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Ungarische Lesung mit ungarischen Leckereien

„Paprika, Pörkölt und Palascinta“ werden am Samstag, 24. Oktober, im ZiB-Café serviert; fast datumsgleich mit dem 1. Tag des ungarischen Aufstands 1956. Zur Lesung mit typischen ungarischen Spezialitäten nach Familienrezepten lädt das Café im ZiB ab 19 Uhr herzlich ein. Anne-Katrin Schlegel stellt den amüsant und pointiert geschriebenen Roman „Manchmal muss man das Leben kosten“ von Viviane Chocas vor, in dem es um eine ganz persönliche Aneignung ihrer ungarischen Vergangenheit geht.

Zur Ankündigung:

„Am 23. 10. 56 will sich Ungarn von der kommunistischen Herrschaft der Sowjetunion befreien; der Aufstand wird bereits nach 14 Tagen zerschlagen, Klaras Eltern fliehen nach Paris und beginnen ein neues Leben. Über ihre Vergangenheit in Ungarn wird fortan nicht mehr gesprochen. Der einzige Zugang zu ihrer Herkunft ist der über die Küche. Gekocht wird nämlich weiterhin gern ungarisch – und die Gerichte haben Namen – köstliche Düfte, wunderbarer Geschmack und zauberhafte Klänge in einer Sprache, die Klara heimlich zu lernen beginnt und über die sie Kontakt zur Heimat und zur bewegten Vergangenheit ihrer Eltern gewinnt – und damit zu ihrer eigenen Identität.“

„Die Küche des Café im ZiB sorgt für Duft und Geschmack mit einer Auswahl ungarischer Familienrezepte“, verlockt Cafébetreiberin Ines Nieders-Mollik.

Eintritt – nur mit Voranmeldung – bis Donnerstag, 22. 10., im Café, 02303 103754. Kosten: 24,50 €.

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