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Unna verzichtet bis 2023 auf Bewerbung für Landesgartenschau

Unna als Schauplatz der Landesgartenschau: Nein. Die Kreisstadt, die zum nachhaltigen Sparen gezwungen ist, wird sich für die Jahre 2020 bis 2023 nicht um eine NRW-Gartenschau („LaGa“) bewerben. Das hat die Stadtverwaltung der Kommunalaufsicht mitgeteilt, und so teilte es Bürgermeister Werner Kolter im Haupt- und Finanzausschuss den Fraktionen mit.

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Vier andere Ruhrgebietsstädte haben derweil am Wochenende ihre Bewerbung für die Landesgartenschau 2020 fertig gestellt: Recklinghausen, Herten, Herne und Castrop-Rauxel. Die über 300-seitige Bewerbung enthält detaillierte Beschreibungen, Fotos, aufwändige Grafiken… sowie den ausdrücklichen Hinweis darauf, dass Kleingärtner stark mit eingebunden werden sollen.

Wieso das Städtequartett im nördlichen Revier zusammen mit der Emschergenossenschaft die Landesgartenschau unbedingt haben will? Wegen der erhofften Fördermillionen vom Land.

Auch Kamp-Lintfort und Bad-Honnef bewerben sich um die „LaGa 2020″. Das Umweltministerium entscheidet im Oktober.

 

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Kommentare (1)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Danke für die schönen Blumen. Im Jahr 2010 war die Laga hier sogar Grenzüberschreitend, im deutschen Gronau und dem angrenzenden, niederländischen Losser. Es wird sich wohl Lohnen, wegen der Subventionen.

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