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Über 60 Mal mit geklauten EC-Karten eingekauft

Zwei unbekannte Frauen haben in diesem Jahr über 60 Mal mit zwei gestohlenen EC-Karten Waren gekauft. Die Polizei Dortmund sucht nun mit einem Lichtbild nach den Tatverdächtigen.

Den Diebstahl der Karten hatte eine Frau am 10. Dezember 2014 bei der Polizei gemeldet. Ihre Handtasche samt Karten war ihr in einer Grundschule in Dortmund-Bövinghausen abhanden gekommen. Eine Überwachungskamera fing die Tatverdächtigen am 30. Januar in der Borussiastraße ein. Die Frauen bezahlten dort mit den gestohlenen EC-Karten in einem Warenhaus.

Hinweise unter Tel.: 0231-132-7441.

ec karte

Kommentare (14)

  • Torben

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    „Den Diebstahl der Karten hatte eine Frau am 10. Dezember 2014 bei der Polizei gemeldet“
    Ja ne ist klar ….
    Unglaublich wie lange in Deutschland alles braucht wenn es um Straftaten geht.
    Und wenn da doch einer geschnappt wird gibt es Urteile das man nur den Kopfschütteln kann.
    Mir fehlen echt die Worte …

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Warum waren die Karten nach dem Diebstahl nicht sofort gesperrt?

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  • Svense Kennze via Facebook

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    Nur mal für alle die sich fragen warum die Karte nicht gesperrt wurde: Es gibt generell zwei Arten von sog. Verwertungstaten. Im ersten Fall wird die Debitkarte im Rahmen eines Taschendiebstahls entwendet, findet sich in der Tasche die PIN oder eine PIN ähnliche Nummer versuchen die Täter in der Regel direkt im Anschluss an einem Geldautomaten zu verfügen. Die Karte wird im Anschluss meist direkt irgendwo entsorgt, auch bei erfolglosem Abhebeversuch. Teilweise observieren die Täter die Opfer auch, um die PIN auszuspähen. Im zweiten Fall gehen die Täter mit der entwendeten Karte einkaufen, aber nur in Geschäften die das Lastschriftverfahren nutzen, weil man da die PIN nicht benötigt und es auch nicht auffällt, dass die Karte zwischenzeitlich gesperrt wurde. Den Tätern spielt dann in die Hände, dass in der Regel in den Geschäften neben der EC Karte kein BPA zur Vorlage verlangt wird. In letzt genannten Fällen ist dann das Geschäft geschädigt, weil die Lautschriften in diesen Fällen natürlich nicht eingelöst werden. Es sind also ganz eindeutig nicht zwangsläufig die Bestohlenen zusätzlich so unvorsichtig ihre PIN im Portemonnaie aufzubewahren. Jeder der hier postet kann insofern so zu Opfer werden. Vielleicht nicht so arg schnell die Leute für blöd erklären.

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  • Mike

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    Wenn man bei der Polizei eine Anzeige wegen Diebstahl der EC Karte erstattet trägt die Polizei die Karte im sog. KUNO System ein, möchte dann jemand im Laden mit der EC Karte per Lastschrift bezahlen wird der Kassierer informiert die Karte abzulehnen bzw. das Terminal sperrt den Kassenvorgang und druckt erst garnicht den Beleg aus zur Unterschrift.

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Das funktioniert aber nur beim online Lastschriftverfahren (für viele Firmen teurer), im offline Verfahren (ELV) nicht. Ansonsten wären die 60 Verfügungen so definitiv nicht möglich gewesen. Zudem sind nicht alle Einzelhändler Mitglied im KUNO System. Es gibt leider viele Lücken, die den Tätern bekannt sind und von diesen genutzt werden. Ansonsten haben sie mit ihrem Hinweis natürlich recht.

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      • Mike

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        Danke, sehr interessant, es geht ja nur um kleine Beträge die Online ELV kostet, wenn der Händler darauf verzichtet müssen die Schäden durch Offline ELV dann wohl im Verhältnis klein sein. Ich wäre wie hier im Bild bei IKEA davon ausgegangen, daß die paar Cent für Online ELV da sind., da dort ja auch für grössere Summen gekauft wird. Andere Läden kontrollieren ja schon seit Jahren bei Offline ELV den Personalausweis. Letztendlich wird es endlich Zeit, daß gewisse unsichere Verfahren abgeschafft werden, denn letztendlich werden die Kosten immer auf alle Kunden umgelegt die Einzelne durch Missbrauch verursachen :-(

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  • Wutbürger Fürst

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    Die Abbgebildeten machen einen auf „Große Dame“, sind aber vermutlich selbstverschuldete (Suff, Drogen, arbeitsscheu) Sozialhilfeempfängerinnen. Mieses Gesox.

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Ich schreibe es ungern, nach meiner Erfahrung arbeiten Tätergruppen aus Osteuropa (Rumänien/Bulgarien) die mobilen ethnischen Minderheiten angehören genau in diesem Bereich. Die sind dabei hoch organisiert.

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