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Vater-Sohn-Streit eskaliert: 20 Schaulustige solidarisieren sich gegen Polizei

Ein Streit zwischen Vater und Sohn eskalierte am Freitagabend in der Dortmunder Nordstadt fast unkontrollierbar gegen die eingesetzte Polizei: Verstärkung musste angefordert werden, da sich rund zwei Dutzend Schaulustige gegen die Beamten solidarisierten und sie übel angingen.

25 Platzverweise wurden erteilt, für den hoch aggressiven Jugendliche, der mit seinem Vater aneinander geraten war, ging´s vorläufig zur Wache.

Gegen 23 Uhr eilten alarmierte Beamte zur Priorstraße in die Nordstadt, um zwischen einem 16Jährigen und seinem Vater (47) zu schlichten. Nach einer ersten räumlichen Trennung warf sich der Jugendliche erneut auf seinen Vater, attackierte ihn. Die Polizeibeamten rangen den aggressiven Jungen zu Boden, fesselten ihn. Der 16-Jährige leistete heftigen Widerstand, versuchte, in Richtung der Beamten zu schlagen und zu treten. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

„Die gesamte Situation vor Ort war derartig aufgeheizt, dass es nur schwer gelang, für Ruhe zu sorgen“, schildert die Polizei diesen enorm schwierigen Einsatz. Denn während der Festnahme solidarisierten sich rund 20 Schaulustige gegen die Polizei und schrien und pöbelten die Beamten an. „Erst mit Unterstützungskräften konnte die Situation beruhigt und der vorläufig Festgenommene zur Polizeiwache verbracht werden“, heißt es zum Abschluss.

Insgesamt erteilten die Polizeibeamten rund 25 Platzverweise.

Kommentare (12)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Was ist das doch ein heisses Pflaster da im Dortmunder Norden.

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    • Wierumer

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      nicht nur da …

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Was ist das doch ein heisses Pflaster da im Dortmunder Norden.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Eine Drecksgesellschaft, welche die Polizeigewalt nicht mehr ernst nimmt. Und glaubt mir, das wird noch extremer. Die Polizei muß dringend ermächtigt werden, sich mehr Respekt verschaffen zu dürfen!

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    • Wierumer

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      Es wird mit Sicherheit extremer, und nicht nur in Dortmund. Aber da unsere heimischen MdB zwar offensichtlich die Probleme erkennen aber bezgl. der Umsetzung nur schwafeln, sich unser Landrat auch als oberste Polizeiinstanz des Kreises doch lieber an einer Kaffeetafel vom Kaninchenzuchtverein (nicht abwertend gemeint bzgl. Verein) ablichten lässt und weiterhin von gelungener Integrations- und Polizeiarbeit träumt wird sich sowieso nichts ändern.

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      • fürst

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        Ja, am „Runden Tisch“ sitzend.

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  • Marc Weber via Facebook

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    Ich musste den Artikel gar nicht erst öffnen , und wusste schon das es in Dortmund Nordstadt war ?

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Der Sumpf

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  • fürst

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    Die POLIZEI hätte reichlich draufhauen sollen, was hoffentlich in der Wache noch geschehen ist. So, und nur so, bekäme sie wieder Respekt. „Kulturangleichung“ mal anders.

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Dortmund. Der Sumpf.

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  • Mike

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    Soetwas ist ja leider kein Einzelfall in Dortmund, auch bei Unfällen passiert soetwas immer wieder, daß Angehörige und deren Freunde und Bekannten das lieber alles selber regeln wollen, leider haben diese seit Jahren hier wohnenden keinen Respekt vor der Polizei.

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