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Türkischen Familienvater umgebracht: Mutmaßliches Tätertrio gefasst

Gemeinsam sollen sie in der Nacht zum 1. Oktober einen türkischen Kaufmann in Dortmund brutal umgebracht haben. Jetzt haben die Ermittler alle drei mutmaßlichen Mörder des 44jährigen Familienvaters gefasst.

Ein 31jähriger Georgier, nach dem zunächst nur unter dem Spitznamen „ZAZA“ gefahndet wurde, konnte in den Niederlanden festgenommen werden; der Auslieferungsantrag nach Deutschland läuft, er schweigt zu den Mordvorwürfen.

Ein weiterer, 33 Jahre alter Georgier war bereits im April in der Schweiz verhaftet worden – er sitzt seit Montag in deutscher Untersuchungshaft.

Nummer Drei ist ein 35jähriger Mann, von dem die Behörden zunächst dachten, er sei Armenier – inzwischen ist aber auch er als georgischer Staatsbürger identifiziert. Er konnte wie „ZAZA“ in den Niederlanden aufgespürt und festgenommen werden. Dort hatte er sich als ukrainischer Staatsangehöriger ausgegeben. Auch er wird in absehbarer Zeit an die deutschen Behörden ausgeliefert werden.

Der 44 Jahre alte Getötete betrieb in Dortmund ein Fachgeschäft für Frisörbedarf und Kosmetikartikel. Am 1. Oktober wurde er kurz nach 6 Uhr früh tot in einer Hinterhofgarage in der Dortmunder Nordstadt gefunden – geknebelt und an einen Stuhl gefesselt, so dass ziemlich klar war, dass hier ein Kapitalverbrechen vorlag.

 

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