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Vier Unfälle kurz hintereinander auf A1 und A2

Jeweils zwei Unfälle auf der A1 und der A2 passierten am gestrigen Nachmittag – zum Glück gingen drei noch vergleichsweise glimpflich aus, es gab aber auch leider einen Schwerverletzten sowie hohen Sachschaden.

1. Unfalldoppel auf der A1:

Über diese Crashs berichteten wir in einer Erstzusammenfassun g gestern Abend: Der erste Unfall passierte gegen 15 Uhr auf der A 1 in Fahrtrichtung Köln, in Höhe der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen. Dort stürzte eine 48-jährige Dortmunderin mit ihrem Motorrad aus bislang ungeklärter Ursache. Sie war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und rutschte ersten Zeugenangaben nach im Anschluss noch einige Meter über die Fahrbahn. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus.

Die A 1 musste während der Unfallaufnahme zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.

Im Rückstau ereignete sich gegen 15.10 Uhr ein weiterer Verkehrsunfall (hier im Bild). Glücklicherweise wurde bei dem Auffahrunfall mit zwei beteiligten Lkw niemand verletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich kurz hinter der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne auf dem rechten Fahrstreifen. Dabei entstand Schätzungen der Polizei nach ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.

2. Unfalldoppel auf der A2:

Jeweils zwei Lkw waren an zwei Verkehrsunfällen auf der A 2 beteiligt. Nur bei einem der beiden wurde ein Fahrer verletzt.

Dieser ereignete sich gegen 13.55 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Hannover, zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Mengede und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost. Ein 56-jähriger Pole war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Lkw auf der rechten Fahrspur unterwegs. Verkehrsbedingt musste er diesen abbremsen. Ein hinter ihm fahrender 52-jähriger Dorstener sah dies offenbar aus bislang ungeklärter Ursache zu spät und fuhr auf seinen „Vordermann“ auf. Dabei zog sich der 52-Jährige schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von insgesamt ca. 14.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Hannover kurzfristig komplett gesperrt werden.

Gegen 17.15 Uhr kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall – diesmal in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop. Auch hier fuhr ein Lkw aus bislang ungeklärter Ursache auf ein vor ihm abbremsendes Gespann auf. In dem vorderen Fahrzeug saß ein 39-jähriger Pole, im hinteren ein 51-jähriger Rumäne. Die beiden Fahrer blieben unverletzt, mit geschätzt rund 50.000 Euro entstand jedoch hoher Sachschaden.

Zudem führte dieser Unfall zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Anschlussstelle und des Autobahnkreuzes Dortmund-Nordost bis ca. 22 Uhr.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Meine Güte, was für eine Menge Schrott. Zum Glück leben alle Beteiligten noch. Dem Schwerverletzten gute Besserung.

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