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Verurteilte Diebin gefasst: Am Flughafenschalter klickten Handschellen

Am Ausreiseschalter eines Fluges nach Bukarest klickten die Handschellen: Eine 26-jährige Rumänin wurde gestern im Dortmunder Flughafen von Beamten der Bundespolizei überprüft – und sofort festgenommen, als klar war: Gegen die junge Dame liegt ein Haftbefehl vor.

Und zwar wurde die junge Frau vom Amtsgericht Brandenburg mit einem Haftbefehl gesucht: Wegen gemeinschaftlichen Bandendiebstahls war sie dort zu einer Geldstrafe von 1.790,- Euro verurteilt worden. Statt zu zahlen, tauchte sie unter. Das war bereits im April.

Nun klickten die Handschellen. Da die Rumänien auch am gestrigen Tag die Geldstrafe nicht bezahlen wollte oder konnte, wurde sie zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 179 Tagen der Justizvollzugsanstalt in Gelsenkirchen überstellt.

Kommentare (6)

  • Thomas Hoff via Facebook

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    Besser wäre es gewesen Sie ausreisen und nie wieder einreisen zu lassen…!!

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  • Wutbürger Fürst

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    „…Statt zu zahlen, tauchte sie unter. Das war bereits im April….“
    17.12.15 festgenommen, bereits im April 2015 verurteilt.
    In der Zwischenzeit hat sie sicherlich versicherungspflichtig gearbeitet?! Oder?

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  • Kalle Kowalewski via Facebook

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    An dieser Stelle soll an den Pressecodex des DEUTSCHER PRESSERATES erinnern: „RICHTLINIE 12.1 – BERICHTERSTATTUNG ÜBER STRAFTATEN
    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“ Es ist ja sonst auch nicht immer zu lesen, dass es deutsche Täter sind. Im Übrigen spielt es m.E. keine Rolle Straftat bleibt Straftat.

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    • Silvia Rinke

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      Dazu, wie schon oft in diesem Zusammenhang erwähnt: Aus öffentlich eingestellten und jedem frei zugänglichen Polizeimitteilungen von Onlineportalen streichen wir – als Onlineportal – generell keine Informationen heraus.

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