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Viel Wasser trinken ist gesund: Grüne fordern Trinkwasserbrunnen auf Altem Markt

Mit dem Haupt- und Finanzausschuss am heutigen Donnerstag (Beginn 17 Uhr, Ratssaal) rollt das politische Tagesgeschäft in Unna wieder kräftig an: Mit auf der langen Tagesordnung stehen zwei Anträge der Bündnisgrünen: für Pfandkistenringe (um Pfandsammlern die Arbeit zu erleichtern; wir berichteten bereits über den Prototyp einer Kiste an der Wasserstraße) und: für einen Trinkwasserbrunnen auf dem Alten Markt.
„Man möge einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen auf dem Alten Markt in Unna beschließen“, schreiben die Grünen. „Es soll ein öffentlicher Brunnen eingerichtet werden, an dem man das Trinkwasserdirekt trinken oder in eine mitgebrachten  Flasche füllen kann.“ – Wieso das? Na, ganz einfach, meinen die Grünen: Weil viel Wasser zu trinken gesund ist.
Nicht nur  am Seniorentag (der in diesem Jahr erneut auf einen kochend heißen Samstag fiel) fallen den Grünen viele durstige Menschen auf dem Marktplatz auf. Dem sei doch abzuhelfen. „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt,drei Liter Wasser am Tag zu trinken“, merken sie an. „Der Kauf von Wasserflaschen hinterlässt aber Müll – meist Plastikmüll.“ Dem könne ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen Abhilfe schaffen, „mit verhältnismäßig wenig Aufwand und geringen Kosten umzusetzen.“ Das Ergebnis wäre aus grüner Sicht ein Gewinn für Umweltschutz und  Lebensfreude.
Mit der Installation sog. Pfandringe – in denen man Pfandkisten befestigen kann – wollen die Grünen hingegen einen Beitrag gegen die Vermüllung leisten und gleichzeitig bedürftigen Pfandsammlern das entwürdigende Durchwühlen von Abfalleimern ersparen.
Zu unserem Bericht dazu vorab führt dieser Link:
http://rundblick-unna.de/oeffentlicher-pfandkasten-fuer-pfandsucher-ist-als-prototyp-okay-doch-stadt-mahnt-waeren-vorher-gern-gefragt-worden/
Pfandsammeln Hermanski

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