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Thalys Zug auf 70 qm mit Lack besudelt – Polizeihund Asco biss zu

Sieben „Lackkünstler“ haben Samstagfrüh einen Thalys Zug auf einem Bahngelände im Dortmunder Nordosten großflächig verunziert – auf stolzen 70 qm mit schrillbunter Lackfarbe. Bundespolizisten schnappten sich drei der Schmierer, und einer wurde vom Diensthund Asco gebissen. Aber feste.

Auf dem betreffenden Bahngelände war es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Sachbeschädigungen durch sog. Graffiti an abgestellten Thalys Zügen gekommen. Deswegen überwachte die Bundespolizei das Gelände. Prompt entdeckte sie gegen 01:45 Uhr eine siebenköpfige Personengruppe, die sich an dem Zug zu schaffen machte.

Daraufhin schlugen die Bundespolizisten zu und konnten drei Tatverdächtige festnehmen. Auf Grund der heftigen Gegenwehr der Männer (18/20/23) mussten die Bundespolizisten Pfefferspray und Diensthund Asco einsetzen. Dieser fackelte nicht lange und biss einem 20-Jährigen so kräftig in den Unterarm, dass der Vandale noch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.

Eine Nahbereichsfahndung nach den vier flüchtigen Tätern verlief leider ergebnislos.

Wie sich herausstellte, hatten die Männer den Zug auf einer Fläche von 70 Quadratmetern, mit Lackfarbe, besprüht. Hierdurch entstand ein Sachschaden von circa 3.500,- Euro.

Die drei Sprayer, die alle aus Dortmund stammen, wurden zur Wache am Hauptbahnhof gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Gegen das Trio wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Später durften sie die Bundespolizeiwache wieder verlassen.

(Das Foto zeigt eine frühere Schmier-Attacke auf eine S-Bahn. Quelle: Bundespolizei.)

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