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Telekom investiert intensiv in Unna: Ab 2016 schnelles Internet für 24 000 Haushalte

„Gute Nachrichten für Unna“, vermeldet der Bürgermeister – schon seit Wochen stolpern die Bürger praktisch an jeder Ecke über Baugruben. Die verheißen Gutes. Ab Januar geht´s für 24000 Haushalte und rund 2000 gewerbliche Kunden mit Highspeed über die weltweite Datenautobahn.

Den VDSL-Ausbau (Very High Speed Digital Subscriber Line) hat die Stadt mit der Telekom vereinbart. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) wird die Datenübertragung im Download erreichen, teilt das Rathaus heute mit.

„Schnellere Breitbandanschlüsse stärken Unna als Standort für Gewerbe und Privathaushalte“, bekräftigt Bürgermeister Werner Kolter. „Ich freue mich sehr, dass unsere Stadt vom Ausbauprogramm der Telekom profitiert.“ Denn der Ausbau in Unna ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive „Integrierte Netz-Strategie“: Bis Ende 2018 wird das Unternehmen deutschlandweit rund 12 Mrd. investieren. Die Kosten für den Ausbau in Unna trägt die Telekom.

Die Stadt will alle Genehmigungen für den Ausbau zeitnah zu erteilen. Um die Unnaer noch besser zu versorgen, will die Telekom einige Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen, neue Schaltverteiler aufbauen oder vorhandene Schaltverteiler erweitern.

Die Vorteile von VDSL (Quelle: unna.de)

Ein schneller Internetanschluss ist für Familien und potenzielle Investoren bereits heute ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Ansiedlung. Durch breitbandige Internetzugänge hat Unna einen wichtigen Standortvorteil.

Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, der kann sich über die kostenlose Hotline 0800 330 3000  oder auf www.telekom.de/schneller über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen.

Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
Andre Hofmann, Pressesprecher Region West
Tel.: 0228 181 – 67012
E-Mail: medien@telekom.de

Senflädchen Baugrube

Stadtweit (wie hier auf der Massener Straße) bereitet die Telekom derzeit durch ein beauftagtes Bauunternehmen das schnelle Internet vor.

 

Kommentare (11)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ein Glasfaseranschluß ist eine tolle Sache. Im Gegensatz zum Kupferkabel, welches eine begrenzte Bandbreite hat, ist die Bandbreite beim Glasfaserkabel noch nicht Meßbar. Ich habe selbst auch einen Glasfaseranschluß im Haus. Dann kommt aber der Haken! Als Benutzer kannst du die ganze Bandbreite nicht nutzen, weil die Anbieter die Bandbreite drosseln . Will man superschnelles Internet, muß man tief in die Tasche greifen.Außerdem ist es hier so, daß nur wenige Anbieter auf dem Glasfasernetz zugelassen werden. Wenn die Anschlüsse fertiggestellt sind und man steht vor der Frage Glasfaser oder nicht, Augen auf und sich vorher gut informieren.

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  • Tobi

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    Was hat der Bürgermeister damit zu tun ?
    Das haben wir ja wohl der Telekom und ihrer Investitionsbereitschaft zu verdanken.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Jawohl, Tobi. Der BM teilt in diesem Fall mit, freut sich und lobt das investitionsfreudige Unternehmen. 😉

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Dann kann das investitionsfreudige Unternehmen in ein paar Jahren nochmal Subventionen kassieren, wenn sie die Anschlüsse bis ins Haus legen. Hier bekamen wir den Anschluß bis ins Haus gratis. Man mußte schon ausdrücklich dagegen sein um es nicht zu bekommen. Wer heute nachträglich so einen Anschluß anlegen lässt bezahlt dafür über 300 Euro.

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  • Karsten Pfützner

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    Hier geht es doch gar nicht um Glasfaser bis ins Haus. Die Telekom baut die Glasfasertrassen bis zu den Kabelverzweigern und setzt dort um auf Ihre alten Kupferkabel. Je nach Entfernung des Hauses vom nächsten Kabelverteiler sind BIS ZU 100 MBit/ s möglich. Eine Geschwindigkeit die in 5 bis 10 Jahren kalter Kaffee ist. Es gibt etliche Studien, die eine Steigerung des Bandbreitenbedarfs um das 10fache alle 5 bis 7 Jahre prophezeien (siehe z. B. Nielsen’s law). Das ist mit der Technologie die die Telekom in Unna baut nicht mehr zu realisieren. Das ist nur mit einem Glasfaseranschluss direkt in die Wohnung (FTTH) machbar. Auch wenn die Provider die Geschwindigkeit heute noch „drosseln“, Helmut Brune und die hochbitratigen Anschlüsse vielleicht heute noch teuer sind, in der Zukunft werden sie keinen Wunsch nach hoher Bandbreite offen lassen. 1 Gbit/s oder auch 10 Gbit/s sind technisch heute schon machbar, in Zukunft aber auch bezahlbar. Leider bremst der VDSL-Ausbau der Telekom den Ausbau der FTTH-Technologie aus, da durch das Telekom-Angebot die Nachfrage nach solchen Anschlüssen sinkt. Genau betrachtet ist dieses Projekt kein echter Mehrwert für Unna. Da hat die Politik wohl aufs falsche Pferd gesetzt…

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Ich bin auf jeden Fall gut vorbereitet und warte nur noch, bis mehrere Anbieter auf Glasfaser zugelassen werden. Die Firma KPN ( frühere holländische Post) ist bis heute der einzige Anbieter. Auf dem Papier, sind da noch einige aber das sind alles Töchter von KPN.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hier scheint sich jemand auszukennen. Danke für diese vertiefenden Fachinformationen, Karsten Pfützner.

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  • Chrissy Westh via Facebook

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    Daher weht also der „Wind“ – kein Wunder, dass en u.a. „vermehrt“ – Störungen beim Surfen sowie Telefonaten auftreten. Schon sehr – sehr NETVIG!!!!!!

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  • Mike

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    100 bzw. inzwischen 200 Mbit/s habe ich schon mehrere Jahre von einem Mitbewerber der Telekom in Unna. Und der nächste Schritt von 200 Mbit/s zu höheren Geschwindigkeiten ist bereits in Planung bei dem Mitbewerber, die Telekom geht gerade erst auf 100 Mbit/s und viel mehr wird je nach Entfernung auch mit VDSL über die Kupferendmeile nicht machbar sein.
    Wirklich Interessant ist:
    http://www.golem.de/news/hauptverteiler-regierung-soll-telekom-exklusives-vectoring-erlaubt-haben-1508-115934.html

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    • Karsten Pfützner via Facebook

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      Das ist Grundsätzlich richtig, nur: Auch andere Carrier mit eigener Glasfaserinfrastruktur können Vektoring-Technologie am KVz einsetzen. Dabei gilt: Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Allerdings kann die Telekom den KVz bei Vorhandensein einer redundanten Infrastruktur (z.B. das BK-Netz von Unitymedia) nach einer bestimmten Zeit wieder abkündigen. Das bedeutet keine Investitionssicherheit und schreckt viele Mitbewerber ab. Übrigens ist das mit dem Monopol beim Vektoring nicht so ganz richtig: Vom HVT aus können Mitbewerber weiterhin mit herkömmlichen ADSL (also bis zu 16Mbit/s) die Kunden versorgen. ADSL beeinflusst das Vektoring nicht.

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    • Karsten Pfützner via Facebook

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      Dazu muss ich noch ergänzen: Natürlich können andere Provider noch ihre Dienste anbieten, auch mit höherer Geschwindigkeit. Sie können das nur nicht mehr über das Anmieten der letzten Meile sondern über einen sogenannten Layer 2 Bitstream Access tun. Das lässt ist aber soweit ich weiß noch nicht reguliert und die Telekom lässt sich das gut bezahlen.

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