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Versuchte Vergewaltigung in Zugtoilette: Tatverdächtiger nach eigenen Angaben aus Unterkunft in Selm

Eine junge Frau ist am Samstagabend in einem Regionalexpress zwischen Düsseldorf und Benrath nur knapp einer Vergewaltigung entgangen. Andere Fahrgäste retteten sie. Der Mann, der sie sexuell bedrängt hat, wurde festgenommen. Er lebt nach eigenen Angaben in einer Unterkunft in Selm. Das wird momentan überprüft.

Laut dem Bericht der zuständigen Polizei in Düsseldorf stammt der 35jährige aus Südosteuropa. Die Rheinische Post (RP) Online konkretisierte das: Der Mann ist Serbe. Sein Aufenthaltsstatus wird derzeit geklärt.

Er soll der Frau gegen 21 Uhr im RE1 auf die Toilette gefolgt sein und sie dort in sexueller Absicht angegangen haben. Auf die lauten Hilfeschreie der Bedrängten eilten andere Fahrgäste herbei – ein besonders entschlossener 24Jähriger wurde von dem Südosteuropäer niedergeschlagen, andere Zeugen alarmierten währenddessen die Polizei.

In Düsseldorf-Wersten verließ der gewaltbereite 35Jährige den Zug, wurde dort bereits von Polizeibeamten erwartet. Kampflos ließ er sich nicht in den Streifenwagen verfrachten, schlug nach den Polizisten und trat um sich.

Die junge Frau und der mutige Zeuge erlitten Verletzungen – zum Glück nur leichte – und einen Schock. Der mutmaßliche Sextäter sitzt in der Zelle und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

Angesichts seiner Gewaltbereitschaft und mehrerer Zeugen dafür ist  davon auszugehen, dass der Richter den 35Jährigen in U-Haft schickt, zumal er laut Polizei kein unbeschriebenes Blatt ist: Er verbüßte bis Ende November eine zweimonatige Haftstrafe wegen Eigentumsdelikten. Bei der Durchsuchung seiner Sachen wurden Gegenstände aufgefunden, die ebenfalls aus Diebstählen stammen dürften (Parfüm, Kosmetika, etc.)

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