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Volle Punktzahl bei Verkehrskontrolle in ‪Dortmund

Sowas kann man sich nicht ausdenken. Bei einer Verkehrskontrolle am vergangenen Freitag, haben Polizeibeamte in der Dortmunder Innenstadt einen Verkehrsteilnehmer gegen 16 Uhr ohne Führerschein angehalten. Bis zu diesem Moment schien das noch eine recht gewöhnliche Kontrolle zu werden – doch falsch gedacht!

Aufgefallen war den Beamten der weiße Dacia Duster in der Stollenstraße. Das Fahrzeug war mit drei Personen, darunter einem Kind auf der Rückbank, besetzt. Die Beamten wollten die Sicherung des Kindes überprüfen und hielten das Fahrzeug an. Die gute Nachricht zuerst: Das Kind war ordnungsgemäß gesichert. Der Rest – nennen wir es mal „ausbaufähig“. Los ging es mit dem Führerschein, den der Fahrer angeblich vergessen hatte. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass er gar keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Weiter ging es mit der Fahrtüchtigkeit. Der Fahrer zeigte vor Ort starke Stresssymptome, was die Beamten veranlasste einen freiwilligen Drogenvortest durchzuführen. Der Fahrer willigte ein und heraus kam das Ergebnis „Positiv“.

Als nächstes gab der Proband auf Nachfrage an, dass er keinen Schlüssel für das Fahrzeug habe. Es stellte sich aber heraus, dass er ihn zuvor unter das Auto geworfen hatte. Das ehemals von einem Bekannten „geliehene“ Auto entpuppte sich nach weiteren Recherchen als gestohlenes Auto. An dem Fahrzeug befanden sich zudem falsche Kennzeichen und gefälschte TÜV-Siegel. Die Umweltplakette führte die Beamten dann zu dem echten Besitzer. Das Fahrzeug war im März 2016 als gestohlen gemeldet worden.

Der 29-jährige Dortmunder wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo er am gleichen Abend nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen werden musste.

Die Akte des polizeilich einschlägig bekannten Dortmunders wird nach diesem Tag dezent weiter anwachsen. Man wird sich wohl irgendwie, irgendwann wieder sehen …

Kommentare (2)

  • Wierumer

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    Und wieder eine weitere Lachnummer unseres Rechtsstaates. Auto geklaut, Kennzeichen und TÜV Siegel gefälscht, Fahren ohne Führerschein unter Drogeneinfluss, darüber hinaus polizeibekannt. 48 Stunden festnageln damit er mal spürt wie sogesiebte Luft riecht wäre das Mindeste gewesen. Aber nein
    „Musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen werden“.
    Vermutlich haben die ihm sogar das Fahrzeug zurückgegeben. Es wird immer toller und von allen Verantwortlichen kommt nur gezülze. Aber vielleicht hatte der ja auch den Zettel dabei den letztes Jahr alle erhalten haben: bin von Angela Merkel eingeladen, man darf mir nichts tun.

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  • fürst

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    Wierumer, Wierumer, ich erschüttert, daß Du alles so negativ siehst.
    „Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen!“
    Sogar die Bundesregierung warnt vor voreiligen Schlüssen.

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