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Terrorgefahr: Auch Kreispolizei bekommt neue Hightech-Schutzwesten – 10 Mio.€-Investition

Hintergrund ist die wachsende Zahl von Terroranschlägen: NRW-weit bekommt die Polizei in diesen Wochen neue Hightech-Schutzwesten – und auch die Kreispolizeibehörde Unna wird damit ausgestattet.  Behördenleiter Landrat Michael Makiolla wird sich am Montag (17. 10.)  selbst ein Bild machen und sich von einer Streifenwagenbesatzung und einem Fachmann die Funktion und Trageweise erläutern lassen. 72 Westen wird seine Behörde erhalten.

Laut Innenministerium haben die neuen Westen haben eine besonders hohe Schutzwirkung und halten auch dem Beschuss mit Schnellfeuerwaffen stand. Über 10 Mio. Euro haben sie gekostet.  „Deutschland und damit auch NRW sind seit längerem im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus“, begründete Innenminister Jäger die Millioneninvestition. „Anschläge können uns überall und jederzeit treffen. Wer täglich für die Sicherheit der Menschen in NRW seinen Kopf hinhält, bekommt die beste Ausrüstung.“

Die neuen Westen sollen weniger als 8 kg wiegen und bieten mehr Bewegungsfreiheit bieten als ihre Vorgänger. Die ballistischen Schutzplatten bestehen aus hochverdichtetem Polyethylen. „Westen, die schwer wie Zementsäcke sind, werden in extrem gefährlichen Lagen wie Terroranschlägen oder Amokläufen zum Sicherheitsrisiko“, so Jäger.

Kommentare (2)

  • Dagobert

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    Seit Jahren kämpft die Polizei für eine vernünftige Ausrüstung und kriegt kein, weil kein Geld da ist. Nachdem Milliarden für unsere neuen, schutzsuchenden Nachbarn verballert wurden ist auch noch Geld für die Polizei übrig, obwohl NRW heruntergewirtschaftet wurde ? Man könnte fast glauben, das demnächst Wahlen sein könnten……

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  • fürst

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    „Deutschland und damit auch NRW sind seit längerem im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus“ lt. Jäger.
    Woran mag das wohl liegen?

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