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Verlagerung nach Polen: Bei SPX Königsborn fallen 170 Jobs weg

Beim Maschinenbaubetrieb SPX Flow Technology Rosista in Königsborn sollen 170 Jobs wegfallen. Die Firmenzentrale in den USA will die Produktion nach Polen verlagern; aus strategischen Gründen.

In den WDR-Nachrichten vom heutigen Morgen wird das Verhalten der Firmenzentrale als äußerst kaltschnäuzig beschrieben: „Nach Angaben des stellvertretenden Betriebsrates ist diese Woche ein Vertreter der Firmenzentrale mit Security vorbeigekommen und hat den 230 Mitarbeitern in acht Minuten gesagt, dass die Produktion aus strategischen Gründen verlagert wird. Bedauern für die langjährigen Mitarbeiter habe er nicht gezeigt. Und wenn es nach der amerikanischen Firmenzentrale geht, dann sollen die Mitarbeiter aus Unna die Mitarbeiter in Polen anlernen.“

Am Standort Königsborn sollen weiterhin der deutschlandweite Vertrieb und die Entwicklungsabteilung für Ventile bestehen bleiben.

Kommentare (16)

  • Ananda Gotam Kaur via Facebook

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    schade !

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  • Birgit Faber via Facebook

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    Das „$$$$$$“ sind wahrscheinlich die strategischen Gründe!

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Das ist schon so oft passiert. Einfach einen neuen Betrieb in einem „Niedriglohn Land“ . Bauen und hier die Leute auf die Straße schicken. Die Firma Philips hat das hier auch gemacht. Einfach die Lohnkosten senken um Gewinne zu erhöhen. Gefühle von Menschlichkeit sind da völlig Unwichtig. Wenn es um Geld geht, ist scheinbar Alles erlaubt.

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  • Vera Kuley via Facebook

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    Ja sehr schade,hoffentlich bekommen alle einen neuen Job !!!

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  • Petter Uhlenbusch

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    „Und wenn es nach der amerikanischen Firmenzentrale geht, dann sollen die Mitarbeiter aus Unna die Mitarbeiter in Polen anlernen….“
    Das macht man doch gerne!

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  • Stefan Werner

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    Das ist genau der Ami-Kapitalismus in Reinkultur, dem unsere Regierung, allen voran Merkel, so gerne und tief in den A…. kriecht!

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  • Monika Boenigk via Facebook

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    Haben es selbst mit erlebt unsere Firma hat 2006 geschlossen und mussten auch welche anlernen aus der Tschechei da vergeht einem Alles

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  • Michel Hausfreund via Facebook

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    Ich fände es eine gute Idee, wenn man die Produkte der Firma mit Strafzoll belegen würde bei der Einfuhr. Und zwar genau so viel wie der Gemeinschaft durch die Verlagerung an Kosten entstehen.

    Also Arbeitslosengeld, entgangene Steuern und so weiter.

    Mal sehen ob die sich das nicht ganz schnell wieder anders überlegen.

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  • Andre Sander via Facebook

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    Das passiert, weil es EU Fördermittel gibt. Nokia hat es auch gemacht. Bochum geschlossen und nach Polen gegangen. Sozial würde da keiner entlassen. Es wird eben mal kurz eine Übergangsgeselschaft gegründet, diese bietet Umschulungen an oder vermittelt und trotzdem lohnen sichvsolche Spielereien immer wieder für solche Konzerne. Deutschland zahlt auch noch für solche Förderungen. Nicht nur mit den Verlust an Arbeitsstellen.

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  • Rundblick Unna

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    Aus Profitgier die Langjährigen Mitarbeiter eiskalt abserviert, die das erst alles über jahre mit aufgebaut haben und einen Kundenstamm aufbauten wo manch einer sich die Finger nach lecken würde,aber die returekutsche ist nun da. Großkunden springen,ab mit der Begründung keine mangelnde Produkte aus Polen.Die Amis haben mit soeiner reaktion der Kunden nicht gerechnet.Weiter so Leute , nicht mehr bestellen und sich in BRD Kunden suchen die in etwa daselbe Herstellen. Nützt uns zwar nichts mehr , aber die Aktionäre sollen sich genau so fühlen wie wir und auf die Sch…… fallen.

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