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Übergriffe auf 13Jährige und 46Jährige in Hamm

Opfer von Übergriffen sind am Wochenende in Hamm ein 13jähriges Mädchen und eine 46jährige Frau geworden. Die erwachsene Frau wurde in einer Kleingartenanlage in Bockum-Hövel von einem Sextäter begrapscht, das junge Mädchen von fünf etwa gleichaltigen Jungen bedrängt.

Der Übergriff auf die Schülerin passierte am Freitagabend auf dem Action-Parkplatz an der Fritz-Husemann-Straße. „Als Täter konnten 5 Jungen im Alter von 13 bis 14 Jahren ermittelt werden“, schreibt die Polizei.

Die Schülerin stand gegen 20 Uhr am Fahrradständer, als die Jungen auf sie zukamen. Sie sprachen das Mädchen an, hielten es fest, beleidigten es.  Zwei Zeugen – ein älterer Mann und eine Verkäuferin des angrenzenden Supermarktes – wurden auf die Hilferufe der 13Jährigen aufmerksam. Sie gingen energisch dazwischen, drohten mit der Alarmierung der Polizei. Daraufhin flüchteten die fünf Jungen auf Fahrrädern in Richtung Lippepark. „Sie konnten kurze Zeit später ermittelt werden“, schließt die Polizei diese Meldung ab. Über die Konsequenzen für die 13- bis 14Jährigen teilt sie nichts weiter mit.

Die beiden namentlich noch unbekannten Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 zu melden.

Ebenfalls Zeugen sucht die Polizei nach einem Sexualdelikt am Sonntagnachmittag in einer Kleingartenanlage in Hamm-Bockum-Hövel (Am Böcken). Dort befand sich eine 46Jährige um 16.30 Uhr im Vorraum ihres Gartenhauses, als sie plötzlich von einem fremden Mann bedrängt und begrapscht wurde. Als die Frau laut um Hilfe schrie, flüchtete der Sextäter über eine Mauer in unbekannte Richtung.

Der Gesuchte ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und sah westeuropäisch aus. Er sprach akzentfreies Deutsch und trug ein dunkelblaues T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizei Hamm unter der Rufnummer 02381 916-0 entgegen.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Wie Erbärmlich, daß Frauen oder Mädchen immer öfter diesen scheußlichen Belästigungen ausgesetzt sind. Dagegen sollte viel energischer aufgetreten werden und es sollte auch härter bestraft werden.

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