Rundblick-Unna » Umbau der Oase Stentrop zur Asylunterkunft läuft: Kochen auf den Zimmern für sozialen Frieden

Umbau der Oase Stentrop zur Asylunterkunft läuft: Kochen auf den Zimmern für sozialen Frieden

Seit dem 1. März ist die Oase Stentrop im Besitz der Stadt Fröndenberg und soll nun Unterkunft für Geflüchtete und Zugewanderte werden. Das ehemalige Tagungshaus des Ev. Kirchenkreises Unna hat nach seinem Besitzerwechsel schon einige Veränderungen erfahren. Über den Stand der Bauarbeiten informierten sich Superintendent Hans-Martin Böcker und Kirchenkreis-Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein vor Ort.

Hier der Bericht des Kirchenkreises dazu.

Gemeinsam mit Fröndenbergs Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und dem Beigeordneten Heinz Günter Freck ließen sie sich von Architektin Sabine Bensmann-Wagner durch das Gebäude führen. Ehemalige Gruppenräume sind mittlerweile abgeteilt in kleine Wohnungen, sanitäre Anlagen auf den Fluren eingebaut, Installationen für die Versorgung sind noch im vollen Gange.

„Wir können wohl Anfang nächsten Monats erste Wohneinheiten bereit stellen“, so ist Bensmann-Wagner ganz zuversichtlich, arbeiten doch bis zu zehn Handwerker gleichzeitig im Gebäude. Ob die Wohnungen jetzt auch schnell belegt werden, das ist jedoch nicht vorhersehbar.

Dazu der Beigeordnete Freck: „ Wir erhalten zurzeit keine Zuweisungen. Dies liegt zum einen an einer Umverteilung innerhalb NRWs, zum anderen an der Situation, dass kaum Flüchtlinge zu uns kommen. Wir gehen aber davon aus, diesen Standort zu benötigen, haben jetzt etwas Luft in der Fertigstellung.“

Bis zu 80 Personen wird das Haus unterbringen können. Auf allen Zimmern ist eine Kochgelegenheit geschaffen worden, so dass sowohl Einzelne wie Familien sich dort selbst versorgen können. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies sehr für sozialen Frieden sorgt, wenn die Menschen, die aus so verschiedenen Kulturen kommen, hier selbständig sind“, so Freck.

Beeindruckt zeigten sich Superintendent und Bürgermeister von der Geschwindigkeit, in dem der Umbau voran geht. „Noch vor zwei Wochen war die letzte Gruppe hier zu Gast, nun entsteht etwas Neues. Wir sind nach wie vor froh, dass wir diese Lösung für das Haus gefunden haben“, beschreibt Superintendent Hans-Martin Böcker seinen Eindruck.

Damit aber auch die bisherige Geschichte nicht ganz aus den Augen verloren geht, hatte er eine Fotocollage mit Aufnahmen des Hauses als Tagungshaus des Kirchenkreises mitgebracht und überreichte es Bürgermeister Friedric-Wilhelm Rebbe. „Hierfür werden wir im fertigen Haus einen würdigen Platz finden“, bedankte sich Rebbe für das Bild ebenso wie für die gute Kooperation rund um die Übergabe des Hauses.

Zur Erinnerung: Der Ev. Kirchenkreis beschloss bereits im Juli vorigen Jahres schweren Herzens, sich nach 60 Jahren aus finanziellen Gründen von seinem Tagungshaus zu trennen. Auch deswegen bezeichnete der Superintendent das Abkommen mit der Stadt Fröndenberg im Herbst vorigen Jahres als „Win-Win-Win“-Situation, als Glückfall für alle Beteiligten: den Kirchenkreis, die Stadt Fröndenberg und die Asylsuchenden.

Hier der Link zu unserem damaligen Bericht: http://rundblick-unna.de/ende-einer-aera-kirchenkreis-trennt-sich-nach-60-jahren-vom-tagungshaus-oase-stentrop/

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Bis vor zwei Wochen noch als Tagungsraum genutzt, können hier in wenigen Wochen Flüchtlinge untergebracht werden. Über den Stand der Bauarbeiten informierten sich Vertreter der Stadt und des Kirchenkreises.

Einen Überblick über die laufenden Umbauarbeiten verschafften sich Vertreter der Stadt Fröndenberg und des Ev. Kirchenkreises Unna in Stentrop. Dabei übergab Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) eine Fotocollage an Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe (2.v.r.). Mit dabei (v.l.): Beigeordneter Heinz Günter Freck, Architektin Sabine Bensmann-Wagner , Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein. (Fotos: Ev. Kirchenkreis Unna)

Kommentare (9)

  • Silke K.

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    schwachsinnig, dafür noch Geld aus zu geben , die Grenzen sind zu und werden zu bleiben, also kommen keine Anstürme mehr an Flüchtlingen. Weit über 1 Million aus dem Fenster raus geworfen. Seit Dezember gab es keine Zuweisungen mehr in Fröndenberg. Die Zahl der Flüchtling steht nach wie vor bei 400 wovon so gar einige schon das Bleiberecht haben und in normale Wohnungen ziehen werden.

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Sehr schade, dort hat es über lange Jahre tolle Events für Jugendliche gegeben

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    • Susanne Melchert via Facebook

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      Die hätte es auch ohne nicht mehr gegeben. Nur ein paar Monate länger, aber die Schließung durch die Kirche war eh schon vorher beschlossen.

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  • Christiane Kramer via Facebook

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    Warten wir mal nach den Wahlen ab- dann kommen wieder reichlich….

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    • Susanne Melchert via Facebook

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      Als ob die deutschen Wahlen (welche auch immer) etwas an der außerdeutschen Politik ändern *kopfschüttel*

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      fürst kommentiert via Rundblick-Unna:

      So wird es wohl sein, Christiane Kramer. „Kopfschüttel“ zum Komm. von Susanne Melchert.

      Beachte, wie die fatal Regierenden sich im Moment (vor den bekannten Wahlen) mit Unterstützung williger „Journalisten“ berühmen, daß monatlich dreitausend freiwillig zurückkehren, kaum noch neue Zuwanderer kommen, und wieviele Abschiebungen es gab und gibt. Immerhin: Die Hofberichterstattungen klappen.
      Die AfD wird es hoffentlich richten.

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  • fürst

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    So wird es wohl sein, Christiane Kramer. „Kopfschüttel“ zum Komm. von Susanne Melchert.
    Beachte, wie die fatal Regierenden sich im Moment (vor den bekannten Wahlen) mit Unterstützung williger „Journalisten“ berühmen, daß monatlich dreitausend freiwillig zurückkehren, kaum noch neue Zuwanderer kommen, und wieviele Abschiebungen es gab und gibt. Immerhin: Die Hofberichterstattungen klappen.
    Die AfD wird es hoffentlich richten.

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  • fürst

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    Wollen auch die Kirchen (ev. wie kath.) uns islamisieren?
    Anders kann ich mir ihre Bereitschaft nicht erklären.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Zum Kommentar von @Susanne Melchert, wonach sich der Kirchenkreis ohnehin von dem Tagungshaus trennen wollte: Genau so ist es. Der Beschluss fiel im vergangenen Juli. Hier unser damaliger Bericht dazu: http://rundblick-unna.de/ende-einer-aera-kirchenkreis-trennt-sich-nach-60-jahren-vom-tagungshaus-oase-stentrop/

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