation War sicherlich nicht einfach .Aber irgendwie klingt das alles auch etwas nach ….Selbstmitleid.ich gehe-und ich rede jetzt von der Situation, nicht davon,wie die gaffen in dem Fall bestraft werden sollen-das Beamte eine psychologische s hulinf und Hintergrund wissen haben,wie sie mit derartigen Situationen umgehen müssen.sie sind auch ausgebildet im Umgang im Einsatz mit den ihnen zur Verfügung stehenden mitteln (Schlagstock ect).Verstärkung kann man auch anfordern.also es is ja nicht so,das sie gar keine Möglichkeiten hätten.. ich muss an dieser Stelle mal festhalten,das es auch anders laufen kann.job in einer Jugendgruppe, Jugendlicher flippt aus,fremsagressiv.polizei zu Hilfe gerufen..Jugendlicher vor den Polizisten natürlich lammfromm.können angeblich in dem Moment nix machen.weil junge ja friedlich. Wir machen fragen trotzdem nach Optionen. …z.b Ordnungsamt.nein…müssten Alles wir ma selber machen. Hätten sie nix mit zu tun gehen wieder. Fatales Signal für den betreffenden und die anderen Jungs später erfahren wir,es War falsch die Polizei hat die handhabe das Ordnungsamt anzurufen,nicht wir. Später ähnliche Situation, Beamte handelten,junge-obwohl im Beisein der Beamten wieder friedlich-wurde aus dem haus entfernt.
Keine stressige Situation für die Beamten. Keine Übergriffe, nichts.nur ma, die Hilfe benötigten.
Zu faul???? Also es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Davon abgesehen,das im Gespräch noch beleidigt wurde :“sie besitzen nicht den geistigen Horizont, uns zu verstehen.wir können nichts machen…..“
Komisch.. die Kollegen konnten. ..
Christian Nollau @Dagmar Kuhn: Das scheinen mir doch zwei sehr unterschiedliche Fälle zu sein. Ein einzelner Jugendlicher ist sicherlich wesentlich einfacher unter Kontrolle zu halten, als ein ganzer Mob, welcher die Beamten umzingelt. Dazu noch bei einem Rettungseinsatz, wo der Überblick eh schon schwer zu behalten sein dürfte. Da muss man heute leider wohl auch als Polizeibeamter mit dem Schlimmsten rechnen. Sowohl das Handeln als auch den Groll der Beamten hier aus dem Beitrag kann ich sehr gut verstehen. Der kleine Pflegefall aus Ihrem Beispiel hat übrigens an dem Tag dann 2 Polizeieinsätze verursacht und das Jugendamt beschäftigt. Normal müsste er allein dafür schon mit einem „ich hab Scheiße gebaut“-T-Shirt 2 Wochen lang die Fußgängerzone von unten bis oben fegen. Aber der wird die Kosten für die Einsätze nach seiner Integration bestimmt auch so wieder irgendwie einbringen…😛 Ich kann jeden Beamten verstehen, der sich über die momentanen Verhältnisse aufregt. Noch besser kann ich verstehen, wenn diese Beamte in brenzligen und unübersichtlichen Bedrohungslagen auf Nummer Sicher gehen!

Kommentare (4)

  • fürst

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    Recht haben die Polizisten!
    Vor allem darin, daß die Politik sie im Stich läßt und daß sich alles Böse noch potenzieren wird.
    Die … machen sich breit, in jeder Beziehung.
    (Editiert. Keine Schimfworte!!! Das ist die letzte Aufforderung. Weitere derartige Kommentare werden kommentarlos gelöscht.)

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  • Hans-Otto Dinse

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    Ich sage euch Polizisten: „ihr habt keine Chance in der derzeitigen politischen Lage“.
    Lest das AfD Wahlprogramm, dann wisst ihr wer an eurer Seite ist….an der Seite der Demokratie und des Rechts! Auszug aus unserem Programm:
    „Die AfD setzt sich für eine schnelle Verbesserung der Justizorganisation, für eine Wiederherstellung unseres Rechtssystems und für einen effektiven Rechtsschutz der Bürger ein. Die Justiz muss in allen Bereichen wieder schneller und zuverlässiger arbeiten.
    Vor dem Hintergrund der steigenden Brutalität jugendlicher Krimineller und der gravierenden Problematik jugendlicher Intensivtäter halten wir es für wichtig und zweckmäßig, auf volljährige Täter das Erwachsenenstrafrecht anzuwenden und das Strafmündigkeitsalter auf zwölf Jahre zu senken. Der Staat muss durch die konsequente Bestrafung schwerer Delikte Signale der Warnung und Prävention aussenden sowie den verloren gegangenen Respekt bei diesen jugendlichen Serientätern wiederherstellen. “ und weiter unten:
    “ Angriffe auf Amtspersonen härter bestrafen Der immer mehr um sich greifenden Aggressivität gegen Amtspersonen im weiteren Sinne (Polizeibeamte, Feuerwehrangehörige und sonstige Rettungskräfte) ist dadurch zu begegnen, dass tätliche Angriffe auf diesen Personenkreis mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten zu ahnden sind. Hierzu sehen wir auch einen neuen Straftatbestand als erforderlich an, der Polizisten auch dann vor Angriffen besonders schützt, wenn diese Angriffe anlasslos erfolgen“.

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    • Dagobert

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      In diesem Zusammenhang fand ich das Interview mit Herrn Wendt (Polizeigewerkschaft) sehr passend. Herr Wendt hatte darin die aktuelle Situation in Deutschland und den intellektuellen Horizont von Renate Künast beschrieben. Als ich diese Interview gehört hatte, hätte ich wetten können , das Herr Wendt auch die AfD wählen wird.

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  • Martin

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    Man darf heute auch in Deutschland nicht mehr sagen/schreiben was man möchte…….
    Also…Willkommen in Deutschland und macht was Ihr wollt :)
    Die Politik wird Euch schon beschützen! Nur die Polizei bekommt keinen Rückenwind!!!

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