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Unnas Akkordeonorchester glänzt bei inoffizieller Akko-WM in Innsbruck

Mit hervorragenden Leistungen glänzte das Akkordeonorchester Unna-Königsborn beim World Musik Festival in Innsbruck – das bei Akkordeon-Insidern als inoffizielle Weltmeisterschaft gilt: Das A(kko)-Team aus Unna erklomm sogar einen Platz auf dem Siegertreppchen.  

  Mehr als 450 Akkordeon-Gruppen waren nach Innsbruck gereist, und auch aus Unna hatte sich ein ganzer Bus mit Akkordonisten auf den Weg zu dem ganz großen internationalen Wettbewerb gemacht. Das A(kko)-Team war wegen des Schwierigkeitsgrads seiner Stückauswahl von der Mittelstufe in die so genannte Oberstufe aufgestiegen und musste sich dort behaupten. „Die Oberstufe ist fast die Profi-Liga“, sagt Orchesterleiter Ruslan Maximovski.

Akkordeon 1

Diesmal erspielten sich die jugendlichen Akkordeonisten Leia Betting, Robert Heik, Christoph Klüver, Luisa Langer, Jan Störmer und Jule Wilberg mit Alyssa Leuschner (Percussions) auch in der höheren Leistungsstufe direkt wieder auf einen Treppchenplatz. „“Wir haben uns über die hohe Punktzahl gefreut, die uns die Juroren gegeben haben,“ sind sich die Jugendlichen vom A(Kko)-Team einig. Für die Präsentation des Stücks „The Heart“ verlieh ihnen die Jury das Prädikat „hervorragend“.

 

Die sieben Unnaer Nachwuchs-Akkordeonisten vom A(kko)-Team Junior traten in der Mittelstufe an. „Der Druck, im Ausland unter den Augen der Juroren auf der Bühne sein Bestes zu gehen, ist enorm“, betont Orchesterleiter Ruslan Maximowsi. Die acht Kinder und Jugendlichen im Alter von  zehn bis 16 Jahren traten der Aufregung tapfer entgegen. Jasper Frehse, Lotta Hoppe (Musikschule Ascheberg), Sebastian Lehn, Darja Paul, Tom Schneider, Annika Schulte, Manuel Treder und Jette Wilberg spielten das Stück „Silence“. Der Auftritt bekam ein „Ausgezeichnet“ von der Jury und damit belegte das jüngste Team aus den Reihen des Unnaer Akkordeon-Vereins den fünften Platz.

Beachtlich ist vor allem, dass die Kinder und Jugendlichen nicht bei den Jugendorchestern starteten. Der Orchesterleiter ließ sie ganz selbstbewusst in der offenen Altersklasse antreten, weil er überzeugt war, das sie auch mit den erwachsenen Teilnehmern musikalisch mithalten können. 

Akkordeon 3

  Die erwachsenen Akkordeonisten aus Unna mussten sich in einem großen Teilnehmerfeld von 25 Orchestern behaupten. Der Vortrag des Stücks Opale Conceto (Part III) von Richard Galliano wurde von der Jury mit „ausgezeichnet“ honoriert. „Ein starke Leistung in einer starken Konkurrenz“, so Ruslan Maximovski zum Auftritt des 12-köpfigen Orchesters mit Daniela Betting, Leia Betting, Margund Dreps, Eva Forster-Demandt, Doris Krieger, Ruslan Maximovski, Claudia Schulte, Bettina Selent, Karsten Schneider, Jan Störmer, Barbara Wachtenberg und Jule Wilberg.

 

Das UnnaHarmonicaQuintet hat sich neu aus den Reihen des Unnaer Akkordeon-Orchesters herausgebildet und ging in Innsbruck erstmals unter die „Kammermusiker“. Hier belegten Daniela Betting, Leia Betting, Eva Forster-Demandt, Ruslan Maximovski und Jan Störmer mit ihrer Interpretation der „Omaggio ad Astor Piazzolla in der Oberstufe einen beachtlichen 6. Platz. Leia Betting machte sich dabei selbst Konkurrenz; denn mit Alina Bröker und Katharina Grundel (beide Musikschule Ascheberg) stand sie im gleichen Wettbewerb ein weiteres Mal auf der Bühne und belegte als Trio „ButtonsBeat“ den fünften Rang.

 

„Wir sind einmal mehr mit allen unseren Gruppen positiv aufgefallen“, so das Fazit des Orchesterleiters. Dass die Unnaer Musiker sich auf den Wettbewerb vorbereiten und dorthin reisen konnte, war möglich, nachdem das A(kko)-Team durch den Kulturpreis der Sparkasse finanzielle Unterstützung bekommen hatte. „Allein das Abschlusskonzert mit der Siegerehrung in der Olympiahalle war ein unvergessliches  Erlebnis für uns alle“, freut sich die Vorsitzende Daniela Betting.

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