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Versuchter Raub am Tobiaspark Lünen – Alkoholisiertes Trio hatte Messer dabei

Nach einem versuchten Raub am Tobiaspark in Lünen hat die Polizei am heutigen Morgen drei Tatverdächtige festgenommen. Die Opfer der Straftat, zwei Lüner (20 und 24 Jahre alt), wurden auf dem Heimweg von zuerst zwei Unbekannten angesprochen, berichteten sie. Kurz darauf gesellte sich ein Dritter hinzu, und gemeinsam versperrten sie den Lünern nun den Weg und forderten Bargeld und Handys.

Der 24-Jährige wurde von einem der drei Tatverdächtigen zu Boden gestoßen, der 20-Jährige flüchtete – sinnigerweise in Richtung  Polizeiwache – und wurde von den anderen beiden Räubern verfolgt. Ein weiterer junger Mann, 23 Jahre alt, sah den Vorfall und rannte herbei, um dem 24 Jährigen gegen seinen Angreifer beizustehen. Darauf ließ der Räuber von seinem Opfer ab und ergriff die Flucht. Die beiden Verfolger des jüngeren, 20 jährigen Lüners hatten diesen inzwischen eingeholt. Als sie merkten, dass ihr Komplize wegrannte und ein Zeuge auf den Plan getreten war, beließen sie es damit, ihrem Opfer noch einen kräftigen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Dann flüchteten sie ebenfalls. Doch weit kamen sie nicht, die Polizei nahm sie kurz darauf in Höhe der Lippebrücke fest. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer.

Die drei sind 19, 21 und 22 Jahre alt und in Lünen gemeldet. Sie wurden ins zentrale Polizeigewahrsam eingeliefert. Alle drei waren alkoholisiert – das ergab der Alkotest.

Kommentare (4)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Haarsträubend, dieses asoziale Verhalten.

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  • Jama To via Facebook

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    Viel zu milde Strafe für Straftaten sind in Deutschland! Das sollte sich ändern!
    Und solange Deutsche Gefängnisse besser ausgestattet sind als Kliniken wird sich leider auch nicht ändern! Menschen Würde sollte man pflegen und schützen, aber was ist mit Unsere Würde? Haben Wir, die unschuldige, die Kranke, die Ehrliche keine Würde? Für diese Menschen wird nicht getan!

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  • Mör Ti via Facebook

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    Die armen Täter hatten bestimmt eine schlechte Kindheit. Da muss man doch Rücksicht darauf nehmen. Den Anwälten fallen bestimmt genug gute Gründe ein, damit die Täter mal wieder mit Bewährungsstrafen und ein paar Sozialstunden davon kommen. Und so lange das so gehandhabt wird, werden wir weiterhin tagtäglich so unterhaltsame und vergnügliche Schlagzeilen genießen dürfen.

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    • Jama To via Facebook

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      Bisschen bei den Psychiater vorjammern, dann sind Sie (die armen Täter) rehabilitiert!
      Und wegen gute Führung nach kurzer Zeit wieder auf freiem Fuß!
      Und da sagen einige; Wir sollten froh sein das Wir in so einem Staat leben!

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