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Über die Ruhrbrücke statt auf reißender Ruhr: Nikolaus tuckerte im Trecker herbei

Statt im schaukelnden Kanu auf der (reißenden) Ruhr tuckerte der Nikolaus erstmals gemächlich im Traktor über die Ruhr. Trecker fahrn!!

Etwa später bettelten sechs sechsjährige Mädels am nachtschwarzen Flussufer lauthals um „Zu-ga-be, Zu-ga-be!“ für noch ein bisschen mehr zauberhaftes Feuerwerk, das die westlichen Schützen und die Feuerwehr jenseits des Ufers als Höhepunkt von „Ruhr in Flammen“ in den Himmel gejagt hatten. Und die kleine Lilly blickte dem blitzenden, sprühenden Funkenflug sinnend hinterher: „So kommen die Sterne an den Himmel.“

Jawoll, von Schützenkameraden aus Langschede mit zielsicherem Wolkenschuss dort platziert.

Ruhr in Flammen 17

Ruhr in Flammen 15

Ruhr in Flammen 2015 an der Langscheder Ruhrbrücke machte am diesjährigen Nikolaus-Vorabend ein wenig Umplanung erforderlich. Der Pegelstand des Flusses ließ nach den ausgiebigen Regengüssen der vorherigen Tage nicht zu, dass der heilige Mann gefahrlos über Wasser ging. Deshalb stieg der Rauschebartherr mitsamt seinem liebreizenden Rauschgoldengellocken-Engel kurzerhand auf einen Traktor um.

Nikolaus Trecker

Unter standesgemäßem Jubel überquerte Herr Nikolaus denn tuckernd die Ruhrbrücke und schritt anschließend, majestätisch über die durchfeuchtete Wiese zu seinem Throne stapfend, zu einer liebsten Beschäftigung: artige, natürlich allesamt mustergültig brave ( 😉 ) Kinderlein aus Fröndenberg mit frisch gebackenen Stutenkerlen zu beglücken.

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Die rosinenäugigen Pfeifenträger fischte der Herr Nikolaus (wie immer war Exschützenkönig Reinhard Kahlisch ins leuchtrote Wams geschlüpft) unermüdlich aus seinem riesigen Sack, assistiert vom liebreizenden Engel und mit riesigen Augen von einem enormen Pulk Kindern beobachtet. Kinder, Kinder – was herrschte wieder ein Trubel auf der festlich geschmückten Kanutenwiese, über die der Duft von Glühwein und Bratwurst zogen…

Über 300 Besucher, die sich´s mit Gegrilltem und Geglühtem gut gehen ließen, wieder alles wunderbar in diesem Jahr, wenngleich der Nikolaus nicht über Wasser ging, sondern über die Brücke fuhr. Schützenbruder Matthias Büscher rief das feurige Familienevent vor einem Dutzend Jahren ins Leben rief; inzwischen gehört´s längst zu den Highlight im Programm der westlichen Schützen, Kanuten und der Feuerwehr und zog auch diesmal wieder Scharen zur Ruhrbrücke.

Und sozusagen schon als Abschiedsgruß fürs scheidende Jahr loderte, aus Fackeln gesteckt, „2015″ in den nachtschwarzen Himmel.


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