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UNbefugte bitte Platz nehmen: Denk-Mal gegen Ausgrenzung steht jetzt vor der JKS Königsborn

Bitte setzen und verweilen – und gern die Gedanken schriftlich hinterlassen. Seit gestern können „UNbefugte“ auf der für sie vorgesehenen Bank vor der Jugendkunstschule Platz nehmen. Das rollende Denk-Mal ist vom Platz der Kulturen an der Lindenbrauerei zur JKS in Königsborn umgezogen.

Nun steht sie da, die die weiße „Bank für UNbefugte“, massiv aus Holz mit Rad und Griffen sichtbar mobil. Sie wirbt gegen Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung von Armen, Arbeitslosen, Kranken und Fremden. Die „Bank nur für Unbefugte“ hatte der frühere Präses der Ev. Kirche von Westfalen, Alfred Buß, am  8. Juni an Bürgermeister Werner Kolter übergeben. Im UNruhestand ist der Bischof wieder in die Stadt zurückgekehrt, wo er erst als Gemeindepfarrer und dann als Superintendent wirkte.

Am ersten Standort, direkt vor dem Berufskolleg der Werkstatt im Kreis Unna, hatten sich viele Gäste auf die Bank gesetzt und in einer Kladde ihre Gedanken hinterlassen. Arbeitslose Jugendliche, Besucher von Kulturfesten, Politiker, Lehrer nahmen UNbefugt Platz.

An der Jugendkunstschule werden jetzt Kinder und Jugendliche wie Parkbesucher die Bank besetzen. Auch der Platz im Park ist nur eine Station. Die Bank für Unbefugte geht weiter auf ihre UNglaubliche Reise durch Unna.

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