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Und wieder Enkeltrick: Schwerter Seniorin wird Geld und Gold an Betrüger los

Jetzt wird es richtig heftig mit den Enkeltricks. Eine Dortmunder Seniorin wurde am Montag ihre gesamten Ersparnisse los – eine Schwerter Seniorin übergab Wildfremden gestern Bargeld und einen Goldbarren (!). Mitsamt der Beute sind die Betrüger über alle Berge. Nach den Polizeipräsidien Hamm und Dortmund warnt soeben auch die Kreispolizei Unna dringlichst vor den Machenschaften dieser Bandentäter/Innen.

Immer sind Ältere die Opfer. Ein freundlicher Anrufer lässt sein Gegenüber raten, mit wem es denn wohl gerade spricht und verwickelt ihn so lange in ein Gespräch bis der Angerufene ernsthaft glaubt mit seinem Enkel, seiner Nichte oder einem anderen nahen Verwandten zu sprechen.

Dann gibt der Anrufer vor, in einer finanziellen Notsituation zu stecken und bittet um Hilfe. Oftmals wird an dieser Stelle das Gespräch von den vermeintlichen Opfern abgebrochen, aber leider nicht allen Fällen.

So gestern in Schwerte. Der mutmaßliche Verwandte schickte einen „guten Freund“, dem die Geschädigte dann Bargeld und Goldbarren übergab. All dieses hatte sie zu Hause deponiert.

Erst als der „gute Freund“, der mit seinem südländischen Aussehen ein wenig Misstrauen bei dem Opfer hervorgerufen hatte, mit seiner Beute verschwunden war, wurde die Polizei über den Sachverhalt informiert. Nachbarn hatten den Abholer ebenfalls gesehen und sich über den Besuch bei der alten Dame gewundert.

Leider waren der Mann und die Ersparnisse des Opfers nun über alle Berge.

In anderen Fällen heben Geschädigte, da sie unbedingt helfen wollten, hohe Geldbeträge bei ihrem Geldinstitut ab und händigen sie einer fremden Person aus, die sich nur mit einem im Telefonat vereinbarten Kennwort als Berechtigte auswies.

Auch in Hamm versuchten es Betrüger wieder. Am Dienstag erhielt ein 59-Jähriger in der Wohnung seiner Mutter in Heessen einen dubiosen Anruf. Eine angebliche Verwandte versuchte, ihn zur Übergabe von 20 000 Euro zu bewegen. Sie sitze bei einem Anwalt und bräuchte das Geld dringend für einen Hauskauf. Der 59-Jährige ging zum Schein darauf ein, lehnte ein Treffen zu Hause jedoch ab. Danach rief niemand mehr an. Zwei Seniorinnen im Alter von 75 und 84 Jahren wurden ebenfalls von Frauen angerufen, die sich erfolglos als Verwandte ausgaben. Eine wollte die 75-Jährige sogar besuchen und Kuchen mitbringen. Dazu kam es jedoch nicht.

 

Wenn Sie selbst einen solchen Anruf erhalten:

   -Prüfen Sie, ob Sie wirklich mit Ihrem Verwandten gesprochen haben 
   -Rufen Sie selbst Ihren Verwandten oder Angehörigen unter der 
Ihnen bekannten Telefonnummer zurück 
   -Geben Sie niemals fremden Personen Bargeld 
   -Sprechen Sie mit einer Ihnen vertrauten Person oder der 
Kundenberaterin/dem Kundenberater Ihres Geldinstituts über den 
Vorfall 
   -Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie den Verdacht haben, 
dass etwas nicht stimmen könnte 

Als Angehöriger oder nahestehende Person von älteren Menschen: Informieren Sie Ihre Angehörigen über diese Art des Betrugs. Vereinbaren Sie mit Ihren Angehörigen bei solchen oder ähnlichen Telefongesprächen, auf jeden Fall erst mit Ihnen zu sprechen bzw. die Polizei anzurufen.

Kommentare (3)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Was für eine häliche Masche!!!! Ich hoffe, es spricht sich herum, so daß die älteren Leute gewarnt werden.

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  • Fürst

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    Die bei uns üblichen „Strafen“ schrecken dieses kriminelle Gesindel nicht ab. Ohne Respekt vor Alter, Persönlichkeit und Polizei oder sonstigen staatlichen Behörden. Es wird ganz schnell sehr viel schlimmer. Albaner, Serben, Kosovaner und Zigeuner aller Staaten stehen schon bei uns auf der Matte. Die Politik öffnet ihnen die Türen und Tore. Sie also macht möglich, was da passiert: und steht dann sinnbildlich pfeifend da und glotzt dämlich zu.
    Leute, geht wählen und macht das Kreuz diesmal an der rechten Stelle!

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  • Fürst

    |

    Aber das sollen ja unsere „neuen Freunde“ sein lt. einem Mitglied (Aydan Özuguz, Name spricht für sich) der Verräterpertei (SPD), wie Monika Stockem an anderer Stelle mitteilte:

    „Monika Stockem via Facebook
    29. Juli 2015 um 12:58 | #
    ja, wir müssen noch viel lernen, von unseren „neuen Freunden“, wie Aydan Özuguz (SPD) sie nennt.“

    Googelt mal „Verräterpartei“, was dabei rauskommt!

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