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Umherirrende Flüchtlinge: Stadt nimmt Hinweis auf Hinweisschilder auf

Abend für Abend ratlos in Unna herumirrende Flüchtlinge, denen in letzter Not hilfreiche Passanten ein Taxi zur Erstaufnahmeeinrichtung Massen bezahlen? Das kann´s nicht sein, finden viele unserer Leser (wir berichteten gestern), wobei gleichzeitig auch Kritik laut wird: „Was soll die Stadt denn noch alles für Flüchtlinge tun?“

Die Anregung nach Hinweisbeschilderung zur Landesstelle hat Rathaussprecherin Katja Sahmel jedenfalls aufgenommen. „Ich gebe diesen Vorschlag gern weiter in unseren Arbeitskreis Flüchtlinge, der dieses Thema wohl auch schon einmal andiskutiert hat“, schrieb uns die Stadtsprecherin gestern auf unsere Anfrage hin.

Ansonsten übernimmt die Fahrten Asylsuchender zur Landesstelle die kreiseigene VKU (Verkehrsgesellschaft Kreis Unna). Sie befördert alle Menschen, die einen Berechtigungsschein für die Fahrt zu einer  Erstaufnahmeeinrichtung haben, sagt Kreissprecherin Constanze Rauert. Diesen Schein bekommen die Flüchtlinge allerdings nur, wenn sie sich zuvor irgendwo gemeldet haben (z. B. in der Aufnahmestelle Dortmund-Hacheney, von der aus schon viele Menschen weiter nach Unna geschickt wurden). Wer sich auf eigene Faust auf den Weg macht, kann also auch keinen Freifahrtschein vorweisen.

Die Kosten für die Fahrten rechnet die VKU mit der Bezirksregierung Arnsberg ab, da das Land die Erstaufnahmeeinrichtung in Massen betreibt und auch für alle anfallenden Kosten zuständig ist.

Kommentare (19)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Schön zu wissen, daß der Bericht doch etwas bewegt hat.

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  • Hans Kammler via Facebook

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    Spendet doch bitte für Taxen oder fahrt sie mit euren privatwagen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, Hans Kammler, das ist eine gute Idee. Das machen sogar welche. stell dir vor. Weil es Menschen gibt, die es sinnbefreit finden, heimatlose Mitmenschen hilflos durch Unna irren zu lassen.

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    • Petter Uhlenbusch

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      Wohin denn?

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    • Hans Kammler via Facebook

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      Erklärt mir doch dann bitte mal wie die „Mitmenschen“ es schaffen tausende Kilometer aus ihren heimatländern zu fliehen und hier verirren sie sich dann?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Gegenfrage. Wieso setzt du Mitmenschen in Anführungszeichen?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Und zu Ihrer Frage, wieso sich Menschen hier verirren: Fragen Sie diese Menschen doch einfach mal selbst. Sie werden lachen, viele verstehen und sprechen sogar Englisch, und zwar ziemlich gut.

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      • Cora

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        Sind Die bis nach Unna zu Fuß gegangen? ich sprach auch kein deutsch, kein englisch und habe trotz dem den Weg aus dem „Lager“ Friedland nach“Lager“ Massen gefunden. Damals gabs noch „Auto-Atlas“ und Stadtplan.(1979)
        Wer mit der DB unterwegs war kam auch an, hat aber keinen Zwischenhalt gemacht.
        Umsiedlerin

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      … wie kann man das jetzt liken, wenn jemand das Wort Mitmenschen in süffisante Anführungszeichen setzt? Unsäglich.

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  • Wutbürger Fürst

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    „…Die Kosten für die Fahrten rechnet die VKU mit der Bezirksregierung Arnsberg ab, da das Land die Erstaufnahmeeinrichtung in Massen betreibt und auch für alle anfallenden Kosten zuständig ist.“ – Wir also, die Steuerzahler, zahlen letztendlich.
    Es sollte die -auch finanzielle- Hilfe der muslimischen Verbände eingefordert werden, quasi als Selbstorganisation.
    In der „Landesstelle“-Massen könnte kurzfristig auch ein Turm errichtet und mit einem Muezzin besetzt werden.
    Auch Ankömmlinge am Bahnhof könnten ihn durch Lautsprecher hören und so den Weg finden – und wir könnten uns schon einmal an den -sicher zukünftigen- Ruf der Muezzine gewöhnen.

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    • Cora

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      werden unsere Kirchenglocken abgeschafft? Die finde ich doch so schön.

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      • Wutbürger Fürst

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        Auch ich -nicht besonders religiös- mag das Geläut der Glocken, Cora. Aber ich fürchte, daß wir uns an den Ruf der Muezzine werden gewöhnen müssen. Muslime haben in Oberhausen bereits bei der Stadt beantragt, Muezzinrufe zuzulassen.

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  • Wutbürger Fürst

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    Warnung vor eingeschleppten ansteckenden Krankeiten!
    Registrierte sind angeblich untersucht – aber die Verschwundenen?!
    https://www.jueterbog.eu/news/index.php?rubrik=1&news=306899&typ=1

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    • Cora

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      Da besteht hier noch Aufklärungsbedarf. Die Osis (ist sehr lieb gemeint) sind schnell oder schnellere Denker. Danke Jüterbog

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    • Wutbürger Fürst

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      Wenn die Warnung vor Infektionskrankheiten schon bei geringfügigem Kontakt zutrifft,
      erscheint Vorsicht geboten auch bei u.a. selbsternannten Helfern.

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  • Wutbürger Fürst

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    …Ja, die Osis (lieb gemeint) sind weiter, weitsichtiger und revolutionärer als wir; mit gutem Selbstbewußtsein stellten SIE fest und setzten SIE durch: „WIR sind das Volk!“ –

    Wir aus den alten Bundesländern kriechen sinnbildlich dahin und lassen uns von der Politik vera……. Geplänkel hier, Geplänkel da, aber niemand steht wirklich auf gegen die von der „Regierung“ losgetretene „Lawine“.

    Immer schon origkeitshörig, braucht der Deutsche auch für eine Revolution erst ein Gesetz, eine Verordnung.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Bei mir kommt das deutsche Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet doch all“ dieses Jahr auf den Index… 😉

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  • Petter Uhlenbusch

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    Es stehen schon wieder 45.000!!! „Einreisewillige“ vor den Grenzen. Ich bin nicht gläubig, aber hier hilft vielleicht nur noch zu beten.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Gott befreie uns von dem Übel!!!

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